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Ethik Theorie Geschichte der Medizin

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann

Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin

Arbeitsschwerpunkte

Der Lehr- und Forschungsbereich des Lehrstuhls Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin befasst sich mit der Identifizierung und Analyse ethischer, anthropologischer und wissenschaftstheoretischer Fragen in der Medizin und der biowissenschaftlichen Forschung sowie mit historischen Aspekten.

Thematische Schwerpunkte liegen im Bereich der Stammzellforschung, der Neuroethik, der molekularen Medizin, der Altersforschung sowie der Untersuchung von Möglichkeiten und Voraussetzungen einer interkulturellen Bioethik. Charakteristisch für den Lehrstuhl ist zum einen die interdisziplinäre Herangehensweise, die die Naturwissenschaften mit der Ethik und der Philosophie verbindet. Zum anderen ist die Arbeit gekennzeichnet durch einen starken Praxisbezug sowohl im Hinblick auf die Biowissenschaften als auch auf Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen.

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Lehrstuhl:

  • Barbara Advena-Regnery, M.A. Interdisziplinäres Forschungsprojekt  "Humane artifizielle Gameten" (HumArGam), gefördert vom BMBF.
  • Dustin Gooßens, Interdisziplinäres Forschungsprojekt "Humane artifizielle Gameten" (HumArGam), gefördert vom BMBF.
  • Dr. Sebastian Schleidgen, M.A. Interdisziplinäres Forschungsprojekt "Ethische und rechtliche Konzepte für die Anwendung neuer Techniken einer präzisen Genomeditierung bei hereditären Ekrankungen" (REALiGN-HD), sowie "Humane artifizielle Gameten (HumArGam), beide gefördert vom BMBF.

Studentischer Mitarbeiter:

  • Dominik Gosal

Sekretariat:

  • Maritta Zahn

Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann

Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin

Kontakt

 

Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel: +49 261 6402-510

E-Mail: theinemann@pthv.de

Laufende Forschungsprojekte

  • Philosophisch-ethisches Teilprojekt "Überprüfung ethischer Konzepte für eine Gentherapie beim Menschen im Lichte neuer Techniken der Genomeditierung" im interdisziplinären Forschungs-Verbundprojekt "Ethische und rechtliche Konzepte für die Anwendung neuer Techniken einer präzisen Genomeditierung bei hereditären Erkrankungen - TP Ethik (REALiGN-HD)". Koordinierung des Gesamtprojekts. Gefördert vom BMBF, Förderkennzeichen 01GP1616A, Gesamtlaufzeit 3 Jahre

Verbundpartner sind in beiden Forschungsprojekten Herr Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht der Universität Passau mit einem rechtswissenschaftlichen Teilprojekt, sowie Herr Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Excellence Cluster „REBIRTH“, Medizinische Hochschule Hannover, mit einem zellbiologischen Teilprojekt.

Aktuelle Veröffentlichung

Thomas Heinemann, Hans-Georg Dederer, Tobias Cantz (Hg.): Entwicklungsbiologische Totipotenz in Ethik und Recht. Zur normativen Bewertung von totipotenten menschlichen Zellen
1. Aufl. Göttingen: V&R unipress, 2015. (externer Link zur Verlagsseite)

Vita

  • 1979-1984 Studium der Humanmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
  • Ab 1985 Studium der Philosophie an der Universität Bonn
  • 1986 Promotion (Dr. med.) an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 1985-1998 Wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Klinik II (Allgemeine Innere Medizin) der Universität  Bonn (Prof. Dr. med. H.J. Dengler, Prof. Dr. med. T. Sauerbruch)
  • 1991 Anerkennung als Arzt für Innere Medizin
  • 1998 Anerkennung des Teilgebiets Gastroenterologie
  • 2001 Anerkennung als Arzt für Biochemie
  • 1992-1994 Forschungsaufenthalt im Laboratory of Biochemical Genetics and Metabolism an der Rockefeller Universität, New York (Prof. Dr. J. L. Breslow)
  • 1997-1998 Forschungsaufenthalt im Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn (Prof. Dr. rer. nat. K. Sandhoff)
  • 1999-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wissenschaft und Ethik / Philosophisches Seminar der Universität Bonn (Prof. Dr. phil. Dr. h.c. L. Honnefelder)
  • 1999 Habilitation für das Lehrgebiet „Innere Medizin“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2005 Promotion (Dr. phil.) an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2006 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • 2007 Erweiterung des Lehrgebietes auf „Innere Medizin und Biomedizinischen Ethik“ durch die Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
  • Seit 2011 Inhaber des W3-Lehrstuhls „Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin“ an der PTHV

