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Projekte zur Langzeitpflege

HAbitus in der LangzeiTpflege bei Menschen mit Demenz (HALT)

Projekttitel/ Title

"HALT" = HAbitus in der LangzeiTpflege bei Menschen mit Demenz

„HALT“ = HAbitus in LongTerm-Care of people with dementia

Förderer / Sponsor

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung/ Project leadership

Prof. Dr. Hermann Brandenburg  (PTHV)

Mitarbeit (nur wiss. Mitarbeiter/innen)/ (only research assistants)

Dr. theol. Heike Baranzke (PTHV, Uni Wuppertal) und Helen Güther, MPH (PTHV), Lisa Luft, MSc Public health(PTHV)

Laufzeit/ Duration

01.11.2016 – 31.10.2019

Hintergrund und Ziele

Gemäß der 2005 vom BMFSFJ und BMGS veröffentlichten Pflegecharta haben Menschen mit Demenz (MmD) einen Anspruch auf Hilfe bei der Inanspruchnahme ihrer Grundrechte auf Selbstbestimmung (Art. 1) und soziale Teilhabe (Art. 6). Die Realisierung dieses Anspruchs erfordert eine Pflegepraxis, bei der MmD als Personen respektiert werden. Das von Tom Kitwood Ende des 20. Jahrhunderts entwickelte Demenz-Pflege-Konzept der Person-Centered-Care (PCC) gilt als wegweisend für die Erreichung dieses Ziels. Neueste Studien belegen jedoch, dass sich eine PCC-orientierte Pflegepraxis für MmD in stationären Pflegeeinrichtungen nicht dauerhaft stabilisieren lässt. Vielmehr fallen selbst in PCC fortgebildete Pflegepersonen nach kurzer Zeit in depersonalisierende Interaktion und Kommunikation zurück.

Fragestellung und Studiendesign

Diese Beobachtung wirft die Frage auf, welche primärsozialisierenden, professionssozialisierenden und/oder kontextuellen Faktoren einer professionellen Habitualisierung einer PCC-Pflegepraxis und damit einer Veränderung der Pflegekultur („culture change“) entgegenstehen oder diese unterstützen. Diese Frage soll in dem vorliegenden Forschungsprojekt am Beispiel zweier auf die Pflege von MmD spezialisierten Altenpflegeeinrichtungen mit den Mitteln qualitativer empirischer Sozialforschung im Anschluss an die Dokumentarische Methode nach Bohnsack untersucht werden.

Background and aims

According to the Charter of Rights for People in Need of Long Term Care and Assistance, published in 2005 by the two German Federal Ministries for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth (BMFSFJ) and for Health (BMG), people with dementia are entitled to support of claiming their basic rights of self-determination (Art. 1) and of social participation (Art. 6). For realizing this claim a nursing practice is needed that respects people with dementia as persons. In the end of the 20th century Tom Kitwood has developed the concept of Person-Centered-Care (PCC), which is regarded as the best way to achieve this aim. But recent studies show that PCC-oriented nursing practice for people with dementia in long-term care institutions can hardly be maintained. Even nurses who have been educated in PCC tend to relapse into depersonalizing patterns of interaction and communication after a short while.

Research question and study design

This observation gives rise to the question, which kinds of factors, namely primarily socializing factors, professionally socializing factors and/or factors of context, hinder or support the professional habitualization of PCC-nursing practice resp. a culture change in nursing. This question shall be examined in this research project by using instruments of qualitative empirical social research following the “Documentary method” after Bohnsack in two nursing homes specialized in caring for people with dementia.

