Projekte

mit Klaus Vellguth (Hg.) 

Denken, das Weite atmet

Text und Kontext in der Theologie

Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2017.

 

Spätestens mit der Wahl von Papst Franziskus zum Bischof von Rom zeigt sich, dass die katholische Kirche ihren Eurozentrismus überwindet und Weltkirche wird. Damit einher geht das Bewusstsein, dass Theologie immer kontextuell ist und der kulturelle Kontext Ausgangs- und Zielpunkt jeglicher Glaubensreflexion ist.

Auf diesen neuen Horizont der Kontextualität der Theologie hat Hans Waldenfels bereits vor dreißig Jahren mit seinem Werk „Kontextuelle Fundamentaltheologie“ hingewiesen.

Der vorliegende, Hans Waldenfels gewidmete Band beleuchtet die Relevanz kontextueller Theologien, stellt konkrete kontextuelle Theologien vor und zeigt auf, wie Theologie im Zeitalter der Globalisierung neu gedacht und in einer faszinierenden Weite verstanden werden kann.

 

Mit Beiträgen von René Buchholz, Mariano Delgado, Vincenzo Di Pilato, Ursula Nothelle-Wildfeuer, Claude Ozankom, Paul Petzel, Günter Riße, Alban Rüttenauer, Michael Sievernich, Tobias Specker, Klaus Vellguth und Hans Waldenfels.

 

ISBN: 978-3-7867-3123-8

 

mit Ulrich Helbach / Hermann Josef Klein (Hg.)

Boten einer neuen Zeit

50 Jahre Ständige Diakone im Erzbistum Köln

Bonifatius Verlag, Paderborn 2018.

 

Im Jahr 2018 feiert das Erzbistum Köln die Einführung des Ständigen Diakonats vor 50 Jahren. Dieses besondere Jubiläum ist es wert, dass ihm eigens eine Festschrift gewidmet wird, die einem Kaleidoskop gleich die unterschiedlichen Facetten des Diakonats und der konkreten Tätigkeiten der Diakone aufzeigt. Blicken wir auf die Anfänge des Diakonats vor zweitausend Jahren, vor fünfzig Jahren und den Diakonat in der Kirche von heute, dann zeigt sich eine Gemeinsamkeit, die aufmerken lässt und uns nachdenklich machen sollte für die Zukunft des Diakonats: Innerhalb des einen Sendungsauftrags des kirchlichen Amtes und Dienstes kommt dem Diakon durch die Zeiten die Aufgabe zu, „die Liebe Christi zu denen zu tragen, die einer Hilfe besonders bedürfen“.

 

Mit Beiträgen von Ralf Knoblauch, Patrick Oetterer, Matthias Gill, Hermann Josef Klein, Wolfgang Allhorn Ulrich Helbach, Joachim Oepen, Wolfgang Speicher, Klaus Stader, Günter Riße

 

ISBN: 978-3-89710-750-2

Der Islam in unserer Welt

Theologische Gedanken an der Grenze der Begegnung von Christentum und Islam

Bonifatius Verlag, Paderborn 2015.

 

Christen und Muslime leben zusammen in der einen Welt, und die Begegnungsgeschichte von Christentum und Islam in all ihren Kontexten, politisch, kulturell und religiös, ist eine spannende, wechselvolle Zeit geprägt von Nähe und Distanz. Zeiten der Toleranz und des Miteinanders finden sich ebenso wie Zeiten der Ablehnung, des Gegeneinanders und der Gewalt. Dennoch gibt es, trotz aller in der Gegenwart zu konstatierender Rückschläge in der Begegnung, für die Zukunft keine Alternative zu einer von Offenheit und Toleranz, von Verstehen und Verständnis geprägten Weggemeinschaft von Christen und Muslimen.

Das Andere, das Fremde, das Gegenüber wird erst ganz konkret in der Begegnung der Religionen. Wir können das Fremde wohl niemals ganz verstehen, allein durchstehen vermögen wir es allemal. So benötigen wir Christen die Offenheit, die jeweils fremde Welt Islam, vor allem in den theologischen Fragefeldern, uns immer wieder neu zu erschließen, um sie so noch besser kennen zu lernen. Letztlich geht es darum, an den Grenzen der Begegnung Gast zu sein beim Anderen.

Professor für Religionswissenschaft und Fundamentaltheologie

Kontakt

Gerne können Sie mit mir Kontakt aufnehmen:

 

Prof. Dr. Günter Riße
Am Römerlager 5

53117 Bonn 

 

Tel. 0228 / 9675646
E-Mail: guenter.risse@t-online.de