Forschung/ Projekte

Projekt "REALiGN-HD"

Ethische und rechtliche Konzepte für die Anwendung neuer Techniken einer präzisen Genomeditierung bei hereditären Erkrankungen - TP Ethik

Vor dem Hintergrund der Verfügbarkeit neuer Genom-Editierungsverfahren, namentlich der CRISPR/Cas-Technologie, analysiert der Forschungsverbund in interdisziplinärer Zusammenarbeit systematisch die naturwissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Fragen im Kontext realistischer Alternativen der klinischen Gentherapie von Erbkrankheiten. Das damit verbundene Ziel des Verbundes ist es, einen ethisch reflektierten rechtlichen Rahmen zu entwickeln, der als geeignete Basis für die Gesetzgebung im Bereich der Gentherapie dienen kann.

Das philosophisch-ethische Teilprojekt fokussiert auf die spezifisch ethischen Fragen, die sich im Szenario einer Gentherapie an menschlichen Einzell-Embryonen im Vorkern- bzw. Zygotenstadium als Alternative für hereditär vorbelastete Eltern ergeben, ein genetisch eigenes und gesundes Kind zu bekommen. Dabei wird sich die Analyse u.a. auf Fragen einer adäquaten Chancen-Risiko-Bewertung, der Verantwortung für zukünftige Generationen, anthropologische Fragen, Fragen nach dem moralischen Status von Embryonen sowie nach den Grenzen therapeutischer Maßnahmen einerseits und (medizinisch-)genetischem Enhancement andererseits richten. Die für das Szenario relevanten Argumente, Kriterien, Normen und Prinzipien sollen identifiziert und mit den bisher herangezogenen Kriterien und Argumenten der ethischen Beurteilung gentherapeutischer Maßnahmen verglichen werden, um mögliche Defizite aufzeigen und beheben zu können.

Beteiligte und Förderung:

Das interdisziplinäre Verbund-Forschungsprojekt "REALiGN-HD" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von drei Jahren gefördert. Das Projekt wird koordiniert von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), der das philosophische Teilprojekt: "Überprüfung ethischer Konzepte für eine Gentherapie beim Menschen im Lichte neuer Genomeditierung" (TP 1 Ethik), leitet. Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und  Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitet das juristische Teilprojekt an der Universität in Passau, Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule in Hannover, leitet das naturwissenschaftliche Teilprojekt.

Wissenschaftlicher Beirat:

Für das Projekt wurde ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, dem Prof. em. Dr. Rainer J. Schweizer (St. Gallen, Schweiz), Prof. Dr. Guiseppe Testa (Mailand) und Prof. Dr. Peter Schröder-Bäck (Maastricht) angehören.

Interdisziplinäres Symposium:

"Natürlich nicht nicht natürlich?" am 8. März 2018 in der Universität Bonn

 

Projektleitung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Koordinator des GesamtprojektesProf. Dr. Dr. Thomas Heinemann (Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin)
Laufzeit01.10.2016 - 30.09.2019
Websitewww.pthv.de/index.php
Mittelgeberxy
MitarbeiterDr. Sebastian Schleidgen (Wissenschaftl. Mitarbeiter),

 

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Projekt "HumArGam"

Humane Artifizielle Gameten. Erzeugung und genetische Veränderung von aus humanen pluripotenten Stammzellen differenzierten Gameten und ihre ethische und rechtliche Bewertung (HumArGam)

