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Prof. Dr. Franziskus von Heereman

Stiftungslehrstuhl Philosophie sozial-caritativen Handelns

Arbeitsschwerpunkte

Anthropologie, Religionsphilosophie, Ethik

Aktuelle Ankündigungen

In Kürze erscheinend:

Der Eine für den Anderen: Historisch-systematische Untersuchung zum Verhältnis von Liebe als Güte und Person als Bild, Verlag Karl Alber (Link)


Öffentliche Veranstaltungen:

  •  
  • Wochenendseminar: „Personen – Philosophische Streifzüge durch das, was wir sind“. 20.-22. September 2019, Schwabenakademie Irrsee
  • „Das Tor zum Geheimnis der Hoffnung“ – Lektüreseminar zu Charles Peguy (1873 – 1914). 3.-6. Oktober 2019,  Haus Gripswald, 40668 Meerbusch (Seminar im Jahresprogramm des Geistlichen Zentrums der Malteser)

Prof. Dr. Franziskus von Heereman

Kontakt

Philosophisch-Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: +49 261 6402-128 oder
+49 178 5259005

E-Mail: fvonheereman@pthv.de

Aktuelles

"Wer zu Deutschland gehört"

FAZ- Artikel vom 19.7.2018, S. 6

„Helfen denken. Sozial-caritatives Handeln als philosophischer Gegenstand par excellence.“

In: Th/Ph 93 (2/2018), 211-226.

„Das Firmen-Etikett der Werte sollte nicht mit Würde verwechselt werden."

 In: Magazin Palais Biron. Baden-Badener Unternehmergespräche Nr. 29 (2019), 26-31. Download.

„God ‘n‘ Roll. Plädoyer für eine nachzuholende Begegnung.“

 In: Diakonia 49/3 (2018), 193-196.

Vita

Forschung / Projekte

  • Systematisch: Anthropologie (Schwerpunkt: Interpersonalität), Ethik (Schwerpunkt: Metaethik, Menschenwürde), Religionsphilosophie (Schwerpunkt: Gottesbeweise, Theodizee, Philosophie der Trinität)
  • Historisch: Deutscher Idealismus (bes. Schwerpunkt: J.G. Fichte), Thomas von Aquin, Nicolaus Cusanus, Sören Kierkegaard, Ludwig Feuerbach, Emmanuel Levinas
  • Spezialgebiete: Philosophie der Liebe, Philosophie des Bildes, Philosophie caritativen Handelns

Veröffentlichungen

Monographien

  • Selbst und Bild. Zur Person beim letzten Fichte (1810-1814). Fichte-Studien Supplementa, Amsterdam – New York (Rodopi) 2010.
  • Einer für den Anderen.Historisch-systematische Untersuchung zur Liebe als Güte und Person als Bild. Erscheint 2019 bei Alber.

Sammelbände

  • Sascha Müller, Franziskus v. Heereman (Hg.). Mitlieben. Jörg Splett zum 80. Geburtstag. München (Utz) 2016.

