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Publikationen

Zum Gelingen von Ehe und Familie. Ermutigungen aus Amoris laetitia Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Menschen sehnen sich danach, dass ihr Leben in Ehe und Familie gelingt. In Amoris laetitia hat Papst Franziskus viele weiterführende Wege aufgezeigt, wie die Herausforderungen für Ehe und Familie in der heutigen Zeit gemeistert werden können. Der vorliegende Band reflektiert unterschiedliche Aspekte dieses nachsynodalen Schreibens in breiter theologischer, pastoraler spiritueller und gesellschaftlicher Perspektive.

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Wird es in Zukunft noch ein Ordensleben in Deutschland geben? Wenn ja, wie kann und muss dieses aussehen, wenn geistliche Gemeinschaften zunehmend mit einer fortschreitender Überalterung und einem Mangel an Nachwuchs konfrontiert werden? Mehr noch, wie kann ein gutes Altern in geistlichen Gemeinschaften heute noch gelingen? Die vorliegende Publikation erfasst die Inhalte des Projektes Gut alt werden in pallottinischen Gemeinschaften im Sinne des Changemanagements und erarbeitet dazu konkrete Lösungsstrategien. Proft, Ingo, Den Wandel gestalten. Das Projekt Gut alt werden in pallottinischen Gemeinschaften, Norderstedt 2017. (42 S., 11,99€) ISBN:978-3-7460-1156-1

Alter erweist sich immer weniger als bloßes Ende des Lebens, sondern als eigenständiger Lebensabschnitt mit eigenen Ansprüchen und Optionen. Es geht darum, den verdienten Lebensabend zu genießen - oder im Falle von Krankheit und Gebrechlichkeit auf vielfältige Hilfsangebote zurückgreifen zu müssen. Dabei zeigt sich eine zunehmende Pluralität von Entwürfen und Inhalten, die die Frage aufwerfen: Was heißt eigentlich alt und wie kann gutes Altern gelingen? In diesem Band diskutieren Mediziner, Pflegewissenschaftler und Theologen die Bedeutung des Alters und die Aufgabe, dieses individuell und gesellschaftlich verantwortlich zu gestalten. Das Buch zeigt Perspektiven guten Alterns auf und bietet anregende Impulse im Umgang mit Herausforderungen des Alters.

Leseprobe

Wenn die Therapie an eine Grenze kommt und keine Aussicht mehr auf Heilung besteht, wenn Leiden und Schmerz übermächtig zu werden drohen, stellt sich häufig die Frage: „Wie möchte ich sterben?“ In einer Gesellschaft, in der Lebensqualität vielfach mit Freiheit und Autonomie verbunden ist und Gesundheit zunehmend den Stellenwert eines verfügbaren Gutes einnimmt, wirkt ein unter Umständen langer Sterbeprozess zunehmend wie ein Fremdkörper. Wo die Bereitschaft sinkt, das Sterben bewusst zuzulassen und das eigene Leben loslassen zu können, wird für immer mehr Menschen der Suizid zur Alternative für ein selbstbestimmtes Sterben. Hierzu ist in jüngster Zeit in Politik und Gesellschaft eine heftige Debatte entbrannt. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Frage eingenommen, ob der in Deutschland straffreie Suizid zukünftige auch als assistierter Suizid dem Handeln des Arztes zugeordnet werden soll. Hier begegnen sich Ärztliches Ethos und Selbstbestimmungsrecht des Patienten, Strafrecht und kulturelle wie weltanschauliche Argumente. Unterschiedliche Positionen ziehen sich quer durch politische Lager, soziale Gruppen und gesellschaftliche Schichten, viele Menschen sind verunsichert.

Leseprobe

Einrichtungen der Altenhilfe stehen heute unter einem stetig wachsende Druck, Versorgungsstrukturen zu optimieren, Kosten zu reduzieren und Effizienz zu steigern. Dem gegenüber steht eine Handlungspraxis, die sich an den Anliegen, Bedürfnissen und Interessen alter und pflegebedürftiger Menschen orientiert. Hierzu hilft es weiter, christlich-ethische und wohlfahrtsstaatliche Traditionen zu verlebendigen. Wichtig sind aber auch Reflexionen auf das eigene Selbstverständnis und die Herausforderungen insbesondere in der stationären Altenhilfe. Die vorliegende Publikation stellt Theorien und Konzepte für die Praxis vor, bietet eine fundierte Plattform für den überfachlichen Austausch und gibt einen Ausblick auf notwendige Entwicklungen.

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Anlässlich der Weltbischofssynode 2014/15 beschäftigt sich die aktuelle Publikation, „Ehe und Familie. Wege zum Gelingen aus katholischer Perspektive“, herausgegeben von George Augustin und Ingo Proft, mit der theologischen Frage nach dem christlichen Auftrag in Ehe und Familie. Zu den Autoren zählen Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Bischof Rudolf Voderholzer und Bischof Heiner Koch u.a. Das Buch behandelt dabei Konzepte einer zukunftsfähigen Gestalt der christlichen Ehe und gibt Antworten auf viele drängende Fragen wie der Gestaltung gelingender Beziehungen, dem Umgang mit Scheitern und Sinnverlust in einer Ehe oder auch die zentrale Bedeutung von Kindern für eine tragfähige Familienstruktur. Darüber hinaus bietet das Buch einen Einblick in die unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen zur aktuellen Familienthematik und regt zur Diskussion an.