Neue Entwicklungen in der Stammzellforschung zeigen, dass sich aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) der Maus in der Kulturschale Zelltypen differenzieren lassen, die den Vorläuferzellen von Keimzellen, sog. primordialen Keimzellen, ähnlich sind und sich entweder nach Transplantation in den lebenden Organismus oder in vitro zu funktionellen Gameten ausreifen lassen. Aufgrund ihrer Erzeugung in vitro sind die iPS-Zellen und primordialen Keimzellen Manipulationen zugänglich, so dass an ihnen auch genetische Modifikationen, beispielsweise mit der CRISPR-Cas9-Methode, vorgenommen werden können. Unter der Annahme, dass sich diese Möglichkeiten auf den Menschen übertragen lassen, entstehen eine Vielzahl neuartiger biologischer, medizinischer, rechtlicher, philosophischer und ethischer Fragen.

Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Forschern an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar, der Universität Passau und der Medizinischen Hochschule Hannover, wird diese Fragen systematisch identifizieren und schwerpunktmäßig unter den Aspekten der Artifizialität, Verfügbarkeit, Verwendbarkeit und Manipulierbarkeit humaner artifizieller Gameten strukturieren. Die Fragen werden im Hinblick auf anwendbare ethische und rechtliche Argumente, Kriterien und Normen analysiert, die argumentativen Zusammenhänge offengelegt und ihre normative Bedeutung beleuchtet. Anhand des Vergleichs mit bestehenden ethischen und rechtlichen Normen lässt sich möglicher Regulierungsbedarf für die neuartigen Handlungsfelder der Erzeugung, Verwendung und Modifizierung artifizieller Gameten identifizieren. Auf Basis dieser Ergebnisse ist es das übergeordnete Ziel des Verbundprojekts, einen normativ reflektierten Handlungsrahmen für den Umgang mit humanen artifiziellen Gameten zu entwickeln, der als Grundlage für eine politische Entscheidungsfindung dienen kann.

Beteiligte und Förderung

Das interdisziplinäre Verbund-Forschungsprojekt HumArGam wird vom Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von drei Jahren gefördert. Das Projekt wird koordiniert von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), der das philosophisch-ethische Teilprojekt leitet. Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, leitet das juristische Teilprojekt an der Universität Passau  http://www.jura.uni-passau.de/dederer/bmbf-projekte/humargam. Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter des Exzellenzclusters REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover, leitet das naturwissenschaftliche Teilprojekt  http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6620.php.

Das philosophische Teilprojekt (TP 1 Ethik), das in Vallendar bearbeitet wird, analysiert und strukturiert die philosophischen und ethischen Fragen, die mit der Erzeugung, Modifizierung und Verwendung von aus menschlichen pluripotenten Stammzellen erzeugten Gameten verbunden sind.

Wissenschaftlicher Beirat

Für das Projekt wurde ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, dem Prof. Dr. Dr. Kristian Köchy (Universität Kassel), Prof. Dr. med. Michael Ott (Medizinische Hochschule Hannover) und Prof. Dr. jur. Ralf Müller-Terpitz (Universität Mannheim) angehören

Interdisziplinäres Symposium

"Natürlich nicht nicht natürlich?" am 8. März 2018 in der Universität Bonn

 

Projektleitung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Koordinator des Gesamtprojektes

Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann (Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin)

Laufzeit

01.06.2016 - 31.05.2019 

Websitewww.pthv.de/index.php?id=1073
Mittelgeberxy
Mitarbeiter

Barbara Advena-Regnery, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Sebastian Schleidgen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dustin Gooßens, Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Abgeschlossene Forschungsprojekte:

  • Philosophisches Teilprojekt "Normative Bedeutung von zellulärer Totipotenz bei der induzierten Reprogrammierung von Zellen" in dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt "Entwicklungsbiologische Totipotenz: Bestimmung als normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse". Koordination des Verbundprojekts. Gesamtlaufzeit 5 Jahren (2011-2016).
  • Interdisziplinäres Symposium "Natürlich nicht nicht natürlich?" Neue Möglichkeiten der menschlichen Fortpflanzung und die Fragen nach der Bedeutung von genetischem Erbe und der Kontinuität der Keimbahn. Am 8. März 2018 Universität Bonn. Weitere Informationen siehe Flyer.
  • Interdisziplinäres Symposium "Es werde (k)ein Embryo. Zur normativen Bewertung von totipotenten Zellen", in Kooperation mit dem DFG-Schwerpunktprogramm SPP1356 "Plurypotency and Cellular Reprogramming" und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 20./21. März 2014, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin.
  • Interdisziplinäres Symposium "Totipotente Nicht-Embryonen und nicht-totipotente Embryonen. Normative Herausforderungen durch artifizielle Entitäten", 12./13. September 2016, Medizinische Hochschule Hannover.