Berichte und Veröffentlichungen

folgt

GALINDA - Gutes Altern in Rheinlandpfalz - Kulturwandel und Quartiersöffnung in der stationären Langzeitpflege - ein Beitrag zu sorgenden Gemeinschaft

Laufzeit
01.06.2017-30.11.2019

Hintergrund/Ziele
Die Pflegeheimlandschaft ist in Bewegung gekommen: Die klassische Trennung in „ambulant und stationär wird einer grundlegenden Kritik unterzogen (vgl. z.B. Maurer 2016), die Rolle der Kommunen wird zunehmend thematisiert (vgl. z.B. den 7. Altenbericht der Bundesregierung 2016). Hier wird das Konzept der Sorgenden Gemeinschaften (Caring Community) prominent diskutiert. Im Mittelpunkt  steht die Verbindung zwischen sozialstaatlicher Verantwortung und lokalem Engagement. Es geht um die Teilhabe der Menschen an Gesellschaft in jeder Lebensphase. Im Quartier, kann hier am ehesten die traditionelle „Versorgung“ durch eine neue „Sorge-Kultur“ ersetzt werden (Bertelsmann Stiftung 2012: 9; Deutscher Verein 2014:10f. ; Hackler 2014:8). Teilhabe-und Quartierskonzepte werfen viele Fragen auf, u.a. nach dem nachhaltigen Einbezug des bürgerschaftlichen Engagements und der Neujustierung der Versorgungslandschaften im lokalen Umfeld. Angesprochen ist auch die Frage, wie die vollstationären Pflegeeinrichtungen dort zu integrieren sind. Hierzu muss sich die stationäre Langzeitpflege neu „aufstellen“. Offen ist dabei, ob und in welcher Art und Weise dies tatsächlich geschieht –und wie diese Entwicklung im Hinblick auf eine De-Institutionalisierung und Öffnung angeregt, unterstützt und gefördert werden kann. Im Kern geht es bei dem Forschungsprojekt darum Faktoren, die den „Kulturwandel“ der stationären Langzeitpflege (hin zu einer stärkeren De-Institutionalisierung und Öffnung der Einrichtung) beeinflussen und die Frage aufwerfen, in welcher Art und Weise dieser Wandel der stationären Pflege begleitet werden kann (und muss). Theoretisch interessiert uns dabei vor allem der Aspekt der Innovation (vgl. Ketzer 2017). Für uns steht dabei nicht primär ein ökonomie-, technik-und produktorientierter Zugang im Vordergrund, sondern die Erweiterung des Innovationsbegriffs auf soziale, organisatorische und gesellschaftspolitische Aspekte(vgl. hierzu: Howaldt & Jacobson 2010).

Design/Methoden
Wir realisieren ein Mixed-Method-Design (vgl. umfassend hierzu: Quasdorf, Holl, Panfil 2017). Das besteht aus einem qualitativen Part, bei dem wir uns an der lebensweltanalytischen Ethnographie von Hitzler orientieren (vgl. Hitzler & Eisewicht 2016). Dieser Zugang umfasst Interviews, Gruppendiskussionen und teilnehmende Beobachtungen. Im Hinblick auf den standardisierten Part steht eine Online-Befragung von allen stationären Einrichtungen in Rheinland-Pfalz im Fokus. Es geht also um folgende Teilbereiche:

·Prozessevaluation der Modellstandorte in Vallendar, Mainz und Landau in der Langzeitpflege (qualitativer Teilbereich). Hiermit soll gezeigt werden, wie Veränderungen vor Ort (auch in Zusammenarbeit mit der Kommune) initiiert werden, welche Hemmnisse und Barrieren zu überwinden sind und welche Konsequenzen ein Kulturwandel (für Bewohner/innen, Mitarbeiter/innen, Organisation und Sozialraum) hat.

Zweitens geht es um die Bestimmung der Einflussfaktoren auf den Kulturwandel (quantitativer Teilbereich) bei stationären Einrichtungen in Rheinland-Pfalz. Es soll herausgearbeitet werden was eigentlich Innovationen fördert, z.B. die Trägerform (freigemeinnützig oder privat), die vorhandenen Ressourcen (z.B. bezogen auf das Personal und Bettenzahl), die Wettbewerbssituation oder die kommunale Einbindung.

Berichte/ Publikationen
folgen

Wissenschaftliche Beratung und Unterstützung der Provinz der Pallottiner zu Fragen des Alterns und der Pflege

Projekttitel

GAGE (Wissenschaftliche Beratung und Unterstützung der Provinz der Pallottiner zu Fragen des Alterns und der Pflege)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. H. Brandenburg; Thema: Alter und Pflege bei den Pallottinern.

