Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann

Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin

Arbeitsschwerpunkte

Der Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin befasst sich mit der Identifizierung und Analyse ethischer, anthropologischer und wissenschaftstheoretischer Fragen in der Medizin und der biowissenschaftlichen Forschung, mit historischen Aspekten im Gesundheitswesen sowie mit den systematischen Grundlagen der Medizin und der Pflege.

Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Stammzellforschung, der Forschung mit menschlichen Embryonen, der molekularen Medizin, der Neuroethik, der Versorgungsforschung, der Ethik des Gesundheitswesens, Entscheidungen am Lebensende sowie der Untersuchung von Möglichkeiten und Voraussetzungen einer interkulturellen Bioethik.

Charakteristisch für den Lehrstuhl ist zum einen die interdisziplinäre Herangehensweise, die die Naturwissenschaften, Medizin und Pflege mit der Ethik und der Philosophie verbindet. Zum anderen ist die Arbeit gekennzeichnet durch einen starken Praxisbezug sowohl im Hinblick auf die Biowissenschaften als auch auf Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen.

Prof. Dr. med. Dr. phil.

Thomas Heinemann

 

Kontakt

Lehrstuhl Ethik, Theorie und
Geschichte der Medizin
Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel: +49 (0)261 6402-510
E-Mail: t.heinemann@pthv.de

Sekretariat:

Maritta Zahn
Tel: +49 (0)261 6402-511
E-Mail: m.zahn@pthv.de
 

Aktuelles

Buchveröffentlichungen

  • Thomas Heinemann, Ingo Proft, Stephan Sahm, Eberhard Schockenhoff (2020). Covid-19. Ethische Empfehlungen über Beginn und Fortführung einer intensivmedizinischen Behandlung bei nicht ausreichenden Behandlungskapazitäten. Ethik-Institut an der PTHV, 2020. Zur Stellungnahme
  • Thomas Heinemann (Hrsg.) (2019). Recht auf Leben. Recht auf Nahrung? Grenzfragen Band 41, Verlag Karl Alber, Freiburg/München, 2019.

 

Vita

  • 1979-1984 Studium der Humanmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • ab 1985 Studium der Philosophie an der Universität Bonn
  • 1986 Promotion (Dr. med.) an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 1985-1998 Wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Klinik II (Allgemeine Innere Medizin) der Universität Bonn (Prof. Dr. med. H.J. Dengler, Prof. Dr. med. T. Sauerbruch)
  • 1992-1994 Forschungsaufenthalt im Laboratory of Biochemical Genetics and Metabolism an der Rockefeller Universität, New York, USA (Prof. Dr. J. L. Breslow)
  • 1997-1998 Forschungsaufenthalt im Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn (Prof. Dr. rer. nat. K. Sandhoff)
  • 1991 Anerkennung als Arzt für Innere Medizin
  • 1998 Anerkennung des Teilgebiets Gastroenterologie
  • 2001 Anerkennung als Arzt für Biochemie
  • 1999-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wissenschaft und Ethik / Philosophisches Seminar der Universität Bonn (Prof. Dr. phil. Dr. h.c. L. Honnefelder)
  • 1999 Habilitation für das Lehrgebiet „Innere Medizin“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2005 Promotion (Dr. phil.) an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2006 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2007 Erweiterung des Lehrgebietes auf „Innere Medizin und Biomedizinischen Ethik“ durch die Medizinische Fakultät der Universität Bonn
  • seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls „Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

 

 

 

