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Veranstaltungen

Veranstaltungen 2019

15. Medizinethische Fachtagung

Vallendar, 11.05.2019

Zum 15. Mal fand die Medizinethische Fachtagung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Ethik-Institut Vallendar, der Katharina Kasper- Stiftung und dem Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW). Die Tagung stand in diesem Jahr unter dem Thema "Pränatales Kindeswohl. Elterliche, ärztliche, beraterische und gesellschaftliche Verantwortung". Es nahmen insgesamt rund 100 Interessierte teil.
Die vorgeburtliche Entwicklung eines Kindes steht unter vielfältigen Einflüssen auf Zelldifferenzierung, Organ­entwicklung und Wachstum. Neben genetischen und krankheitsbezogenen Faktoren wirken spezifische Schädigungen in unterschiedlichen Schwangerschafts­phasen. Gynäkologlnnen, Hebammen, Beraterinnen in­formieren werdende Eltern über den Umgang mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Infektionen und Drogen. Sie sehen deren individuelles Verhalten in der Schwanger­schaft, wie die Folgen bei vorgeburtlich geschädigten Kindern mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS), Drogen­entzugsproblematik oder anderen körperlichen oder mentalen Auffälligkeiten.
Die 15. Medizinethische Fachtagung näherte sich aus dem medizinischen, präventiven, medizinethischen und elterlichen Blickwinkel der Thematik an. Sie hat mit einer interdisziplinären Podiumsdiskussion die Implika­tionen für den beraterischen Bedarf herausgearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten und kann auf unserem YouTube-Kanal nachgehört werden.

Zu den Podcasts

Bildrechte: Timo M. Kessler

Veranstaltungen 2018

Eigentum - zwischen Freiheitsrecht und sozialem Vorbehalt

Vallendar, 24.11.2018

Zu einem Fachvortrag zum Thema "Wirtschaftsethik - zwischen Anspruch und Wirklichkeit" lud das Ethik-Institut an der PTHV interessierte Studierende der Universitäten Vallendar und Trier ein. Nach einer kurzen Einführung zum Verhältnis von Ethik und Ökonomia im Kontext der griechischen Tugendlehre durch Prof. Dr. Ingo Proft stellte Dr. Ludwig Engels, Köln grundlegende Anforderungen und Herausforderungen an eine Wirtschaftsethik dar. Aus wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive berichtete Dr. Engels von zahlreichen Erfahrungen als langjähriges Vorstandsmitglied in den Aufsichtsräten mittelständischer Unternehmen in Deutschland und den USA.

Anschauliche Beispiele aus den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, bis hin zur Rüstungsindustrie, erlaubten den Teilnehmern nicht nur einen Einblick "behind the scenes", sondern schafften zugleich ein Bewusstsein von der Bedeutung einer Verantwortungsethik im Dialog mit Erfolgs- und Gesinnungsethik.

Corporate Social Responsbility (CSR) stellte ebenso einen wichtigen  Bestandteil der lebendigen Diskussion im Nachgang des Vortrags dar, wie die Möglichkeit, kulturspezifische Wertvorstellungen unter den Teilnehmern zu diskutieren.

Bildrechte: Ethik-Institut

14. Medizinethische Fachtagung

Vallendar, 28.04.2018

Die 14. Medizinethische Fachtagung nahm sich des Themas  "Die Kraft des Wortes" im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung an. Die Zusammenarbeit der Katharina Kasper Stiftung, des Instituts für Wissenschaftliche Weiterbildung und des Ethik-Instituts widmete sich in besonderer Weise der Förderung von Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem gesprochenen Wort.

Rund 100 Teilnehmer nahmen das Angebot der Veranstalter war und beteiligten sich aktiv an den Beiträgen und Impulsen zu einer reflektierten Gesprächskultur.

 

Die Beiträge der Veranstaltung sind als podcast abrufbar.