Auftraggeber

Deutsch-österreichische Provinz der Pallottiner; Deutsche Provinz der Pallottinerinnen; Gemeinschaft der Hildegardschwestern vom katholischen Apostolat; Gemeinschaft der Theresienschwestern vom Katholischen Apostolat

Mitarbeiter

Frau Bauer; Herr Dr. Heil

Laufzeit

01.10.2015-30.09.2017

Hintergrund/ Ziele

Herr Pater Michael Pfenning (Vizeprovinzial der Pallottiner) ist auf den Lehrstuhlinhaber für Gerontologische Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), Prof. Dr. H. Brandenburg zugegangen. Hintergrund sind Herausforderungen, die sich mit Thema „Altern und Pflege“ in der Provinz der Pallottiner ergeben. Aus Sicht des Auftraggebers ist eine grundlegende und nachhaltige Auseinandersetzung mit der Thematik notwendig; hierfür wird die Unterstützung seitens der PTHV angefragt. Einerseits geht es um grundlegende Fragen, die speziell das Altern in religiösen Gemeinschaften betreffen. Anderseits stehen drängende pflege- und versorgungs-politische Fragen zur Diskussion, wie ein gutes Altern in der Provinz konkret gestaltet und weiterentwickelt werden kann.

Design/ Methoden

Der erste Schritt ist zunächst eine systematische Literaturrecherche zu „Altern, Pflege und Versorgung in religiösen Gemeinschaften“. Ziel ist es die unterschiedlichen Praktiken und Erfahrungen zu sammeln und zu analysieren, die mit dem Thema bisher gemacht wurden. Dabei werden sowohl theologische, pflege- und versorgungswissenschaftliche wie auch sozialwissenschaftliche Datenbanken genutzt. Die Ergebnisse dieser Recherche werden entsprechend aufbereitet und bei den gemeinsamen Besprechungen vorgestellt. Der zweite Schritt sind circa 10Experteninterviews, die mit Verantwortlichen vor Ort und Betroffenen durchgeführt werden. Ziel ist es auch hier konkret die Herausforderungen, Erfahrungen und Umgangsweisen mit der Versorgungsthematik bei religiösen (speziell: pallottinischen) Gemeinschaften zu sichten. Auch hier werden die entsprechenden Befunde systematisiert und bei den Zusammenkünften zur Diskussion gestellt. Aufbauend auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Recherchen (Literaturreche und Experteninterviews) werden in einem dritten Schritt zwei Besprechungen organisiert, an denen sowohl das Forschungsteam wie auch Auftraggeber teilnehmen. Im Rahmen dieser Treffen werden die Ergebnisse präsentiert, Konsequenzen gemeinsam reflektiert. Begleitend dazu werden die Hausleitungskonferenzen der Jahre 2015 bis 2017 durch die PTHV unterstützt.

Berichte/ Publikationen

folgen

PERLE

Projekttitel
Multiprofessioneller Personalmix in der Langzeitpflege

Förderer
Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie,Frauen und Senioren Baden-Württemberg
(Stuttgart)

Projektleitung
Prof. Dr. Hermann Brandenburg (PTHV) und Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff (KH Freiburg)

Mitarbeit
Bianca Berger

Laufzeit
01.12.2014 – 01.12.2017

Hintergrund/ Ziele
Hintergrund ist die angespannte Personalsituation in der stationären Langzeitpflege und die damit verbundene Herausforderung angesichts knapper Ressourcen das „Passungsgefüge“ zwischen der Situation der Bewohner und einem darauf abgestimmten Personalmix so zu gestalten, dass einerseits die Lebensqualität der Bewohner erhöht und andererseits die Belastung der Mitarbeiter reduziert werden kann. Hierzu soll vor allem der Beitrag eines multiprofessionellen Personalmix empirisch im Rahmen einer 3-jährigen Studie untersucht werden.