Mitgliedschaften

  • 1987 - 1999 Mitglied der Schriftleitung der „Zeitschrift für Medizinische Ethik“, Ostfildern
  • seit 1998 Mitglied der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
  • seit 2000 Mitglied der Forschungsarbeitsgemeinschaft Bioethik des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2001 – 2006 Mitglied der Arbeitsgruppe Ethik des Schwerpunktprogramms 1109 „Embryonale und gewebespezifische Stammzellen – Regenerative Zellsysteme für Zell- und Gewebeersatz“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2002 - 2010 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Ethik am Universitätsklinikum Bonn
  • seit 2004 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
  • seit 2005 Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)
  • 2007 - 2015 Vorsitzender der Ethik-Kommission der Cusanus Trägergesellschaft Trier (ctt). Ab April 2015 ging die Ethik-Kommission der ctt in die Zentrale Ethik-Kommission der Hildegard-Stiftung und der Marienhaus Stiftung auf. Seit April 2015 Vorsitzender der Zentralen Ethik-Kommission der Hildegard-Stiftung und der Marienhaus Stiftung
  • seit 2008 Mitglied des Beirats Malteser Hospizarbeit, Palliativmedizin und Trauerbegleitung der Malteser Deutschland gGmbH und des Malteser Hilfsdienstes
  • seit 2009 Vorsitzender des Ethik-Beirats der Malteser Deutschland gGmbH
  • 2010 - 2018 Mitglied der Ethisch-Rechtlich-Sozialwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW
  • seit 2011 Mitglied des Ethikrats Katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (EKTBT), vormals Trägerübergreifender Ethikrat im Bistum Trier. Seit Mai 2015 Vorsitzender dieses Gremiums
  • seit Januar 2012 Ständiger Berater des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Deutsche Delegation im Committee on Bioethics (DH-BIO) des Europarats. Seit November 2012 Vertreter des BMBF in der Deutschen Delegation im DH-BIO
  • 2012 - 2016 Mitglied im Deutschen Ethikrat
  • seit 2013 Mitglied des Interdisziplinären Instituts der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
  • seit September 2015 Mitglied der Leitung der Fachschaft Medizin der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft

Forschung

ELSA - Forschungs-Verbundprojekt

„Entwicklungsbiologische Totipotenz: Bestimmung als normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse“

Projektbeschreibung:

Die Entwicklungsbiologie versteht Totipotenz als die Fähigkeit einer Zelle, sich aus sich selbst heraus zu einem geborenen Lebewesen zu entwickeln. In dieser biologischen Perspektive wird Totipotenz als eine Entwicklungsfähigkeit von Zellen, jedoch nicht als spezifische Bestimmung menschlicher Zellen verstanden.

Innerhalb des ethischen Teilprojekts des Forschungs-Verbundprojekts wurde der Fokus auf die Verwendung des Totipotenzbegriffs im Hinblick auf die Bestimmung des Embryos und seinen moralischen Status untersucht. Dabei bildete das Potentialitätsargument den Schnittpunkt für die deskriptive und normative Ausdeutung des Totipotenzbegriffs.

Vor dem Hintergrund neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse, z.B. bezüglich der Manipulierbarkeit von Totipotenz, wurde herausgearbeitet, dass der Begriff der Totipotenz als Kriterium für die Definition des Embryos und seiner Statusbestimmung alleine nicht hinreichend ist.

Beteiligte und Förderung:

Das interdisziplinäre Forschungs-Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von drei Jahren gefördert. Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), leitete das philosophische Teilprojekt "Normative Bedeutung von zellulärer Totipotenz bei der induzierten Reprogrammierung von Zellen" (TP 1 Ethik), Herr Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und  Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitete das juristische Teilprojekt (TP 2 Recht) an der Universität Passau, Herr Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenzclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover, leitete das naturwissenschaftliche Teilprojekt (TP 3 Zellbiologie).

Koordination des Gesamtprojekts:

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin

Laufzeit: 15.02.2011 – 31.03.2014

Förderkennzeichen: 01GP1007A – C

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Frau Kathrin Rottländer (Dipl. Biol.)

Frau Barbara Advena-Regnery (M.A.)

Frau Dr. theol. Heike Baranzke

Studentische Mitarbeiterinnen:

Frau Corina Charalambous

Frau Birte Wienen

Wissenschaftlicher Beirat:

Prof. Dr. med. Christopher Baum, Lehrstuhl für Experimentelle Hämatologie, Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Dr. jur. Jens Kersten, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. phil. Michael Quante, Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie, Philosophisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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ELSA - Forschungs-Verbundprojekt

„Entwicklungsbiologische Totipotenz: Bestimmung als normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse“ (Verlängerungsphase).

Projektbeschreibung:

In dem interdisziplinären Forschungs-Verbundprojekt wurden die Aspekte der Finalität und Entwicklungsfähigkeit, der Differenzierung von Artifizialität sowie die Möglichkeit von totipotenten Nicht-Embryonen im Hinblick auf den Begriff der entwicklungsbiologischen Totipotenz bearbeitet.