Veröffentlichungen

  • Heinemann T, Heinrichs B, Klein C, Fuchs M, Hübner D (2006). Der „kontrollierte individuelle Heilversuch“ als neues Instrument bei der klinischen Erstanwendung risikoreicher Therapieformen – Ethische Analyse einer somatischen Gentherapie für das Wiskott-Aldrich-Syndrom. In: Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik (Ludger Honnefelder und Dieter Sturma (Hrsg.)), Band 11, De Gruyter, Berlin 2006: 153-199
  • Heinemann T (2006). Personalität und genetischer Determinismus. In: Dietmar Hübner (Hrsg.), Dimensionen der Person: Genom und Gehirn. mentis, Paderborn 2006, S. 179-198
  • Heinemann T (2006). Normen und Nutzen bei der ethischen Beurteilung der Klonierung von menschlichen Embryonen. In: T. S. Hoffmann, S. Schweidler (Hrsg.): Normkultur versus Nutzenkultur. Über kulturelle Kontexte von Bioethik und Biorecht. De Gruyter, Berlin 2006, S. 189-219
  • Heinemann T, Spranger TM (2007). Ethische und rechtliche Bewertung des Kommissionsvorschlags zur Anerkennung von Produkten der Gewebezüchtung als Arzneimittel für „neue Therapien“. MedizinRecht 25:209-214
  • Heinemann T, Hoppe C, Listl S, Spickhoff A, Elger C (2007). Zufallsbefunde bei bildgebenden Verfahren in der Hirnforschung – Ethische Überlegungen und Lösungsvorschläge. Deutsches Ärzteblatt 104(27):A1982-A1987
  • Heinemann T (2007). Sachstandsbericht Stammzellforschung (2007). Naturwissenschaftliche Grundlagen. In: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (Hrsg.). Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandberichte des DRZE, Band 4. Alber, Freiburg/München. S. 21-105
  • Heinemann T (2007). Sachstandsbericht Stammzellforschung (2007). Ethische Beurteilungskriterien für die Forschung an Stammzellen. In: Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (Hrsg.). Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandberichte des DRZE, Band 4. Alber, Freiburg/München. S. 189-247
  • Heinemann T (2007). Würde und Schutz des menschlichen Embryos – Zur ethischen Kontroverse in der Stammzellforschung. In: Gudrun Kordecki, Martin Heyer (Hrsg.): Der Mensch als Rohstoff? Die Kontroverse um die Stammzellforschung. Tagungsband des Instituts für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen. S. 65-99
  • Heinemann, T (2007). Prognostische Indikatoren und ärztliches Urteil (Editorial). Deutsches Ärzteblatt 104(42): A-1982
  • Heinemann T, Klein C. (2009). Klonierung menschlicher Stammzellen – medizinisch-naturwissenschaftliche Konzepte und Ergebnisse der Forschung. In: G. Rager (Hrsg.): Beginn, Personalität und Würde des Menschen. 3. Neuauflage. Alber, Freiburg / München. S. 219-318
  • Baumgartner H-M, Heinemann T, Honnefelder L, Wickler W, Wildfeuer AG (2009). Menschenwürde und Lebensschutz: Philosophische Aspekte. In: G. Rager (Hrsg.): Beginn, Personalität und Würde des Menschen. 3. Neuauflage. Alber, Freiburg/ München. S. 333-441
  • Heinemann T (2009). The concept of disease and medical action – A reciprocal relationship and its relevance for modern medicine. In: S. Elm, S.N. Willich (Hrsg.): Quo vadis medical healing? Past concepts and new approaches. Springer: International library of ethics, law, and the new medicine, Vol. 44, pp. 19-26
  • Heinemann T, Hoppe C, Weber B, Elger CE. (2009). Ethically appropriate handling of incidental findings in human neuroimaging research: letter to the guest editorial of Frank Hentschel and Rüdiger von Kummer [2]. Klinische Neuroradiologie19:242-243