Aufsätze

  • „‚Als diese Ich sind wir alle Nichts’? Das Individuum beim letzten Fichte.“ Fichte-Studien 40 (2012), 247-221
  • „Analogia Amoris – Gott und Mensch lieben.“ In: B. Wald, Th. Möllenbeck (Hg.). Liebe und Glück – Annäherungen mit C.S. Lewis und Josef Pieper. Paderborn (Schöningh). 2012, 72-86.   
  • „Einer für den Anderen. Der Mensch als Metonymie“. In: W. Schweidler (Hg.). Zeichen – Person – Gabe. Metonymie als philosophisches Prinzip. Freiburg (Alber) 2014, 214-230.
  • „Home Run. Dankbare Reflexionen auf Begegnungen mit behinderten Menschen.“ In: ZfmE 60 (2014), 195-206.
  • Beitrag zu Simon Wiesenthals Frage nach der Möglichkeit stellvertretender Vergebung. In: Simon Wiesenthal. Die Sonnenblume. Über die Möglichkeiten und Grenzen von Vergebung. Berlin u.a. (Europa Verlag) 2015, 220-225.
  •  „Durch und durch ein ‚Durch‘. Größe und Grenze des Fichteschen Bildbegriffs.“ In: Fichte-Studien 42 (2016), 29-47
  • „Liebensollendürfen. Prinzipien der Philosophie Jörg Spletts.“ In: Sascha Müller, Franziskus v. Heereman (Hg.). Mitlieben. Jörg Splett zum 80. Geburtstag. München (Utz) 2016, 53-74.
  • „Atheismus ad Maiorem Hominis Gloriam? Feuerbach und das Verhältnis von (A-)Theismus und Humanismus.“ In: Jahrbuch für Religionsphilosophie 15 (2016), 115-151.
  • „Helfen denken. Sozial-caritatives Handeln als philosophischer Gegenstand par excellence.“ In: Th/Ph 93 (2/2018), 211-226.
  • „Für einander da: Arbeit und Muße.“ In: M. Ramb, H. Zaborowski (Hg.). Arbeit 5.0 oder Warum ohne Muße alles nichts ist. Göttingen (Wallstein) 2018, 54-64.
  • „God 'n' Roll. Plädoyer für eine nachzuholende Begegnung." In: Diakonia 49/3 (2018), 193-196.
  • „Wer zu Deutschland gehört." In: FAZ, 19.7.2018, S. 6. Link.
  • „Unheile Heilsfixierung. Philosophische Erwägungen zur einzig heilsamen Zweitrangigkeit des Heils." In: I. Proft, H. Zaborowski (Hg.), Gesundheit - das höchste Gut? Anfragen aus Theologie, Philosophie und Pflegewissenschaft. Freiburg (Herder) 2019, 175-187.
  • „Menschenwürde. Warum Werte nicht das Fundament Europas sein können." In: M. Ramb, H. Zaborowski (Hg.). Heimat Europa. Göttingen (Wallstein) 2019, 143-151.
  • „Das Firmen-Etikett der Werte sollte nicht mit Würde verwechselt werden." In: Magazin Palais Biron. Baden-Badener Unternehmergespräche Nr. 29 (2019), 26-31 (Download).
  • „Ist die Liebe stärker als der Tod? Philosophische Überlegungen zur (Un-)Sterblichkeit im Gespräch mit Eugen Biser und Jörg Splett." In: Jahrbuch für Religionsphilosophie 17 (2018), erscheint 8/2019.
  • „Nationalheiligtum Mensch. Migration und deutsche Identität." In: Malteser Migrationsbericht 2019, erscheint 10/2019.
  • „Werkzeuge? Zur Herrschaft der Gelehrten im Kontext des Fichteschen Spätwerks.“ In: J.G. Fichte. Über das Wesen des Gelehrten (1805). Hg. v.  H. Zaborowski, A. Denker. In der Reihe „Interpretationen und Quellen“ (Freiburg/München: Karl Alber), erscheint 2019.

Rezensionen

  • Wolfgang Janke, Die dreifache Vollendung des Deutschen Idealismus, in: ThPh 85 (2010), 98-101
  • Hans Joas. Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte, in: ThPh 88 (2013), 148-151
  • Hans-Joachim Höhn, Ich. Essays über Identität und Heimat, in: EULENFISCH Literatur 1/2019, 60f.

Andere Veröffentlichungen

  • „50 Fragen und Antworten, die bewegen.“ In: „Neige Deines Herzens Ohr“. Ein Lese- und Bilderbuch in der Begleitung. Martin Pfeifer (Hg.).Verlegt vom Malteser Hilfsdienst e.V., Soziales Ehrenamt. Köln 2013, 133-191
  • „Das Libanonprojekt der Gemeinschaft junger Malteser.“ In: Diakonia 47/1 (2016), 54-58. (Erneut abgedruckt in: C. Idika u.a., Barmherzigkeit heute. Mit offenen Augen leben, Freiburg/Br. 2019, 109-116.)
  • „Barmherzigkeit und Kampf. Einige Gedanken zur militärischen Vergangenheit der Malteser.“ In: Tuitio Fidei. Cahier Spirituel de l'Ordre de Malte Suisse, 4/2017, 28-33.
  • "Ich und Du" - Interview in: Feuer und Licht 274 (3/2019), 14-19.