Finalität und Entwicklungsfähigkeit: Untersucht wurden die im Urteil des EuGH zu menschlichen  Parthenoten verwendeten Kriterien für die Bestimmung des menschlichen Embryos. Überdies wurde die Qualifizierung der Kriterien der Natürlichkeit und der Entwicklungsfähigkeit sowie die Bedeutung der im Begriff der Totipotenz bzw. Potentialität enthaltenen Prognose für die ontologische und normative Bestimmung des menschlichen Embryos analysiert und beide Begriffe im Hinblick auf Ganzheit und Gesundheit qualifiziert.

Differenzierung von Artifizialität: Das Kriterium der Artifizialität wurde einerseits nach technischem Handeln und andererseits in Bezug auf die Konstitution der erzeugten embryonalen Entität untersucht und die Relevanz beider Kriterien für ontologische Bestimmungen und normative Bewertungen analysiert.

Totipotente Nicht-Embryonen:  Im hypothetischen Szenario einer Entwicklung totipotenter iPS-Zellen zum geborenen Menschen wurde die Frage untersucht, aufgrund welcher Kriterien und zu welchem Zeitpunkt bzw. Entwicklungsstand in der Entwicklung totipotenter iPS-Zellen zum geborenen Menschen ein Schutzstatus begründbar ist, inwieweit die Würde des geborenen Menschen bereits durch die Umstände seiner Erzeugung aus einem totipotenten Nicht-Embryo verletzt ist, aufgrund welcher Kriterien die Würde des geborenen Menschen als Klon verletzt ist, inwieweit der Würdegedanke in einem natürlichen bzw. einem den natürlichen Vorgängen ähnlichen Entstehen des Lebewesens gründet und inwieweit vor dem Hintergrund der Ergebnisse für den Umgang mit totipotenten iPS-Zellen Normen errichtet werden müssen.

Beteiligte und Förderung:

Das interdisziplinäre Forschungs-Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von zwei Jahren gefördert. Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), leitete das philosophische Teilprojekt "Normative Bedeutung von zellulärer Totipotenz bei der induzierten Reprogrammierung von Zellen" (TP 1 Ethik), Herr Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und  Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitete das juristische Teilprojekt (TP 2 Recht) an der Universität Passau, Herr Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenzclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover, leitete das naturwissenschaftliche Teilprojekt (TP 3 Zellbiologie).

Koordinator des Gesamtprojekts:

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann. Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin

Förderkennzeichen: 01GP1410A – C

Bewilligungszeitraum und Laufzeit: 01.06.2014 – 31.05.2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Frau Kathrin Rottländer (Phil., Dipl. Biol.)

Frau Barbara Advena-Regnery (M.A.)

Wissenschaftliche Hilfskraft:

Frau Birte Wienen

Studentische Mitarbeiterin und Studentischer Mitarbeiter:

Frau Felicitas Rösch

Herr Dustin Gooßens

Wissenschaftlicher Beirat:

Prof. Dr. phil. Michael Quante, Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie, Philosophisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. jur. Jens Kersten, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. med. Michael Ott, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Medizinische Hochschule Hannover

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ELSA – Forschungs-Verbundprojekt

"Humane Artifizielle Gameten. Erzeugung und genetische Veränderung von aus humanen pluripotenten Stammzellen differenzierten Gameten und ihre ethische und rechtliche Bewertung" (HumArGam)

Projektbeschreibung:

Neue Entwicklungen in der Stammzellforschung zeigen, dass sich aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) der Maus in der Kulturschale Zelltypen differenzieren lassen, die den Vorläuferzellen von Keimzellen, sog. primordialen Keimzellen, ähnlich sind und sich entweder in vitro oder nach Transplantation in den lebenden Organismus zu funktionellen Gameten ausreifen lassen. Aufgrund ihrer Erzeugung in vitro sind die iPS-Zellen und primordialen Keimzellen Manipulationen zugänglich, so dass an ihnen auch gezielte genetische Modifizierungen, beispielsweise mit der CRISPR-Cas9-Methode, vorgenommen werden können. Unter der Annahme, dass sich diese Möglichkeiten auf den Menschen übertragen lassen, ergibt sich eine Vielzahl neuartiger biologischer, medizinischer, rechtlicher, philosophischer und ethischer Fragen. Diese wurden systematisch identifiziert und schwerpunktmäßig unter den Aspekten der Artifizialität, Verfügbarkeit, Verwendbarkeit und Manipulierbarkeit humaner artifizieller Gameten strukturiert. Die Fragestellungen wurden im Hinblick auf relevante ethische und rechtliche Argumente, Kriterien und Normen analysiert, die argumentativen Zusammenhänge offengelegt und ihre normative Bedeutung beleuchtet. Anhand des Vergleichs mit bestehenden ethischen und rechtlichen Normen wurde möglicher Regulierungsbedarf für die neuartigen Handlungsfelder der Erzeugung, Verwendung und Modifizierung artifizieller Gameten untersucht.

