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Prof. P. Dr. Savio Vaz SAC

Lehrstuhl für Moraltheologie

Arbeitsschwerpunkte

  • Ehe und Familie
  • Fundamentalmoral
  • Aktuelle Konfliktfelder der Bio- und Medizinethik

Prof. P. Dr. Savio Vaz SAC

Kontakt

Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: +49 261 6402-326

E-Mail: saviovaz@gmx.de
 

Vita

Lebenslauf: Savio Antonio Ferreira Vaz SAC

  • *am 05.04.1966 in Cortalim- Goa, Indien.
  • 1971-1983Schule, St. Laurenco School, Agacaim, Regina Mundi High School, Chicalim, Goa.
  • 1983-1985 Abitur, St. Xavier´s College, Kerala. 1985-1987 Philosophie, Pallotti Institute of Philosophy and Religion, Goa.
  • 1987-1988 Noviziat, Bangalore.
  • 1988-1991 Bachelor in English Literatur, Universität Nagpur.
  • 1991-1995 Theologie, St. Charles Seminary, Nagpur. 1995 Priesterweihe, Goa.
  • 1995-1997 Regens in Junior Seminar, Vijayawada, Andra Pradesh. Lehrer für Religion, Englisch, Ethikunterricht.
  • 1997-1999 Pfarr-Administrator im Erzbistum Goa, St. Sebastian, Tormas.
  • 2000 Wintersem. Anmeldung an die Universität Bonn.
  • 2004-2006 Subsidiär in Königwinter, Hausgeistlicher für Cellitinerinnen -Kloster Heisterbach,Königswinter
  • 2006 Dezember Promotion in Moraltheologie bei Prof. Dr. Gerhard Höver, Universität Bonn.
  • 2007-2010 Forschungsarbeit- Christentum und Familienkultur- Zentralinstitut der Familienforschung- Eichstätt-Freiburg
  • 2010 Studentenseelsorge an der PThV.
  • 2011 Lehrbeauftragte für Moraltheologie
  • 2012 Regens an der PThV, Priesterliche Mitarbeiter in der Augst, Bistum Limburg.
  • 2007-2013 Habilitation in Moraltheologie bei Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Universität Freiburg
  • 2014 Ordinarius für Moraltheologie an der PThV.

Veröffentlichungen

  • Dissertation: -Familie- "als soziales Subjekt" Eine theologisch-ethische Positionsbestimmung, St, Ottilien 2007.
  • Forschungsarbeit für Zentralinstitut: Schutz der Ehe oder Bevölkerungsorientierte Familienförderung? Zur Konkurrenz gesellschaftlich-politischer Zielsetzungen in der Bundesrepublik, 355 Seiten. (unveröffentlicht)
  • Habilitationsschrift: Autonome Moral und christlicher Glaube. Die methodische Neuausrichtung der theologischen Ethik, Sankt Ottilien 2014.
  • Wenn Kinder Sündenböcke für die Eltern werden. Schütteltrauma und seine Folgen, in: Augustin, G. und Proft, I. (Hrsg.) Ehe und Familie. Wege zum Gelingen aus katholischer Perspektive, Freiburg-Br. 2014, 285-301.
  • Medizinethik am Lebensende. Zwischen einem Ethos der Fürsorge und einer Ethik der Autonomie, in: Niederschlag, H. und Proft, I. (Hrsg.) Würde bis zuletzt. Medizinische, pflegerische und ethische Herausforderungen am Lebensende, Ostfildern 2014, 27-44.
  • Der Christus-Faktor im Reformhinduismus der Neuzeit, in:  A. V. K. Findeis u.a. (Hrsg.) "He is not far from any of us". Festschrift für Hans-Jürgen Findeis, Bonn 2014, 637-648.
  • Barmherzige Lüge versus Wahrheit am  Krankenbett: Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?, in: Chummar-Paul (Hrsg.) Horizonte gegenwärtiger Ethik. Festschrift für Josef Schuster SJ, Freiburg-Basel-Wien 2016, 581-589.
  • Der Glanz des Glaubens und die Glaubwürdigkeit der Kirche. Der Glaube als eine theologische Tugend, in: Ley, S., Proft, I., und Schulze, M. (Hrsg.) Welt vor Gott. Für George Augustin, Freiburg-Basel-Wien 2016, 323-333.
  • Gott der Schöpfer. Mensch als Statue Gottes. Biblisch-theologische Denkanstöße zur Bewahrung der Schöpfung, in: Krämer, Klaus und Vellguth, Klaus (Hrsg.) Schöpfung. Miteinander leben im gemeinsamen Haus, ThEW 11, Freiburg 2017, 42-53.
  • Gottesverehrung als Anerkennung Gottes und die Wiederherstellung der Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Johann Michael Sailer (1751-1832) in: Augustin, G. und Schulze, M. (Hrsg.) Glauben Feiern. Liturgie im Leben der Christen. Für Andreas Redtenbacher, Ostfildern 2018, 171-194.
  • Gott, Liebe, Ehe und Menschenwürde: die uralten Wahrheiten. Eine ethisch-theologische Rückbesinnung auf die Grundlagen, in: Augustin, G. und Proft, I. (Hrsg.) Zum Gelingen von Ehe und Familie. Ermutigungen aus Amoris laetitia. Für Walter Kardinal Kasper, Freiburg-Basel-Wien 2018, 104-124.
  • God the Creator. Man as the Statue of God. Biblical and Theological Reflections on the Preservation of Creation, in: Krämer, K. und Vellguth, K. (Ed) Creation. Living together in our common house. One World Theology, Vol 11, Quezon City 2018, 19-27.  