Bildrechte: Ethik-Institut

Ringvorlesung Heilung und Heil

Zu Beginn eines jeden Jahres lässt sich ein sprunghafter Anstieg der Mitgliederzahlen in Fitnessstudios feststellen. Zahlreiche Zeitschriften bieten Diäten und Rezepte zum Abnehmen an.  Es gibt zunehmend ein Streben nach vermeintlicher Normalität - Norm verstanden Ideal. Doch ist ein BMI von mehr als 24 bereits unnormal und damit ein Defizit? Wo endet letztlich Gesundheit und wo beginnt Krankheit?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch der Leiter des Ethik-Instituts an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), Prof. Dr. Ingo Proft im Rahmen der Ringvorlesung am 25.01.2018 in der Stadtbibliothek Koblenz. Ingo Proft begleitet als Moraltheologe und Ethiker viele Einrichtungen im Gesundheitswesen. In Gesprächen mit Ärzten, Pflegekräften und besonders mit Patienten tauchen diese Fragen immer wieder auf. Eine Identifikation von Gesundheit und Normalität birgt gerade heute viele Gefahren. So wird Gesundheit häufig als eine Selbstverständlichkeit definiert. Mehr noch: Wir nehmen erst dann unsere Gesundheit wahr, wenn wir krank sind.

Zum Audiopodcast bei domradio.de

Zum Videopodcast

Bildrechte: Timo M. Kessler

 

Veranstaltungen 2017

Frankfurter Buchmesse 11.-15.10.2017

Frankfurt, 12.10.2017

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurden aktuelle Publikationen des Ethik-Instituts präsentiert. Im Fachbereich Theologie stellte Prof. Dr. Ingo Proft (PTHV) als Herausgeber bzw. Autor die Bücher "Was heißt schon alt?" sowie "Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip" dem interessierten Fachpublikum vor.

Die Bücher sind 2017 im Verlag Grünewald erschienen und können über den Buchhandel sowie über das Ethik-Institut Vallendar bezogen werden.

Blick ins Buch:

Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip zur Verlebendigung von Leitbildprozessen in konfessionellen Krankenhäusern

Was heißt schon alt? Theologische, ethische und pflegewissenschaftliche Perspektiven

Bildrechte: Ethik-Institut

Eigentum verpflichtet. Akademischer Festakt 2017

Vallendar, 21.07.2017

Im Rahmen des akademischen Festaktes zum Abschluss des Sommersemesters 2017 hielt Dr. habil. Ingo Proft den Festvortrag zum Thema "Eigentum verpflichtet. Zur materiellen Dimension sozialer Verantwortung."

Im Anschluss wurde Dr. Proft zum außerplanmäßigen Professor i.K. für Theologische Ethik, Gesellschaft und Sozialwesen ernannt.

Rund 150 Gäste, Freunde und Förderer der Hochschule ließen den Semesterabschluss mit einem feierlichen Gottesdienst und dem traditionellen Sommerfest ausklingen.

 

Zum Festvortrag   

Bildrechte: Ethik-Institut

Die Wahrheit über das Sterben (Prof. Dr. Ernst Engelke)

Vallendar, 26.06.2017

Das Thema "Die Wahrheit über das Sterben. Wie wir besser damit umgehen" war Gegenstand einer gemeinsamen Veranstaltung des Ethik-Instituts an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV. Der Referent des Abends und Autor des gleichnamigen Buches, Prof. Dr. Ernst Engelke, führte die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Frage nach der Wahrheit am bzw. im Krankenbett ein. Engelke betonte, dass diese nicht nur sehr ambivalent, sondern letztlich auch wesentlicher Ausdruck gelingender Kommunikation ist. "Kein Sterben gleicht dem anderen - es bedarf einer Kultur des Zuhörens und des Mitgehens", sagte Engelke. Das Sprechen in Bildern und Vergleichen helfe Menschen in existenziellen Situationen am Ende ihres Lebens, dem eigenen Erleben Ausdruck zu geben und biete einen wichtigen Ansatzpunkt in der Begleitung von Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. Die Teilnehmer verließen die rund zweistündige Veranstaltung mit vielen Eindrücken und persönlichen Anregungen für eine gelingende Begegnung mit Sterbenden. Weitere Veranstaltungen sind für den Herbst 2017 in Planung.