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Besonders in der letzten Phase des Lebens bestimmen Fragen der künstlichen Ernährung, intensivmedizinische Maßnahmen und schmerztherapeutische Angebote Aufgabenspektrum und Selbstverständnis von Medizin und Pflege. Dies betrifft Patienten, Angehörige und Gesundheitsdienste gleichermaßen und stellt den Wunsch nach einem menschenwürdigen Sterben oft massiv infrage. In einem interdisziplinären Diskurs stellen sich die Autorinnen und Autoren den Herausforderungen zunehmender Technisierung am Lebensende und deren Auswirkungen auf das Verständnis von Würde und Menschlichkeit. Sie zeigen neben einem kritischen Problemaufriss praktikable und ethisch fundierte Handlungsoptionen auf.

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Gesundheit ist ein hohes Gut – für manche gar das höchste. Immer mehr ist heute medizinisch machbar. Aber ist es auch gerecht finanzierbar? Diese Fragen werden in den gegenwärtigen Debatten zwar diskutiert, sachgerechte Lösungen jedoch sind weit entfernt. Wie begegnen wir den Gefahren einer Zwei-Klassen-Medizin? Kann eine gerechte Verteilung in Zukunft gelingen? Welche Regeln müssen dafür gelten? Was meint hier überhaupt Gerechtigkeit? Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Medizin und Pflege sowie aus Philosophie und Ethik stellen sich diesen brisanten Fragen und entwickeln sachgerechte und zugleich ethisch verantwortete Lösungsansätze.

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Der Tod ist notwendige Voraussetzung und normatives Kriterium der Transplantationsmedizin. Was auf den ersten Blick keiner weiteren Erklärung bedürftig erscheint, erweist sich angesichts der gewaltigen Umbrüche in der Intensivmedizin als große Herausforderung. Denn was der Tod ist, lässt sich mit Begriffen wie Hirntod, Herztod oder Ganztod nur annäherungsweise bestimmen. Medizin, Recht, Ethik und Theologie ringen deshalb heute um eine Antwort auf die Frage: „Wann ist der Mensch tot?“ Vor diesem Hintergrund diskutieren die Autoren des vorliegenden Bandes aktuelle medizinische und rechtliche Entwicklungen und reflektieren Chancen und Risiken der Transplantationsmedizin aus theologischer und ethischer Perspektive. Sie wollen so zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik sowie zu einem breiten gesellschaftlichen Dialog anregen.

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Die ethischen Herausforderungen werden zunehmend komplexer. Welche Rolle spielt der Glaube in ethischen Entscheidungsprozessen? Wie können Gebet und ethische Handlungsmaximen konkrete Hilfestellungen in den Grenzsituationen des Lebens bieten, wenn es um Entscheidungen am Lebensende, die Entwicklung ethischer Unternehmensleitbilder, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, den Umgang mit Lebensflucht und Suchterkrankheiten oder auch das weite Feld von Alzheimer und Demenz geht?

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Die Angst, durch Krankheit, einen Unfall oder Altersdemenz die Selbstständigkeit zu verlieren und auf andere angewiesen zu sein, ist bei vielen Menschen groß. Auch scheinbar gesunde Menschen kommen deshalb nicht umhin, sich mit den eigenen Grenzen des Lebens auseinanderzusetzen - doch nicht nur sie: Gerade Ärzte und Pflegende sind angesichts der demografischen Veränderungen und neuer gesetzlicher Möglichkeiten herausgefordert, ein situativ angemessenes und subjektsensibles Handlungsgespür zu entwickeln. Fachleute aus Sozialwissenschaft, Gerontologie, Staatsrecht und Ethik erkunden dieses Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung, Patientenwille und Patientenwohl.

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Von jeher gehört die Sorge um das Heil des Nächsten zum genuinen Eigenraum christlich-caritativen Handelns. An der Schnittstelle von Theologie und Gesundheitsfürsorge möchte der Autor die ethischen Grundlagen pflegerischen Handelns reflektieren; er bietet Orientierungs- und Denkhilfe und hinterfragt bestehende Konzepte im Raum der Pflege dialogisch, situationsoffen und subjektsensibel auf ihre tragenden Fundamente. Es geht der vorliegenden Arbeit dabei im Wesentlichen um die Entfaltung eines christlichen Pflegeparadigmas der Begegnung, welches auf Grundlage ausgewählter Theorien und Konzepte der Pflege (Dorothea E. Orem, Hildegard Peplau, Rosemarie Rizzo-Parse) ein theorieübergreifendes integratives und kommunikables christliches Pflegeverständnis entwickelt. Aktuellen inflationären Tendenzen im Umgang mit Konzepten der Ganzheitlichkeit werden wegweisende Impulse eines christlichen Menschenbildes zur Seite gestellt, die dem Anspruch liebender Begegnung wie der Frage nach Sinn- und Seinsgestalt des Menschen auch innerhalb der Pflege ihren genuinen Ort zuweisen.

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