Beteiligte und Förderung:

Das interdisziplinäre Forschungs-Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von drei Jahren gefördert. Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), leitete das philosophische Teilprojekt "Verantwortung und Selbstbestimmung im Kontext der Erzeugung, genetischen Modifizierung und Verwendung von aus menschlichen pluripotenten Stammzellen differenzierten Gameten" (TP 1 Ethik), Herr Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und  Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitete das juristische Teilprojekt (TP 2 Recht, http://www.jura.uni-passau.de/dederer/bmbf-projekte/humargam ) an der Universität Passau, Herr Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenzclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover, leitete das naturwissenschaftliche Teilprojekt (TP 3 Biomedizin).

Koordinator des Gesamtprojekts:

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann. Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin

Förderkennzeichen: 01GP1604 A – C

Bewilligungszeitraum und Laufzeit: 01.06.2016 – 31.10.2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

Frau Barbara Advena-Regnery (M.A.)

Herr Dustin Gooßens (B.A.)

Herr Dominik Gosal (M.A.)

Herr Dr. Ottmar Kastner

Herr Dr. Sebastian Schleidgen

Frau Marion Stahl (M.A.)

Studentische Mitarbeiter:

Herr Dominik Gosal

Herr Dustin Gooßens

Wissenschaftlicher Beirat:

Herr Prof. Dr. rer. nat. Dr. phil. Kristian Köchy, Lehrstuhl für Philosophie mit dem Schwerpunkt Theoretische Philosophie, Institut für Philosophie, Universität Kassel

Herr Prof. Dr. jur. Ralf Müller-Terpitz, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Recht der Wirtschaftsregulierung und Medien, Abteilung Rechtswissenschaft, Universität Mannheim

Herr Prof. Dr. med. Michael Ott, Abteilung Zell- und Gentherapie, Zentrum für Experimentelle und klinische Infektionsforschung (TWINCORE), Hannover

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ELSA – Forschungs-Verbundprojekt

"Ethische und rechtliche Konzepte für die Anwendung neuer Techniken einer präzisen Genomeditierung bei hereditären Erkrankungen" (REALiGN-HD)

Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund der Verfügbarkeit neuer Genom-Editierungsverfahren, namentlich der CRISPR-Cas9-Technologie, wurden systematisch die naturwissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragen im Kontext realistisch zu erwartender Alternativen der klinischen Gentherapie von Erbkrankheiten analysiert.

Das philosophisch-ethische Teilprojekt fokussierte auf die spezifisch ethischen Fragen, die sich in Szenarien einer Gentherapie an menschlichen Ein-Zell-Embryonen im Vorkern- bzw. Zygotenstadium als Alternative für hereditär vorbelastete Eltern ergeben, die ein genetisch eigenes gesundes Kind bekommen möchten. Dabei wurden u.a. Fragen einer adäquaten Chancen-Risiko-Bewertung, der Verantwortung für zukünftige Generationen, anthropologische Fragen, Fragen nach dem moralischen Status von Embryonen sowie nach den Grenzen therapeutischer Maßnahmen einerseits und (medizinisch-)genetischem Enhancement andererseits untersucht. Die relevanten Argumente, Kriterien, Normen und Prinzipien wurden analysiert, mit den bisher für die ethische Beurteilung gentherapeutischer Maßnahmen herangezogenen Kriterien und Argumenten verglichen und künftiger Regelungsbedarf aufgezeigt.

