Prof. Dr. Margareta Gruber OSF

Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese und Biblische Theologie

Dekanin der Katholisch-Theologischen Fakultät

 

 

 

 

  

  0261/6402-321 (Lehrstuhl)

       0261/6402-261 (Dekanat)
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Exegese

  "Man darf sich den heiligen Text nicht so vorstellen, als trüge er einfach ganze Serien von schon geprägten Bedeutungen in sich, die man dann mehr oder weniger bloß aufdecken müsste. Vielmehr teilt ihm der Geist eine grenzenlose innere Kraft mit: und so bringt er unbegrenzt mögliche Grade an Tiefe. Ebenso wenig wie die Welt ist auch die Schrift, diese andere Welt, ein für alle mal geschaffen: der Geist 'erschafft' sie noch immer, sozusagen täglich, und zwar in dem Maße, als er sie 'erschließt'."

(H. De Lubac)  mehr

Syrische Liturgie, Grabeskirche, Jerusalem

 „Ich glaube nicht, dass sie (die historisch-kritische Methode, M.G.) jemals ersetzt werden kann. ... Warum kann sie nicht ersetzt werden? In der Hauptsache deshalb, weil die Texte, die wir lesen, im letzten nicht Texte über Texte sind, sondern Texte über Zeugnisse, die ihrerseits Ereignisse meinen

(Paul Ricoeur)

Offenbarung und Sprache

Im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Islamische Theologie und des Instituts für Katholische Theologie der Universität Osnabrück hielt Prof. Margareta Gruber am 12. Juni einen Vortrag zum Thema: "Text - Welten. Das neue Testament als Heilige Schrift interpretieren". Hier finden Sie das vollständige Programm der Ringvorlesung.

Kongress "Entwicklung findet Stadt"

Das internationale Redaktionsteam der Zeitschrift concilium. (Foto: Danny Pilario)


Prof. Margareta Gruber ist neues Mitglied im Redaktionsteam von concilium, der internationalen Zeitschrift für Theologie.

Die 20 Redakteurinnen und Redakteure aus 16 Ländern veranstalteten zusammen mit MISEREOR den Kongress "Entwicklung findet Stadt", der zum 60 jährigen Jubiläum von MISEREOR vom 27.-29. Mai 2018 im Haus am Dom in Frankfurt stattfand. Die 150 Teilnehmenden diskutierten  über neue Herausforderungen für globale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit angesichts der Perspektive, dass 2050  etwa 66 Prozent der Menschheit in Städten leben werden.  Margareta Gruber hielt einen Vortrag zum Thema: "Und ihre Tore werden nicht verschlossen ..." Prophetische Utopie einer neuen Stadt: Das himmlische Jerusalem".

Theologisches Forum Christentum - Islam

"Welche Macht hat Religion? Anfragen an Christentum und Islam". Mit diesem Thema tagte das Theologische Forum Christentum-Islam vom 9. bis 11. März 2018 in Stuttgart Hohenheim. Prof. Margareta Gruber hielt ein Referat über "Schweigen und Geheimnis. Ermächtigung durch Glauben in drei zeitgenösseischen Filmen." Darin interpretierte sie u.a. den 2016 erschienenen Film von Martin Scorsese "Silence" als Plädoyer für Religionsfreiheit und die unzerstörbare Gegenwart Gottes im Heiligtum des Gewissens.

Internationaler Kongress in Moskau

Vom 26. September bis 1. Oktober 2016 fand in Moskau ein internationaler Kongress zum Thema "History and Theology in the Gospel Narratives" statt. Das "Eastern Europe Liaison Committee" der Studiorum Novi Testamenti Societas (SNTS) veranstaltete sein siebtes internationales "East-West Symposium of New Testament Scholars" auf Einladung des Moskauer Patriarchats in den Räumen des Hotels neben dem Danilov Kloster in Moskau. Prof. Margareta Gruber, Mitglied des Committees, hielt einen Vortrag mit dem Thema:

"...but he was acting in the temple of his body" Symbolic Performance of Death and Resurrection in the Cleansing of the Temple John 2:13-23

www.doctorantura.ru/en/anonsy/2244-history-and-theology-in-the-gospel-narratives

Im Rahmen eines Pilgertages am 02.07.2016 hielt Prof. Dr. Margareta Gruber OSF in der Kirche Santa Maria Del Popolo in Rom einen viel beachteten Impulsvortrag zum Thema: "Kirche mit* den Frauen". Anlass des Pilgertages war die Ankunft einer Pilgergruppe aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Viele größere und kleinere Pilgergruppen, Frauen und Männer, waren bis zu 1.000 Kilometer auf der Strecke St. Gallen – Rom gewandert für "eine Kirche mit den Frauen" –  für eine dialogische und geschwisterliche Kirche.

aktuelle Veröffentlichungen

Aktuelles

Hochschuldialog mit dem Iran 2018

(Vank-Kathedrale, Isfahan; Foto: Gruber)

Prof. Dr. Margareta Gruber und Prof. Dr. Edward Fröhling waren vom 5. bis 6. Mai 2018 unter den Gästen des „International Congress on the Development an Exaltation of Knowledge and Sciences in the Light of Revealed Knowledge”, der an der Universität Teheran und in Qom in Iran stattfand. Mit zahlreichen Gelehrten aus der schiitischen Welt, die aus Iran und auch aus arabischen Ländern angereist waren, diskutierten sie über die theologische Erkenntnisfähigkeit der Vernunft. Prof. Gruber hielt einen Vortrag über die katholische Schrifthermeneutik des 20. Jahrhunderts (Transformative Unterstanding. Interpreting thte New Testament as Sacred Scripture in the Catholic Church of Today) . Prof. Fröhling trug vor zum Thema: "The Logic of Saints“ (Meister Eckhart) – Mystical concepts of Sainthood and the desire to close the epistemological gap of inequality." Prof. Gruber war schon wiederholt als Gastprofessorin  in Qom und Teheran tätig. Insbesondere die Themen der zeitgenössischen Bibelexegese und der Schrifthermeneutik stoßen dabei auf hohes Interesse der schiitischen Zuhörerschaft. In Teheran besuchten Prof. Gruber und Prof. Fröhling auch die kleine katholische Gemeinde.

 

 

Verleihung des Kunst- und Kulturpreises der Deutschen Katholiken 2017 am 27. November in Leipzig

Der deutsch-französische Komponist Prof. Dr. Mark Andre (52) hat am 27. November 2017 in Leipzig den mit 25.000 Euro dotierten "Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken" erhalten. Die Verleihung fand in der katholischen Propsteikirche St. Trinitatis statt. Auf Wunsch des Preisträgers war Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, Dekanin der Theologischen Fakultät, eine der Laudatoren. Lesen Sie mehr.

Hochschuldialog mit dem Iran 2016

Vom 19.3. bis 6.4.2016 war Prof. Margareta Gruber im Rahmen eines Hochschulaustauschs im Iran. An drei Orten, Mashad, Teheran und Qom hielt sie Vorlesungen und Seminare zu Themen biblischer Exegese und Hermeneutik. Ziel des vom Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der Universität Paderborn (Prof. Klaus von Stosch) ausgehenden, seit 2010 bestehenden Hochschuldialogs ist es, mit Studierenden und Lehrenden des schiitisch geprägten Landes ins Gespräch zu kommen, anstatt über Muslime und über den Islam zu sprechen; eine vergleichbare Erfahrung soll in Bezug auf das Christentum für schiitische Studierende und Lehrende aus dem Iran ermöglicht werden.