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Donnerstag, 06. September
  • 14:00 Uhr

    Gemeinwohl-Ökonomie. Wirtschaft neu denken.

    - 18:00 Uhr


    Von zunehmend mehr Menschen wird angefragt, ob mit der herrschenden Form des Wirtschaftens
    die Klimakrise und die Finanzkrise, die Probleme der Ökologie und der globalen Gerechtigkeit zu lösen
    sind – friedlich und zum Wohl der Menschheit.
    Auch die demokratischen Institutionen unserer Gesellschaft werden immer häufiger durch Gruppen
    in Frage gestellt, die sich nicht ausreichend in den Prozessen zur (Mit-)Gestaltung des Gemeinwesens
    eingebunden sehen.
    Wie vor 200 Jahren zur Zeit von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen geht es heute um einen Neuaufbruch, der
    sich in neuen Denk- und Handlungsweisen in Unternehmen, Politik und Verwaltungen Bahn brechen
    muss. Mit unserem Workshop-Nachmittag bieten wir Ihnen praktische Impulse, den Aufbruch in die Zukunft
    im eigenen Umfeld zu gestalten. Wir orientieren uns am Modell der Gemeinwohl-Ökonomie
    (GWÖ).
    Dieses wird im Anschluss an unsere Workshops durch Christian Felber, den prominenten
    Vordenker der Gemeinwohl-Ökonomie, in einem Vortrag vorgestellt.

    KOSTEN
    Der Teilnehmerbeitag von 35 Euro (Studierende, RentnerInnen, Schwerbehinderte,
    ALG 2 EmpfängerInnen: 20 Euro) für den Workshop ist nach Bestätigung der Anmeldung zu entrichten.

    Weitere Informationen finden und das Anmeldeformular Sie im Flyer.

     

     

     

    Kategorie: PTHV News, IWW


  • Samstag, 08. September
  • 09:00 Uhr

    „Starker Helfer“ – Hilfe als Ort religiöser Erfahrung

    - 17:00 Uhr


    Grundlagen der Philosophie sozial-caritativen Handelns

    Helfen und Hilfe bekommen, gehört zentral zum Menschsein. Deshalb haben Menschen immer schon über das Wesen, die Not, die Würde und die Freude des Helfens nachgedacht.

    Solches Nachdenken über Helfen ist selbst hilfreich. Es hilft uns besser zu verstehen, was uns begegnet. Je mehr wir sehen, desto besser können wir der Wirklichkeit gerecht werden.
    Das hilft Helfern und auf Hilfe Angewiesenen – und letztlich sind wir ja immer beides.
    An vier Kurstagen sollen wesentliche Themenfelder des Helfens philosophisch erschlossen werden. Dabei geht es zum einen um einen soliden und nachvollziehbaren Einblick in die betreffenden philosophischen Gedankengänge, zum anderen um lebendige Diskussion aus persönlicher Erfahrung.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    1. Modul-3. März 2018, 9:00-17:00 Uhr
    „Was ist eigentlich Helfen?“
    2. Modul-14. April 2018, 9:00-17:00 Uhr
    „Was ist eigentlich der Leib?“
    3. Modul-7. Juli 2018, 9:00-17:00 Uhr
    „Was ist eigentlich Leid?“
    4. Modul-8. September 2018, 9:00-17:00 Uhr
    „Starker Helfer“ – Hilfe als Ort religiöser Erfahrung

    Kursgebühr incl. Verpflegung je Modul: 70,00 €, alle vier Module: 220,00 €
    Übernachtung/Frühstück EZ je Modul:  48,10 €

    Flyer

    Anmeldung hier

     

     

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  • Donnerstag, 13. September
  • ganztägig

    Lektüreseminar zu Max Scheler: "Mitgefühl, Liebe, Hass"