Beteiligte und Förderung:

Das interdisziplinäre Forschungs-Verbundprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von drei Jahren gefördert. Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), leitete das philosophische Teilprojekt "Überprüfung ethischer Konzepte für eine Gentherapie beim Menschen im Lichte neuer Techniken der Genomeditierung" (TP 1 Ethik), Herr Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und  Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitete das juristische Teilprojekt (TP 2 Recht) an der Universität Passau, Herr Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenzclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover, leitete das naturwissenschaftliche Teilprojekt (TP 3 Biomedizin).

Koordinator des Gesamtprojekts:

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Berlin

Förderkennzeichen: 01GP1616 A – C

Bewilligungszeitraum und Laufzeit: 01.10.2016 – 31.01.2020

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Herr Dr. Sebastian Schleidgen

Herr Dustin Gooßens (B.A.)

Herr Dominik Gosal (M.A.)

Studentische Mitarbeiter:

Herr Dominik Gosal

Samuel Kressner

Wissenschaftlicher Beirat:

Herr Prof. Dr. phil. Peter Schröder-Bäck, Department of International Health, Universität Maastricht, Niederlande

Herr Prof. em. Dr. jur. Rainer J. Schweizer, Lehrstuhl für Öffentliches Recht einschließlich Europarecht und Völkerrecht, Universität St. Gallen, Schweiz

Herr Prof. Dr. med. Guiseppe Testa, Lehrstuhl für Molekularbiologie, Universität Mailand, Italien

 

 


 

 

 

Wissenschaftliche Veranstaltungen

Vom Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin wurden folgende wissenschaftliche Veranstaltungen konzipiert, organisiert und durchgeführt:

  • Interdisziplinäres Symposium „Es werde (k)ein Embryo. Zur normativen Bewertung von totipotenten Zellen. ELSA-Forschungs-Verbundprojekt „Entwicklungsbiologische Totipotenz“ in Kooperation mit dem DFG-Schwerpunktprogramm SPP1356 "Pluripotency and Cellular Reprogramming" und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, 20./21. März 2014, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Programmflyer
  • Wissenschaftliches Symposium „Grundrecht auf Leben. Grundrecht auf Nahrung?“ anlässlich der 58. Jahrestagung des Instituts für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft, 11.-13. September 2014, Schloss Fürstenried, München
  • „Forschung und Klinik – Perspektivenwechsel im Blick auf eine individualisierte Medizin“. Gemeinsame Sitzung der Sektion Medizin, der Sektion Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Sektion Natur- und Technikwissenschaft anlässlich der 118. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft, 28. September 2015, Universität Bonn
  • Interdisziplinäres Symposium „Totipotente Nicht-Embryonen und nicht-totipotente Embryonen. Normative Herausforderungen durch artifizielle Entitäten“. ELSA-Forschungs-Verbundprojekt „Entwicklungsbiologische Totipotenz“, 12./13. September 2016, Medizinische Hochschule Hannover. Programmflyer
  • „Aggression, Gewalt, Terror  –  wo liegen die Ursachen?“ Gemeinsame Sitzung der Sektion Medizin und der Sektion Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie anlässlich der 119. Jahrestagung 2016 der Görres-Gesellschaft, 19. September 2016, Universität Hildesheim (gemeinsam mit Herrn Prof. Bernhard Bogerts, Magdeburg)
  • „Extremismus und Rassismus: Ursachen und Entwicklungen“. Gemeinsame Sitzung der Sektion Medizin und der Sektion Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie anlässlich der 120. Jahrestagung 2017 der Görres-Gesellschaft, 30. September 2017, Universität Mainz (gemeinsam mit Herrn Prof. Bernhard Bogerts, Magdeburg)
  • Interdisziplinäres Symposium „Natürlich nicht nicht natürlich? Neue Möglichkeiten der menschlichen Fortpflanzung und die Fragen nach der Bedeutung von genetischem Erbe und der Kontinuität der Keimbahn“. ELSA – Forschungs-Verbundprojekte „Humane artifizielle Gameten“ und „Genomediterung“, 8. März 2018, Universität Bonn. Programmflyer
  • „Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik im demografischen Wandel. Bedarf, Defizite, Herausforderungen und Lösungsansätze“. Sitzung der Sektion Medizin der Görres-Gesellschaft in Kooperation mit der Fachschaft Medizin im Cusanuswerk anlässlich der 121. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft, 29. September 2018, Universität Bamberg. Programmflyer
  • Wissenschaftliches Symposium „Nicht invasive Pränataldiagnostik“ anlässlich der 63. Jahrestagung des Instituts für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft, 9. September 2019, Katholische Akademie Berlin. Programmflyer