  • Schmetz MK, Heinemann T (2010). Ethische Aspekte der tiefen Hirnstimulation in der Therapie psychiatrischer Erkrankungen. Fortschritte der Neurologie  Psychiatrie. 78:269-278
  • Heinemann T (2010). Forschung und Gesellschaft. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D., Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 98 – 119
  • Heinemann T (2010). Forschung an menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D., Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 156 – 175
  • Runkel T, Heinemann T (2010). Enhancement. In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D., Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 211 – 224
  • Heinemann T, Völker-Albert M. (2010). Nanotechnologie In: Fuchs M, Heinemann T, Heinrichs B, Hübner D., Kipper J, Rottländer K, Runkel T, Spranger TM, Vermeulen V, Völker-Albert M: Forschungsethik. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2010, S. 225 – 240
  • Heinemann T (2010). Klaus Dietrich / Hermann Hepp / Sören von Otte (Hrsg.): Reproduktionsmedizin in Klinik und Forschung: Der Status des Embryos. Leopoldina-Symposium vom 17.-18. November 2006 in Lübeck. Nova Acta Leopoldina Nr. 354 = N.F. Bd. 96, Stuttgart (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) 2007. Rezension in: Zeitschrift für medizinische Ethik, 56: 90-96
  • Heinemann T (2015). "Keimbahn-Totipotenz": Ethische Überlegungen zu einer Differenzierung und Verwendung von Gameten aus menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen. In: Heinemann T, Dederer H-G, Cantz T (Hrsg.): Entwicklungsbiologische Totipotenz in Ethik und Recht. V&R unipress in Göttingen 2015, S. 289 - 309.
  • Heinemann T, Kipper J, Rottländer K, Sehestedt K, Wienen B ( 2010).  Was ist molekulare Medizin? Elemente einer Begriffsbestimmung. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 301 – 314
  • Heinemann T (2010). Überlegungen zur Theorie einer Molekularen Medizin. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 315 – 324
  • Heinemann T,  Klein C (2010). Entwicklung einer somatischen Gentherapie für das Wiskott-Aldrich-Syndrom und klinische Erstanwendung als „Kontrollierter individueller Heilversuch“. Zeitschrift für medizinische Ethik 56(4): 361 – 371
  • Heinemann T, Herz K, Tokarski A, Scholand L, Robbers G (2013). Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) und Jejunostomie (PEJ). Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH (Hrsg.)
  • Heinemann T, Hoppe C. (2013). Incidental Findings in Neuroimaging Research: Ethical Considerations and a Framework for Ethical Guidelines. In: Lanzerath D, Rietschel M, Heinrichs B, Schmäl C (Hrsg.): Incidental Findings. Scientific, Legal and Ethical Isues. Köln 2013: S. 59 - 71
  • Heinemann T, Wassermann L, Robbers G, Proft I. (2014). Diagnostik einer Chromosomenverteilungsstörung beim Kind aus dem mütterlichen Blut. Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH (Hrsg.)
  • Heinemann T, Klein C (2014). Handlungsmöglichkeiten und Handlungsnot in der Medizin. Ethische Fragen bei der Erstanwendung risikoreicher innovativer Therapieverfahren im Kindesalter. In: Neuner P. (Hrsg.): Zufall als Quelle von Unsicherheit. Grenzfragen Band 39. Alber, Freiburg/München 2014, S. 163-194
  • Heinemann T (2015). Leben als Konstrukt - Ethische Herausforderungen durch die Synthetische Biologie. In: Rager G., Wegner G. (Hrsg.): Synthetische Biologie - Leben als Konstrukt. Grenzfragen Band 40. Herder, Freiburg im Breisgau/München 2015, S. 229 - 266
     