Mitgliedschaften

  • Erster Vorsitzender der Jörg Splett Gesellschaft für christliches Denken e.V. i.G.
  • Mitglied der Redaktion von: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche (seit 2017)
  • Freier Referent am Geistlichen Zentrum der Malteser (seit 2011)
  • Rat der Deutschen Assoziation des Malteserordens (seit 2014)
  • Steering Committee der Malteser Caravan (seit 2008). Info. 
  • Lebanon Camps Order of Malta - Honorary member of the Board of Advisors (seit 2018). Info.
  • Internationale Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Philosophie e.V.

Stipendien und Auszeichnungen

  • 2005 - 2008 Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • 2009 Richard-Schaeffler-Preis (Dissertation)

Karitative Exkursion in den Libanon

Die Malteser betreiben in Chabrouh (Faraya) ein großes Feriencenter für Libanesen mit Behinderung: das Center Al Fadi. Viele Menschen mit Behinderung im Libanon haben keinen Kontakt zu ihrer Familie, und sind in dramatisch unterfinanzierten Einrichtungen mehr oder weniger „weggesperrt“. Im Center Al Fadi können sie einmal im Jahr für eine Woche Urlaub machen und neue Kraft schöpfen. Malteser Delegationen aus ganz Europa machen dies – gemeinsam mit den libanesischen Maltesern – möglich, indem sie für eine oder mehrere Wochen den Betrieb im Center übernehmen, und die Gäste in einer intensiven 1:1 Betreuung im Center willkommen heißen und die Woche über betreuen. Im Zentrum stehen dabei die persönlichen Vorlieben des jeweiligen Gastes, aber auch Gruppenaktivitäten, Ausflüge, Singrunden und gemeinsame Gottesdienste.

Wir würden uns einer solchen Delegation aus Deutschland einschließen, dem „Family & Friends“-Camp unter der Leitung von Katharina und Constantin Wendt. Die Besonderheit dieser Delegation besteht darin, dass auch viele Kinder und Jugendliche im Team sind, die je nach Alter mit anpacken.

Was hat dieser Einsatz mit dem Theologie-Studium zu tun? Im Studium der Theologie geht es um eine Theorie über etwas, das selbst nicht nur Theorie, sondern vor allem Praxis ist: Gottesliebe und Nächstenliebe. Die Wechselbeziehung zwischen beiden ist reichhaltig. Gott liebt man nicht bloß in Liturgie, Gebet und Meditation, sondern vor allem, indem man mit ihm den Nächsten liebt. Und die Nächstenliebe bricht ihrerseits immer wieder auf in Liturgie und Gebet; für und mit den Geschwistern dankbar und bittend vor Gott. Ergo: Das, worüber man in der Theologie nachdenkt, muss man (er-)leben. Die Malteser als älteste caritative Bewegung der Kirche versuchen auf ihre Weise, diese Einheit aus Gottes- und Nächstenliebe in tätigem und großzügigem Dienst, eingebettet in Liturgie und Gebet, zu leben. Im Fokus stehen die Gäste, und der Einsatz ist ganz darauf fokussiert, dass sie in ihrem an Wüsten reichen Leben in der Zeit im Center eine Oase der Friede, der Freude, des Spaßes und der Freundschaft erleben und dort Erfahrenes mit in ihren Alltag nehmen können. Zugleich gilt, dass die Tage für den einzelnen Helfer eine tiefe Bedeutung haben kann; sozusagen Exerzitien der Nächstenliebe. Von einem anderen so gefordert und angefragt werden, dass man über die eigene Comfort-Zone hinausgeht, und Regionen und Kräfte des eigenen Charakters und Herzens gezeigt bekommt, die man noch nicht kannte, und vielleicht neue Wege, Gott als den Gott der Liebe zu erfahren. – Wie auch immer: Ein solcher Einsatz kann die Erfahrung verbreitern, auf die wir reflektieren, wenn wir über Gott und den Menschen nachdenken, und uns neue Impulse auf die Frage geben, wie die Kirche heute zu den Rändern finden könnte.