  • Wissenschaftliches Symposium „Gibt es ein Recht auf ein Kind? Fortpflanzungsmedizin zwischen Wunsch und Möglichkeit“ anlässlich der 63. Jahrestagung des Instituts für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft, 9./10. September 2019, Katholische Akademie Berlin. Programmflyer

  • „Digitalisierung (in) der Medizin. Entwicklungsstand, Prognosen, Risiken und Herausforderungen“. Sitzung des Fachbereichs Medizin der Görres-Gesellschaft in Kooperation mit der Fachschaft Medizin im Cusanuswerk anlässlich der 122. Jahrestagung der Görres-Gesellschaft, 21. September 2019, Universität Paderborn. Programmflyer
  • Interdisziplinäres Symposium "(Re)Produktion und (Re)Kombination. Humane artifizielle Gameten und Genomeditierung beim Menschen in Ethik und Recht". ELSA – Forschungs-Verbundprojekte „Humane artifizielle Gameten“ und „Genomeditierung“, 29./30. Oktober 2019, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Programmflyer
  • Wissenschaftliches Symposium „Fortpflanzungsmedizin im gesellschaftlichen Diskurs“ anlässlich der 64. Jahrestagung des Instituts für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft, 1. September 2020, Video-Konferenz

 

 

    Publikationen

    2020

    • Heinemann T, Proft I, Sahm S, Schockenhoff E (2020). Covid-19. Ethische Empfehlungen über Beginn und Fortführung einer intensivmedizinischen Behandlung bei nicht ausreichenden Behandlungskapazitäten. Ethik-Institut an der PTHV, 2020
    • Schleidgen S, Dederer H, Sgodda S, Cravcisin S, Lüneburg L, Cantz T, Heinemann T (2020). Human germline editing in the era of CRISPR-Cas: risk and uncertainty, intergenerational responsibility, therapeutic legitimacy. BMC Medical Ethics 21: 87 https://doi.org/10.1186/s12910-020-00487-1

    2019

    • Heinemann T (2019). Fortschritt in der Reproduktionsmedizin - Menschliche artifizielle Keimzellen. In: Schockenhoff E (Hrsg.): Liebe, Sexualität und Partnerschaft. Die Lebensformen der Intimität im Wandel. Grenzfragen Band 44, Alber, Freiburg/München 2019, S. 152 – 167
    • Heinemann T (2019). Recht auf Nahrung als interdisziplinäre Herausforderung - Eine Einführung ins Thema. In: Heinemann T (Hrsg.): Recht auf Leben. Recht auf Nahrung? Grenzfragen Band 41, Alber, Freiburg/München 2019, S 9 – 22
    • Heinemann T (2019). Gibt es eine Pflicht zur Ernährung? In: Heinemann T (Hrsg.): Recht auf Leben. Recht auf Nahrung? Grenzfragen Band 41. Alber, Freiburg/München 2019, S 188 – 235
    • Heinemann T, Höfling W, Proft I, Sahm S, Schockenhoff E, Schuster J, Wetzstein V (2019). Organspende. Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (Hrsg.). Ethik-Institut an der PTHV, 2019

    2018

    • Heinemann T, Höfling W, Proft I, Sahm S, Schockenhoff E, Schuster J, Wetzstein V (2018). Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (Hrsg.). Ethik-Institut an der PTHV, 2018
    • Advena-Regnery B, Dederer H-G, Enghofer F, Cantz T, Heinemann T. (2018). Framing the ethical and legal issues of human artificial gametes in research, therapy, and assisted reproduction: A German perspective. Bioethics 32(6): 314 – 326

    2017

    • Heinemann T, Robbers G, Wassermann L (2017). Schwangerschaft mit einem nicht überlebensfähigen Kind. Stellungnahme der Zentralen Ethik-Kommission der Hildegard-Stiftung und der Marienhaus Stiftung (Hrsg.), 2017
    • Heinemann T (2017). Menschliche artifizielle Keimzellen. Zeitschrift für Lebensrecht, 26: 109 - 115
    • Heinemann T, Proft I, Sahm S, Wetzstein V (2017). Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase von Bewohnern stationärer Pflegeeinrichtungen. Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (Hrsg.). Ethik-Institut an der PTHV, 2017