Design/ Methoden
Mixed Design (qualitativer und quantitativer Teil).
Auf der Grundlage einer systematischen Literaturrecherche und verbunden mit einer Dokumentenanalyse des Bewohnerstatus werden in einem ersten Schritt insgesamt 128 qualitative Interviews zu a) den Unterstützungs- und Versorgungsbedarfen und b) zur Gestaltung des Personalmix durchgeführt und ausgewertet. In einem zweiten Schritt wird - auf der Grundlage der qualitativen Befunde - ein standardisierter Fragebogen zum Personalmix entwickelt, der mit Unterstützung des SM an eine geschichtete Heimstichprobe versandt wird. Dabei wird untersucht a) welche Arten und Formen des Personalmix in Baden-Württemberg existieren und b) mit welchen Einflussfaktoren dieser Personalmix verbunden ist und c) welche Auswirkungen er hat.

Berichte/ Publikationen
Abschlussbericht, download [pdf]

Anlagenband

Fachtagung 

Wissenschaftliche Begleitung des Caritas Fachzentrums Demenz Eifel-Mosel-Ahr

Projekttitel

Wissenschaftliche Begleitung des Caritas Fachzentrums Demenz Eifel-Mosel-Ahr (CFD) für den Aufbau einer demenzfreundlichen Kommune

Förderer /Auftraggeber

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Caritasverband Westeifel e.V. (Dienststellen Bitburg und Daun) (federführend)  

Projektleitung

Prof. Dr. Hermann Brandenburg

Mitarbeit

Carolin Baczkiewicz, Hochschule Saarbrücken (BA)

Laufzeit

01.06.2012 – 31.12.2014

Hintergrund und Ziele

Ziel ist die Unterstützung des Auftraggebers bei der Entwicklung  und Umsetzung einer Konzeption zur Förderung einer demenzfreundlichen Kommune in RLP (landkreisübergreifend). Inhaltlich geht es um vier Punkte: (1) Teilnahme an Projektbeiratsitzungen des CFD (inklusive kurzen Inputs), (2) Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Workshops und einer Zukunftswerkstatt „Demenzfreundliche Kommune Eifel-Mosel-Ahr (DekoEMA)“,  (3) Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Expertenbefragung zu fördernden und hemmenden Faktoren der Vernetzung und Kooperation sowie (4) Mitarbeit bei der Erstellung einer Konzeption zur demenzfreundlichen Kommune. 

Design und Methoden

Moderierte Workshops , Zukunftswerkstatt und Expertenbefragung

Berichte und Veröffentlichungen

Endbericht Teil 1 und 2 [pdf]

Endbericht Teil 3 [pdf]

Online-Informationssystem zum Thema Demenz

Projekttitel

Entwicklung und Evaluation eines Online-Informationssystems für Experten und Betroffene zum Thema Demenz

Projektleitung

Prof. Dr. Dr. Martin Härter und Prof. Dr. Michael Hüll, Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Hauptstr. 5, 79104 Freiburg

Kooperationspartner

Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Philosophisch-theologische Hochschule Vallendar, Lehrstuhl für Gerontologische Pflege

Form und Inhalt der Kooperation

Die beiden genannten Einrichtungen haben im Rahmen des Projekts "Entwicklung und Evaluation eines Online-Informationssystems für Experten und Betroffene zum Thema Demenz“ im Rahmen der Ressortforschung zum „Leuchtturmprojekt Demenz“  in der Zeit von 07/2009 bis 10/2010 zusammengearbeitet.  Die kooperierende Hochschule Vallendar hat das Studienzentrum bei der inhaltlichen Entwicklung und Pilot-Testung des Informationssystems, insbesondere bzgl. der pflegespezifischen Bedürfnisse und Ziele, unterstützt (vor allem durch die Teilnahme an drei Workshops). Durch Information und Verlinkung des Systems wurde die Disseminierung in die Versorgung sowie die Lehre ebenfalls gefördert.  