  • Heinemann T (2015). Developmental totipotency as a normative criterion for the moral status of the human embryo. Annals of the Japanese Association for Philosophical and Ethical Researches in Medicine. 2015 33: 74-81
     
  • Heinemann T, Proft I, Sahm S, Wetzstein V. (2017). Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase von Bewohnern stationärer Pflegeeinrichtungen. Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (Hrsg.) Ethik-Institut an der PTHV 2017
  • Heinemann T (2017). Menschliche artifizielle Keimzellen. Zeitschrift für Lebensrecht. 26: 109 - 115
  • Heinemann T, Robbers G, Wassermann L. (2017). Schwangerschaft mit einem nicht überlebensfähigen Kind. Stellungnahme der Zentralen Ethik-Kommission der Marienhaus Stiftung (Hrsg.) 2017
  • Advena-Regnery B, Dederer H-G, Enghofer F, Cantz T, Heinemann T. (2018). Framing the ethical and legal issues of human artificial gametes in research, therapy, and assisted reproduction: A German perspective. Bioethics 32(6):314 - 326
  • Heinemann T, Höfling W, Proft I, Sahm S, Schockenhoff E, Schuster J, Wetzstein V. (2018). Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Ethikrat katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (Hrsg.). Ethik-Institut an der PTHV 2018

 

Mitgliedschaften

  • 1987 - 1999 Mitglied der Schriftleitung der „Zeitschrift für Medizinische Ethik“, Ostfildern
  • seit 1998 Mitglied der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
  • seit 2000 Mitglied der Forschungsarbeitsgemeinschaft Bioethik des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2001 – 2006 Mitglied der Arbeitsgruppe Ethik des Schwerpunktprogramms 1109 „Embryonale und gewebespezifische Stammzellen – Regenerative Zellsysteme für Zell- und Gewebeersatz“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2002 - 2010 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Ethik am Universitätsklinikum Bonn
  • seit 2004 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
  • seit 2005 Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM)
  • 2007 - 2015 Vorsitzender der Ethik-Kommission der Cusanus Trägergesellschaft Trier (ctt). Ab April 2015 ging die Ethik-Kommission der ctt in die Zentrale Ethik-Kommission der Hildegard Stiftung und der Marienhaus Stiftung auf.
  • seit 2008 Mitglied des Beirats Malteser Hospizarbeit, Palliativmedizin und Trauerbegleitung der Malteser Deutschland gGmbH und des Malteser Hilfsdienstes
  • seit 2009 Vorsitzender des Ethik-Beirats der Malteser Deutschland gGmbH
  • 2010 - 2018 Mitglied der Ethisch-Rechtlich-Sozialwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW
  • seit 2011 Mitglied des Ethikrats Katholischer Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier (EKTBT), vormals Trägerübergreifender Ethikrat im Bistum Trier. Seit Mai 2015 Vorsitzender dieses Gremiums
  • seit 2013 Mitglied des Interdisziplinären Instituts der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
  • 2012 - 2016 Mitglied im Deutschen Ethikrat
  • seit Januar 2012 Ständiger Berater des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Deutsche Delegation im Committee on Bioethics (DH-BIO) des Europarats. Seit November 2012 Vertreter des BMBF in der Deutschen Delegation im DH-BIO
  • seit April 2015 Vorsitzender der Zentralen Ethik-Kommission der Hildegard Stiftung und der Marienhaus Stiftung
  • seit September 2015 Mitglied der Leitung der Sektion Medizin der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2018/2019:

  • Seminar „Aktuelle Fragen der biomedizinischen Ethik“(2 SWS, Zeiten nach Vereinbarung)
  • Seminar "Ethik am Lebensanfang" (2SWS, Zeiten nach Vereinbarung
  • Seminar "Spezifische Gesundheits- und Krankheitslehre", Modul 10 im Lehramtsstudiengang Pflege, Master-Studiengang
  • Seminar "Grundlagen der Pathologie", Modul 5 im Lehramtsstudiengang Pflege, Bachelor-Studiengang