    2015

    • Heinemann T (2015). Developmental totipotency as a normative criterion for the moral status of the human embryo. Annals of the Japanese Association for Philosophical and Ethical Researches in Medicine. 2015, 33: 74-81
    • Heinemann T (2015). "Keimbahn-Totipotenz": Ethische Überlegungen zu einer Differenzierung und Verwendung von Gameten aus menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen. In: Heinemann T, Dederer H-G, Cantz T (Hrsg.): Entwicklungsbiologische Totipotenz in Ethik und Recht. V&R unipress, Göttingen 2015, S. 289 - 309
    • Heinemann T (2015). Leben als Konstrukt - Ethische Herausforderungen durch die Synthetische Biologie. In: Rager G, Wegner G (Hrsg.): Synthetische Biologie - Leben als Konstrukt. Grenzfragen Band 40. Herder, Freiburg im Breisgau/München 2015, S. 229 - 266

    2014

    • Heinemann T, Klein C (2014). Handlungsmöglichkeiten und Handlungsnot in der Medizin. Ethische Fragen bei der Erstanwendung risikoreicher innovativer Therapieverfahren im Kindesalter. In: Neuner P (Hrsg.): Zufall als Quelle von Unsicherheit. Grenzfragen Band 39. Alber, Freiburg/München 2014, S. 163 – 194
    • Heinemann T, Wassermann L, Robbers G, Proft I (2014). Diagnostik einer Chromosomenverteilungsstörung beim Kind aus dem mütterlichen Blut. Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH (Hrsg.)

    2013

    • Heinemann T, Hoppe C (2013). Incidental Findings in Neuroimaging Research: Ethical Considerations and a Framework for Ethical Guidelines. In: Lanzerath D, Rietschel M, Heinrichs B, Schmäl C (Hrsg.): Incidental Findings. Scientific, Legal and Ethical Issues. Köln 2013. S. 59 – 71
    • Heinemann T, Herz K, Tokarski A, Scholand L, Robbers G (2013). Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) und Jejunostomie (PEJ). Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH (Hrsg.)

    2010

    • Heinemann T, Klein C (2010). Entwicklung einer somatischen Gentherapie für das Wiskott-Aldrich-Syndrom und klinische Erstanwendung als „Kontrollierter individueller Heilversuch“. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 361 – 371
    • Heinemann T (2010). Überlegungen zur Theorie einer Molekularen Medizin. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 315 – 324
    • Heinemann T, Kipper J, Rottländer K, Sehestedt K, Wienen B (2010).  Was ist molekulare Medizin? Elemente einer Begriffsbestimmung. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 301 – 314
    • Heinemann T (2010). Klaus Dietrich / Hermann Hepp / Sören von Otte (Hrsg.): Reproduktionsmedizin in Klinik und Forschung: Der Status des Embryos. Leopoldina-Symposium vom 17.-18. November 2006 in Lübeck. Nova Acta Leopoldina Nr. 354 = N.F. Bd. 96, Stuttgart (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) 2007. Rezension in: Zeitschrift für medizinische Ethik, 56: 90-96
    • Heinemann T, Völker-Albert M (2010). Nanotechnologie. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D, Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 225 – 240
    • Runkel T, Heinemann T (2010). Enhancement. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D, Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 211 – 224
    • Heinemann T (2010). Forschung an menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D, Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 156 – 175
    • Heinemann T (2010). Forschung und Gesellschaft. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D, Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 98 – 119
    • Schmetz MK, Heinemann T (2010). Ethische Aspekte der tiefen Hirnstimulation in der Therapie psychiatrischer Erkrankungen. Fortschritte der Neurologie  Psychiatrie, 78: 269 - 278