P. Prof. DDr. Albert Peter Walkenbach SAC (1914-1985)

Professor für Moraltheologie, Aszetik und Mystik an der PThV
Geboren 1914
Erstprofess: 1938
Priesterweihe: 1947
Gestorben am 10. Mai 1985.

Die Dissertation zur Erlangung der theologischen Doktorwürde mit dem Titel „Der Glaube bei Karl Barth. Das Glaubensproblem dargestellt im Lichte seiner Kirchlichen Dogmatik“ hat er 1949 beim Herrn Prof. Dr. L. B. Gillon OP an dem päpstlichen Athenäum „Angelicum“ in Rom geschrieben.

Im Vorwort zur Dissertation schreibt er:

„In den zahlreichen bislang erschienen Rezensionen über die „Kirchliche Dogmatik“ Karl Barths fehlte eine eingehende Stellungnahme und Würdigung des Glaubensproblems. Verschiedene Studien und Aufsätze über die Barthsche Theologie kamen zwar darauf zu sprechen, behandelten jedoch den Kern der Frage nicht ausführlich genug, sodass eher eine Verzeichnung als eine saubere Scheidung zwischen Annehmbaren und Unannehmbarem für einen katholischen Theologen das Ergebnis war. Daher scheint es angebracht, die theologische Idee und Konstruktion Barths einmal ausschließlich auf den Glaubensbegriff hin zu untersuchen.“

1953 wurde die Monographie „Der unendliche Gott und `das Nichts und Sünde´“ die Spiritualität Vinzenz Pallottis nach seinen Tagebuchaufzeichnungen, veröffentlicht. Im Vorwort zur Arbeit schreibt Walkenbach: „Diese Arbeit ist ein bescheidener Versuch, Vinzenz Pallotti in der Einheit seines Wesens zu erfassen, wie sie sich in seinem Leben und in seinen Schriften ausspricht. Es soll die abgründige Tiefe des Mystikers und Heiligen theologisch-psychologisch durchmessen und gedeutet werden.“[1] Er möchte genau das untersuchen, was die Biographen nicht gemacht haben und zwar, „die theologische Linie im Leben“ Pallottis zu verfolgen und auch den „psychologischen Ansatzpunkt in seinem sittlich-geistlichen Werden genauer herauszustellen. So schrieb er auf der Titelseite des Buches: „Die Unendlichkeit Gottes und die unergründliche Armut und das Nichts eines eigenen Ich sind die beiden Pole, zwischen denen sich Pallottis Leben und Streben bewegt. Vinzenz Pallotti fühlt sich gegenüber dem göttliche Alles und der göttlichen Heiligkeit vernichtet. Nur wenige große kontemplative Seelen haben so wie er, mit solcher Gewalt und Heftigkeit geprüft, die quälende Kreuzesspannung zwischen dem Un-Endlichen und dem Endlichen erduldet und liebend umarmt. In dieser schmerzhaften und zugleich leben-weckenden Prüfung müssen wir den Schlüssel des Verständnisses für die Pallottische Geistigkeit und unergründliche Demut suchen. Was er erlebt, ist wahr. Dass wir es nicht verstehen, stammt aus unserer Mittelmäßigkeit, die sich vor letzten Konsequenzen sträubt, zu denen die Logik der Liebe den Mystiker mit Unerbittlichkeit führt.“

Walkenbach als Ausbilder

Die theologische Ausbildung der zukünftigen Priester und Missionare lag P. Walkenbach am Herzen. Die theologische Hochschule der Pallottiner sollte eine Grundausbildung für sie zu vermitteln, die wissenschaftlich und gleichzeitig auch zeitgerecht ist. Aber „über die normale und alle verpflichtende wissenschaftliche Grundausbildung hinaus ist sie bemüht, Theologen zu formen, die zu selbständigem Arbeiten in der Theologie und in den angrenzenden Gebieten befähigt sind.“[2]

„Nach Form und Ziel der Hochschule zu fragen, macht offenkundig, ob es ihr die Vermittlung wissenschaftlicher Aus-Bildung hinaus um die persönlichkeitsprägende Bildung des ganzen Menschen geht.“ (Festschrift- 1979, 1)

Literatur:

Walkenbach, Albert, Peter,

-Der Glaube bei Karl Barth. Das Glaubensproblem dargestellt im Lichte seiner kirchlichen Dogmatik, 1949.

-Der unendliche Gott und das „Nichts und Sünde“. Die Spiritualität Vinzenz Pallottis nach seinen Tagebuchaufzeichnungen, Limburg/L 1953.

-Begrüßung, in: Festschrift anlässlich der kirchlichen und staatlichen Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule in freier Trägerschaft, 07. Dez. 1979.

-Glaube, Wissen, Wirken. Theologische Hochschule der Pallottiner am Rhein, 1964.

-Sakramente als Hilfe zum Leben, in: Probst, M., und Walkenbach, A. (Hrsg.) Glaube hilft leben, Limburg/L 1983.

-Analogie als Erkenntnisprinzip, in: Algermissen, K., Böer (Hrsg.) Lexikon der Marienkunde,Bd. 1, Regensburg 1967, Sp. 189-191.

-Aszese, Lexikon der Marienkunde, Sp. 385-388.

-Ist Gesetzestreue noch zeitgemäß?, in: Ministerium des Innern und für Sport, Rheinland-Pfalz (Hrsg.) Symposium Innere Sicherheit in den 80er Jahren am 5. und 6. Mai 1980 in Elzer Hof, Mainz.

-Wenn Menschen krank sind. Lebensverlängerung um jeden Preis?, in: Lebendiges Zeugnis, (Oktober 1975) 21-29.

 


[1] Vorwort, 7.

[2] Walkenbach, Glaube, Wissen Wirken, 13, 74-76.

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