    - 15. September - 14:00 Uhr


    In seinem Werk „Wesen und Formen der Sympathie“ untersucht Max Scheler (1874–1928),der auch für das katholische Denken in hohem Maße einflussreiche phänomenologische Philosoph, die unterschiedlichen Formen, in denen Menschen aufeinander bezogen sind. Zentral sind dabei die beiden Thesen, dass Mitleid keineswegs unbedingten ethischen Wert hat und Liebe kein Gefühl ist. An der Hand von Max Schelers tiefblickenden Analysen des Zwischenmenschlichen soll in Lektüre, Kommentar und Diskussion ein tieferer Blick auf das geworfen werden, was uns verbindet bzw. trennt.
    Das Lektüreseminar wird in Kooperation mit dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar angeboten.
    Teilnehmer: alle Interessierten (keine Vorkenntnisse erforderlich)
    Leitung: Prof. Dr. Franziskus von Heereman
    Ort: Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
    Kosten: 70 € für Malteser (zzgl. 65 € für Verpflegung bzw. zzgl. 130 € für Unterbringung & Verpflegung); 110 € für alle anderen Teilnehmer (zzgl. 95 € für Verpflegung bzw. zzgl. 210 €
    für Unterbringung & Verpflegung) Anmeldung: bis 1. August 2018
    Anmeldung unter: iww@pthv.de, www.pthv.de; oder schriftlich : PTHV- Institut für Wiss. weiterbildung (IWW)  Pallottistr. 3, 56179 Vallendar ;

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  • Donnerstag, 11. Oktober
  • 17:00 Uhr

    Jiskor – Macht und Bedeutung der Erinnerung.

    - 19:00 Uhr


    Eine jüdische Perspektive im Gedenken an die brennenden Synagogen 1938

    Die Erinnerung an die Schoa und das Dritte Reich nur ein „Vogel…“?
    Wenn der Vertreter der größten Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag diese Einschätzung seinen begeisterten jugendlichen Anhängern empfehlen kann, wenn in Teilen der Gesellschaft engagierte
    Kirchenmänner- und Frauen, die dem widersprechen, wie Staatsfeinde
    betrachtet werden, sollte uns das nicht alarmieren?
    Von den Religionen können wir viel lernen über das Ringen um die rechte Deutung von Erinnerung. Das Judentum hat klare Vorstellungen, denn es wäre ohne die lebensbejahende Macht der Erinnerung nur ein
    „Vogel…“ in der Geschichte der Menschheit geblieben.

     

    Leitung:
    Prof. Dr. Günter Riße,
    Religionswissenschaft / Fundamentaltheologie an der PTHV
    Referent:
    Günther B. Ginzel, Journalist und Publizist, engagiert im jüdisch-christlichen Dialog

     

    Info/ Anmeldung:
    Stefanie Fein
    E-Mail: iww@pthv.de
    Telefon: 0261 6402-255
    http://www.pthv.de

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  • Freitag, 02. November
  • ganztägig

    Menschlich altern

    - 03. November - 16:30 Uhr


    Jahrestagung der Bernhard-Welte-Gesellschaft e.V.

    Wir leben in einer „alternden Gesellschaft”. Das ist zunächst etwas Positives. Viele Menschen
    dürfen sich auf ein langes und oft auch bis ins hohe Alter gesundes Leben freuen.
    Aber das längere Leben stellt die Gesellschaft und den Einzelnen auch vor zahlreiche
    Herausforderungen – von der Finanzierung des Renten- und des Gesundheitssystems über
    realisierbare Formen einer bedarfsgerechten Pflege hochbetagter Menschen bis hin zu den
    persönlichen Fragen, wie man sein eigenes Alter gestalten und wie man sich dabei
    auch zu den Einschränkungen der eigenen Lebensmöglichkeiten und zum eigenen Tod
    verhalten möchte.
    Mit Nachdruck stellt sich die Frage, wie man menschlich altern kann.
    Dieser Frage widmet sich die diesjährige Tagung der Bernhard-Welte-Gesellschaft e.V. in
    Auseinandersetzung mit dem Denken Weltes und im Gespräch mit zeitgenössischer Theologie,
    Philosophie und Pflegewissenschaft.

     

    Weitere Informationen zur Tagung und das Formular für die Anmeldung finden Sie hier.

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