Hier die Eckdaten:

19.-27.10.2018

Abflug Frankfurt Flughafen

Kosten: 450,- € inkl. Flug, Verpflegung und Unterkunft (wer den Betrag nicht aufbringen kann, erhält eine angepasste Reduktion)

Voraussetzungen: Erfahrungen in der Pflege und Betreuung behinderter Menschen sind keine Vorbedingung. Es findet eine Schulung vor Ort statt. Außerdem sind viele Besucher eher geistig als körperlich beeinträchtigt. Es geht also weniger um Pflege als um eine aufmerksame und fantasievolle 1:1 Betreuung. Der Einsatz dauert nur eine Woche; man arbeitet in einem großen Team und wird von erfahrenen Gruppenleitern unterstützt. Der Einsatz sollte also nicht überfordernd sein, ist aber sicher fordernd. Physisch und psychisch sollte man deshalb einigermaßen bei Gesundheit sein.

Sprachbarriere: Viele Gäste sind kaum oder nur eingeschränkt sprachbegabt. Das Meiste funktioniert mit „Händen und Füßen“. Wir haben aber auch libanesische Jugendliche im Team, die bei der Übersetzung helfen.

Unterbringung in Schlafsälen.

Sicherheit: Die Region des Center Al Fadi (Kesrwan) ist eine durchweg sichere Region. Nicht einmal während des Bürgerkrieges gab es hier Kampfhandlungen. – Darüber hinaus haben die Malteser eine ausgearbeitete Sicherheitsstrategie und ein ständiges Komitee zur Überwachung der Sicherheit des Projektes – in 20 Jahren gab es nicht einen einzigen brenzligen Vorfall. Weitere Informationen gerne auf Nachfrage.

 

Weitere Informationen:

 

www.orderofmaltalebanon.org (Informationen zum Projekt unter -> The Youth -> Chabrouh Camps

http://orderofmaltalebanon.org/chabrouh-hosting-center/ (Informationen zum Ort)

https://www.youtube.com/watch?v=joJ5sJqWaUs (Deutscher Welle Film zum Projekt)

Erfahrungsbericht von Lena Beuth, Theologiestudentin an der PTHV.

 

Anmeldung an: fvonheereman@pthv.de (Achtung: Heereman nur mit einem „n“).

Öffentliche Veranstaltungen

  • 8. April 2019, 19:30. Vortrag: „Tod und Angst“. WBZ Ingelheim
  • 8.9.2018  9:00 bis 17:00. "Starker Helfer - Hilfe als Ort religiöser Erfahrung". Seminartag innerhalb der Reihe "Nachdenken über Helfen. Philosophie für sozial-caritativ Tätige im Haupt- und Ehrenamt." PTHV. Anmeldung: http://www.pthv.de/institute/iww/anmeldung/.
  • 7.7.2018  9:00 bis 17:00. "Was ist eigentlich Leid?" Seminartag innerhalb der Reihe "Nachdenken über Helfen. Philosophie für sozial-caritativ Tätige im Haupt- und Ehrenamt." PTHV. Anmeldung: http://www.pthv.de/institute/iww/anmeldung/.
  • 26.4.2018  19:30. "Unheile Heilsfixierung. Philosophische Erwägungen zur einzig heilsamen Zweitrangigkeit des Heils." Stadtbibliothek Koblenz, Zentralplatz 1. Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 17/18 der PTHV. http://www.pthv.de/fileadmin/user_upload/Ringvorlesung/Ringvorlesung_Flyer.pdf
  • 23.11.2017. 19:00. "Die vergessene Krone der Schöpfung - Philosophische Bemerkungen zur klassisch-christlichen Engellehre." Erstes Deutsches Engel-Museum Engelskirchen, Engelsplatz 7, 51766 Engelskirchen - www.engel-museum.de
  • 7.9.2017 19:30. 36. Öffentliches Hospizgespräch. Ev. Gemeindehaus, Fliednerstr. 6, 40489 Düsseldorf. Vortrag: "Zum Tod lachen? Tod und Humor."
    2.9.2017 10:00. Dekanat Siegen. Vortrag: "Ist die Liebe stärker als der Tod? Philosophische Gedanken zur (Un-)Sterblichkeit." Bei: 5. Soziales Forum im Dekanat Siegen. www.dekanat-siegen.de/home/448-5-soziales-forum-im-dekanat-siegen-thema-sterben-und-neues-hospiz-im-focus