Hintergrund und Ziele

Trotz der stetig steigenden Zahl an Demenz leidenden Menschen fehlt in Deutschland eine Internetseite, die pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Ärzte auf hohem wissenschaftlichem Niveau über die Erkrankung, damit zusammenhängende Belastungen und Behandlungsmöglichkeiten nutzergerecht informiert. Im Rahmen des Projektes www.demenz-leitlinie.de wurde eine interdisziplinäre Internetseite entwickelt, die das Ziel hat, den Zielgruppen freien Zugang zu evidenzbasierten Empfehlungen sowie Informationen zu Hilfen im Umgang mit Demenz-Betroffenen anzubieten. Um die Seite gezielt am Bedarf und den Erwartungen der Zielgruppen auszurichten, wurde eine Bedarfsanalyse durchgeführt, an der 80 Ärzte, 163 Pflegekräfte und 104 Angehörige teilnahmen. Alle Befragten bewerten Informationen zu demenziellen Erkrankungen, Verlauf und Behandlung sowie zu Entlastungsmöglichkeiten von pflegenden Angehörigen als wichtig. Spezifische Unterschiede gab es hinsichtlich des Informationsbedarfs zu finanziellen Unterstützungsmöglich-keiten und zur Betreuung / Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen.

Berichte und Veröffentlichungen

http://www.demenz-leitlinie.de

Pflegeoase

Projekttitel

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Implementierung der Pflegeoase im Seniorenzentrum Idar-Oberstein der Arbeiterwohlfahrt

Förderer /Auftraggeber

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Rheinland e.V. und Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF)des Landes Rheinland Pfalz

Projektleitung

Prof. Dr. Hermann Brandenburg

Mitarbeit / Projektmanagement

Renate Adam-Paffrath, MScN, Dipl.- Pflegewirtin (FH)

Laufzeit

31.03.2009 – 28.02.2011

Hintergrund und Ziele

Pflegeoasen sind Mehrpersonenräume, in denen drei bis sieben Menschen mit (schwerer) Demenz in Institutionen der Langzeitpflege versorgt werden. Auswirkungen und Effekte dieser neuen Versorgungsform sind weitgehend unbekannt. In der Schweiz (Sonnweid) existiert ein entsprechendes Modell, welches in Deutschland in unterschiedlichen Varianten erprobt wird. Ziel der Studie ist es mögliche Auswirkungen  der Pflegeoase auf die Lebensqualität der betroffenen alten Menschen und die Belastung der Pflegenden zu untersuchen. Darüber hinaus werden subjektive Einschätzungen der beteiligten Berufsgruppen  und der Angehörigen erfasst. 

Design und Methoden

Es wird ein längsschnittliches Design mit fünf Meßzeitpunkten realisiert. Dabei kommen sowohl quantitative Verfahren (QUALID, MDS / RAI, BHD) wie auch qualitative Zugänge über Gruppen- und Einzelinterviews zum Einsatz. Darüber hinaus findet eine Prozeßevaluation statt. 

Berichte und Veröffentlichungen

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Güther, H. (2014). Lebensqualität von Bewohnerinnen einer Pflegeoase aus der Sicht von Pflegenden und Angehörigen - qualitative Befunde einer Evaluationsstudie. Pflege 27, (2), 69-80.
Brandenburg, H. (2013). Lebensqualität von Menschen mit schwerer Demenz in Pflegeoasen – Ergebnisse und methodische Implikationen. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 46, 417-424.

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Brühl, A., Burbaum, J. 2011: Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz!? POLA-SD; Abschlussbericht. [download pdf]; [Anlagenband download pdf]

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R. (2011): Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz !? Abschlusstagung 17.03.2011 [Präsentation, pdf]

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R. (2011): Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz !? Zentrale Befunde von POLA-SD. online-Veröffentlichung: www.pthv.de/pflegewissenschaft/forschung-projekte/ [pdf]

Brandenburg, H.  (2010). Sicherheit und Wohlbefinden der Bewohner - Die Sicht der Angehörigen auf die Pflegeoase. Vortrag beim 2. Kongress Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie am 16.09.2010 in Berlin.

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Stettler, N., Benz, S., Gödecke, C. & Gerten, Y. (2010). Pflegeoasen - die Perspektive von Angehörigen und Pflegenden: Zwischen Kontrolle und guter Pflege.  Vortrag beim 1. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft am 19.11.2010 in Hannover.

Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Brühl, A.  & Burbaum, J. (2011). Pflegewelten: (K)Ein Lebensraum für Menschen mit schwerer Demenz !? Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Evaluation der Pflegeoase in Idar-Oberstein und der Vergleichsgruppe in Höhr-Grenzhausen (als pdf Ende März 2011 auf der Homepage der PTHV abrufbar).