Bildrechte: Ethik-Institut

Antrittsvorlesung von Dr. theol. habil. Ingo Proft

Trier, 15.05.2017

Im Rahmen eines Festaktes mit rund 90 Gästen fand in der Promotionsaula des Trier Priesterseminars die Habilitationsfeier von Dr. theol. habil. Ingo Proft (Leiter des Ethik Instituts Vallendar) statt. In Anwesenheit von Bischof Dr. Stephan Ackermann und zahlreichen Mitgliedern der Theologischen Fakultäten Trier und Vallendar, des Trierer Domkapitels sowie konfessioneller Trägerschaften von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bistum Trier überreichte der Rektor der Theologischen Fakultät Prof. Dr. Johannes Brantl die Habilitationsurkunde. Professor Brantl ging in seiner Eröffnung auf die Relevanz des Themas der Habilitation von Dr. Proft  für die zukünftige Entwicklung konfessioneller Trägerschaften im Gesundheitswesen ein. Er attestierte dem Werk eine „profunde Ausarbeitung und gute Lesbarkeit“ zu der komplexen Frage nach der Leitbildentwicklung in konfessionellen Krankenhäusern. Dr. Proft bedankte sich für die fachlich wie mitmenschlich sehr wertschätzende Begleitung durch die Gutachter Prof. Dr. Johannes Brantl (Erstgutachter) und Prof. Dr. Martin Lörsch (Zweitgutachter). In seiner anschließenden Antrittsvorlesung führte Dr. Proft die Zuhörer in die Frage ein: „Gewissen letzte Instanz oder persönlicher Vorbehalt?“.

Die Antrittsvorlesung als Podcast anhören: hier

Weitere Information zum Buch finden Sie unter: http://www.gruenewaldverlag.de/epikie-p-1330.html

Bildrechte: P. Jürgen Riegel SAC.

Neugeborene an der (Über-)lebensgrenze 06.05.2017

Vallendar, 09.05.2017

Wenn das Leben eines Kindes im frühen Entwicklungsstadium bedroht ist, stellen sich für die Eltern und das medizinische und beraterische Fachpersonal weitreichende Fragen und Entscheidungsoptionen.

Zu diesem Thema veranstaltete die Katharina Kasper-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und dem Ethik-Institut an der PTHV ihre 13. medizinethischen Fachtagung. Rund 100 Personen aus den Berufsgruppen Medizin, Pflege, Beratung, Pädagogik, Seelsorge sowie betroffene Familien nahmen an der Veranstaltung teil. Den Eröffnungsvortrag "Intensivmedizin und Neopalliativmedizin im Diskurs" hielt Dr. Ann Carolin Longardt, Klinik für Neonatologie der Charité Berlin. Helga Beisel von der Selbsthilfe-Initiative "Leere Wiege Landau/Pfalz" referierte über das Landesbestattungsgesetz und die Trauerbegleitung bei früh verstorbenen Kindern. Dr. Ingo Proft, Leiter des Ethik-Instituts, ging ethischen Fragen im Bereich der Neopalliativmedizin nach unter dem Titel "Leben ermöglichen - Sterben zulassen".

So Prof. Dr. Ursula Rieke, Ärztliche Leitung/Stiftungsvorstand der Katharina Kasper Stiftung Dernbach, widmete sich in ihren Ausführungen der "Prozessbegleitenden Beratung bei schwerwiegenden vorgeburtlichen Diagnosen - Erfahrungen einer psychosozialen Fachberatungstelle". Einen sehr persönlichen Einblick in die Thematik bot indes der Erfahrungsbericht des Elternpaares Lutosch/Möllmann aus Greifswald.

Ausgewählte Beiträge der Fachtagung sind als Podcast abrufbar.