    2009

    • Heinemann T, Hoppe C, Weber B, Elger CE (2009). Ethically appropriate handling of incidental findings in human neuroimaging research: letter to the guest editorial of Frank Hentschel and Rüdiger von Kummer [2]. Klinische Neuroradiologie, 19: 242 - 243
    • Heinemann T (2009). The concept of disease and medical action – A reciprocal relationship and its relevance for modern medicine. In: Elm S, Willich SN (Hrsg.): Quo vadis medical healing? Past concepts and new approaches. Springer: International library of ethics, law, and the new medicine, Vol. 44, pp. 19 - 26
    • Baumgartner H-M, Heinemann T, Honnefelder L, Wickler W, Wildfeuer AG (2009). Menschenwürde und Lebensschutz: Philosophische Aspekte. In: Rager G (Hrsg.): Beginn, Personalität und Würde des Menschen. 3. Neuauflage. Alber, Freiburg / München. S. 333 - 441
    • Heinemann T, Klein C (2009). Klonierung menschlicher Stammzellen – medizinisch-naturwissenschaftliche Konzepte und Ergebnisse der Forschung. In: Rager G (Hrsg.): Beginn, Personalität und Würde des Menschen. 3. Neuauflage. Alber, Freiburg / München. S. 219 - 318

    2007

    • Heinemann, T (2007). Prognostische Indikatoren und ärztliches Urteil (Editorial). Deutsches Ärzteblatt 104(42): A-1982
    • Heinemann T (2007). Würde und Schutz des menschlichen Embryos – Zur ethischen Kontroverse in der Stammzellforschung. In: Kordecki G, Heyer M (Hrsg.): Der Mensch als Rohstoff? Die Kontroverse um die Stammzellforschung. Tagungsband des Instituts für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen. S. 65 - 99
    • Heinemann T (2007). Sachstandsbericht Stammzellforschung (2007). Ethische Beurteilungskriterien für die Forschung an Stammzellen. In: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (Hrsg.). Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandberichte des DRZE, Band 4. Alber, Freiburg / München. S. 189 - 247
    • Heinemann T (2007). Sachstandsbericht Stammzellforschung (2007). Naturwissenschaftliche Grundlagen. In: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (Hrsg.). Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandberichte des DRZE, Band 4. Alber, Freiburg/München. S. 21 - 105
    • Heinemann T, Hoppe C, Listl S, Spickhoff A, Elger C (2007). Zufallsbefunde bei bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung – Ethische Überlegungen und Lösungsvorschläge. Deutsches Ärzteblatt 104(27): A1982 - A1987
    • Heinemann T, Spranger TM (2007). Ethische und rechtliche Bewertung des Kommissionsvorschlags zur Anerkennung von Produkten der Gewebezüchtung als Arzneimittel für „neue Therapien“. Medizin Recht 25: 209 - 214

    2006

    • Heinemann T (2006). Normen und Nutzen bei der ethischen Beurteilung der Klonierung von menschlichen Embryonen. In: Hoffmann TS, Schweidler S (Hrsg.): Normkultur versus Nutzenkultur. Über kulturelle Kontexte von Bioethik und Biorecht. De Gruyter, Berlin 2006, S. 189 - 219
    • Heinemann T (2006). Personalität und genetischer Determinismus. In: Hübner D (Hrsg.): Dimensionen der Person: Genom und Gehirn. mentis, Paderborn 2006, S. 179 - 198
    • Heinemann T, Heinrichs B, Klein C, Fuchs M, Hübner D (2006). Der „kontrollierte individuelle Heilversuch“ als neues Instrument bei der klinischen Erstanwendung risikoreicher Therapieformen – Ethische Analyse einer somatischen Gentherapie für das Wiskott-Aldrich-Syndrom. In: Honnefelder L, Sturma D (Hrsg.). Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik, Band 11, De Gruyter, Berlin 2006: 153 - 199

     

    Lehrveranstaltungen

    Wintersemester 2020/2021:

    • Seminar „Aktuelle Fragen der biomedizinischen Ethik“ (2 SWS, Zeiten nach Vereinbarung)
    • Seminar "Ethik am Lebensanfang" (2 SWS, Zeiten nach Vereinbarung)
    • Seminar "Grundlagen pflegerelevanter Erkrankungen und Einschränkungen und ihre Therapie", Modul 5 (Pflichtveranstaltung) im Lehramtsstudiengang Pflege, Bachelor-Studiengang (LA BA2 5.1.2)
    • Seminar "Spezielle Gesundheits- und Krankheitslehre", Modul 10 (Pflichtveranstaltung) im Lehramtsstudiengang Pflege, Master-Studiengang (LA MA2 10.1.2)

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