IFG

Gründungszweck

Die Gesundheits- und Sozialsysteme in Deutschland sind fundamentalen Veränderungen ausgesetzt, die durch die Fortschritte in der biomedizinischen Forschung, den demographischen Wandel und veränderte ökonomische Rahmenbedingungen angetrieben werden. Hierdurch stellen sich neue Herausforderungen, die technologischen Möglichkeiten, die finanziellen Ressourcen und den ethischen Wertekanon in Einklang zu bringen.

Eine Folge dieser Veränderungen ist die Notwendigkeit, komplexe Entscheidungen für den individuellen Patienten zu treffen. Die hierfür erforderlichen Kompetenzen umfassen neben dem detaillierten Verständnis des medizinisch Erreichbaren auch Kenntnisse der Gesundheits- und Sozialsysteme. Solche Kompetenzen bedürfen eines wissenschaftlichen Fundaments. Hierfür ist eine leistungsfähige Versorgungsforschung unerlässlich, die den Bedarf für Verbesserungen analysiert, Leitlinien erarbeitet sowie die Prozesse der Verarbeitung und Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Versorgungssysteme integriert.

Ziele und Aufgaben

Ziel ist die Entwicklung eines international sichtbaren Profils in Forschung und Lehre mit den Schwerpunkten

  •   Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie,
  •   Psychologie,
  •   gesundheitsorientierte Bildungswissenschaften,
  •   Ethik in Medizin, Pflege und Unternehmensführung.

Die forschungsorientierte Lehre konzentriert sich auf die Ausbildung von Studierenden der Medizin und anderer Fachrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Zudem werden Angebote für postgraduale Fort- und Weiterbildungen entwickelt. Das Institut bietet wissenschaftliche Beratungsleistungen an.

Struktur des Instituts

  • Das Institut ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Vereins "Interdisziplinäres Zentrum für Gesundheits-wissenschaften e.V." und in Forschung und Lehre unabhängig. Durch einen Kooperationsvertrag mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) ist das Institut ein An-Institut dieser Universität.
  • Das Institut wird durch ein Direktorium geleitet, das selbständig und unabhängig die akademischen Belange des Instituts verantwortet.
  • Im Institut erhalten Wissenschaftler, die die Kriterien des §49 Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz erfüllen sollen, die Möglichkeit, selbständig Projekte in Forschung und Lehre durchzuführen.
  • Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts werden durch einen wissenschaftlichen Beirat begleitet.

 

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