Bildrechte: Timo M. Kessler

 

Bildrechte: Timo Michael Keßler

"Gesund geführt mit der Papst Franziskus Formel"

Vallendar, den 23.01.2017

Dr. Erny Gillen referierte zum Abschluss des Kurses "Gesund führen 2016" vor rund 40 Teilnehmern zu Fragen gelingender Führung von Krankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitswesen. Auf Grundlage der von Papst Franziskus entwickelten Führungsleitlinie stellte er ein Konzept zur ethischen Entscheidungsfindung  in Krankenhäusern vor. Grundlegend machte Gillen auf die Unterscheidung von Leadership und Management aufmerksam: "Wir brauchen wieder echte leader in einem Unternehmen, Personen, die am System arbeiten und nicht nur im System." In diesem Zusammenhang kommen auch die 4 Prinzipien, die Gillen als die "Papst Franziskus Formel" bezeichnet, zur Anwendung:

 

  1. Zeit hat einen Vorrang vor dem Raum
  2. Einheit steht über dem Konflikt
  3. Wirklichkeit genießt Vorrang vor der Idee
  4. Das Ganze ist größer als die Teile  

In Gestalt eines Oktaeders veranschaulichte Gillen, wie die vorgenannten Prinzipien auf konkrete Fragen zur Anwendung zu bringen sind und welche Erkenntnisse sich daraus für die Praxis ergeben.

Der anschließende rund einstündige Austausch von Publikum und Referent zeigte das große Interesse der Veranstaltungsteilnehmer an der vorgestellten Methode und regte zu weiteren Veranstaltungen dieses Formats an.

 

Informationen zur Publikation "Gesund geführt mit der Papst Franziskus Formel" sowie zum Referenten können über das Ethik-Institut bezogen werden.

Den Vortrag finden Sie hier als Videocast.

Bildrechte: Ethik-Institut

Veranstaltungen 2016

10 Jahre Ethik-Institut Vallendar

Vallendar, 26.11.2016

Am 26. November 2016 wurde das 10-jährige Jubiläum des Ethik-Institutes an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) gefeiert und zugleich Prof. em. Dr. Heribert Niederschlag SAC als Leiter des Instituts verabschiedet. Das im November 2006 gegründete Ethik-Institut wurde seit Anbeginn an von ihm geleitet.

Prof. Niederschlag erinnerte in seinem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre an die vielfältigen ethischen Themenfelder, derer sich das Ethik-Institut angenommen hat und lobte die interdisziplinäre Arbeit an wichtigen ethischen Themen. Dabei hob er besonders die Expertenarbeit hervor, die in den Fachgremien geleistet wird. Hierzu gehört der „Ethikrat in der Diözese Trier“ mit seiner Geschäftsstelle im Ethik-Institut an der PTHV.

Heribert Niederschlag verabschiedete sich von der Leitung des Ethik-Instituts, die nun sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Ingo Proft übernimmt. Seinem Nachfolger gab Prof. Niederschlag SAC mit auf den Weg, mit Geduld und Kreativität ein Kompetenzzentrum für offene und zukunftsfähige christliche Ethik weiterzuentwickeln, die den kranken, alten, behinderten und sterbenden Menschen zugutekommt.

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a. D. zum Thema „Recht und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen“. Das Schlusswort hielt Sr. Dr. h.c. M. Basina Kloos.

Bildrechte: Ethik-Institut

 

 

Tagung "Kind(er)leben"

Vallendar, 16.04.2016

Zur 12. medizinethischen Tagung in Vallendar trafen sich 70 Teilnehmer aus medizinischen, beratenden und seelsorglichen Berufen anlässlich des Themas: "Kind(er)leben - Einfluss von Pränatalmedizin auf Familienplanung und Geschwisterthemen".

Vielfach unterliegen heute Schwangerschaft, der Wunsch nach Kindern und das Familienleben selbst gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen und einem umfangreichen medizinischen Fortschritt, besonders im Bereich der Implementierung neuer Diagnostiken und Therapieformen. Zur Erfüllung des Wunsches nach einem Kind und einem "richtigen" Familienleben stehen zudem zahlreiche Techniken und Verfahren zur Bestimmung möglicher Behinderungen zur Verfügung, die oft ethische Fragen aufwerfen.

Pressebericht zur Tagung

Bildrechte: Ethik-Institut

Kurzbeitrag "10 Jahre Ethik-Institut" TV Mittelrhein