Presse/Archiv

Lorenz-Werthmann-Preis 2018

Pressemeldung des Deutschen Caritasverbandes vom 17.10.2018 (gekürzte Fassung)

(Berlin) - Im Rahmen der 18. Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) hat Caritas-Präsident Peter Neher heute in Osnabrück den Gertrud-Luckner- und den Lorenz-Werthmann-Preis verliehen. Der Lorenz-Werthmann-Preis würdigt Dissertations- und Habilitationsschriften. Der Gertrud-Luckner-Preis wird für Abschlussarbeiten in Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomstudiengängen verliehen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Lorenz-Werthmann-Preis geht an Prof. Dr. theol. Ingo Proft. [...] In seiner Habilitation hat er sich mit dem Thema "Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip zur Verlebendigung von Leitbildern in konfessionellen Krankenhäusern" auseinandergesetzt. [...]
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Jury. Die Preise werden alle zwei Jahre verliehen. [...]

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Caritasverband e.V.
Pressestelle
Karlstr. 40, 79104 Freiburg
Telefon: (0761) 2000, Fax: (0761) 200541
E-Mail: info@caritas.de

Internet: www.caritas.de

(dvf, rf)

Pflegekammer Interaktiv 2018

Mainz, 02.10.2018

Pflegeethik und Medizinethik sind eng verwandt - wie lassen sie sich voneinander abgrenzen?

Inhaltlich zeichnen sich Medizinethik und Pflegeethik durch die gemeinsame Sorge für den Patienten, den Bewohner einer Einrichtung und die Angehörigen aus. Sie verbindet die Achtung vor der Person, die Anerkennung der Selbstbestimmung und der grundlegende Schutz des Lebens. Konkret ist die Medizin in der Praxis jedoch vielfach vorrangig von der Wiederherstellung der Gesundheit geleitet - auch wenn neuere Entwicklungen, etwa in der Palliativmedizin, deutlich weiter gehen. Dem zur Seite steht ein von jeher weites Feld der Fürsorge in der Pflege. Diese unterschiedlichen Perspektiven bilden sich auch in der ethischen Bewertung von Entscheidungen und der Wahl konkreter Maßnahmen der jeweiligen Disziplinen ab.

Interview mit Prof. Dr. Ingo Proft

Veröffentlichung des Films "Nebel im August" am 09.03.2017

NEBEL IM AUGUST erzählt ein lang verdrängtes Kapitel deutscher Geschichte, das bis heute mitschwingt, wenn bei uns über aktuelle Themen wie Sterbehilfe und pränatale Diagnostik diskutiert wird. Erzählt wird die Geschichte von Ernst Lossa, der zur Zeit des Nationalsozialismus als schwer erziehbar eingestuft, in einer „Heil- und Pflegeanstalt“ interniert und schließlich im Rahmen des NS „Euthanasie“-Programms ermordet wurde.

Die Rolle des Ernst Lossa übernahm Ivo Pietzcker, zuletzt zu sehen in dem beim Deutschen Filmpreis 2015 ausgezeichneten Drama „Jack“. Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) übernahm die Verkörperung des Klinikleiters Dr. Walter Veithausen, für die er 2016 mit dem Günter Rohrbach Filmpreis als „Beste männliche Hauptrolle“ ausgezeichnet wurde. In weiteren Rollen sind Fritzi Haberlandt („Die Libelle und das Nashorn“) als Ordensschwester Sophia und Henriette Confurius („Die geliebten Schwestern“) als Schwester Edith Kiefer zu sehen. Den herausragenden Cast vervollständigen Thomas Schubert („Atmen“), Branko Samarovski („Das weiße Band“), David Bennent („Michael Kohlhaas“, „Die Blechtrommel“), Jule Hermann („Till Eulenspiegel“) und Karl Markovics („Die Fälscher“).

Ulrich Limmer (Die „Sams“-Filme, „Das Ende ist mein Anfang“) produzierte NEBEL IM AUGUST mit seiner collina filmproduktion in Koproduktion mit DOR Film (Wien), STUDIOCANAL Film, ARRI Media, B.A. Produktion, Ernst Eberlein Filmproduktion, in Zusammenarbeit mit ZDF und ORF. Regisseur Kai Wessel („Die Flucht“, „Klemperer – Ein Leben in Deutschland“, „Hilde“) erhielt für NEBEL IM AUGUST den Bayerischen Filmpreis für die „Beste Regie“, am 30. Juni 2016 wurde er zudem mit dem Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet. Das Drehbuch stammt von Holger Karsten Schmidt („14 Tage lebenslänglich“, „Der Seewolf“). Als historischen Berater der Produktion konnte Ulrich Limmer den langjährigen Leiter des psychiatrischen Klinikums Kaufbeuren (1980-2006) und engagierten Aufklärer der Euthanasie-Verbrechen, Prof. Dr. Michael von Cranach, gewinnen.

 

Trailer zum Film

 

 

 

Erklärung zu sexuellem Missbrauch

Angesichts der aktuellen Debatte und den damit verbundenen Herausforderungen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch in kirchlichen und sozialen Einrichtungen finden Sie hier eine Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Moraltheologen.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Moraltheologen ist ein Zusammenschluss von lehrenden und forschenden wie emeritierten Professoren der Moraltheologie an deutschen Universitäten und Hochschulen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren. Diese Cookies helfen uns dabei, Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten und unsere Webseite ständig zu verbessern. Mit dem Klick auf den Button “Akzeptieren” erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies oder für die Änderung Ihrer Einstellungen klicken Sie bitte auf “Details”.

Außerdem geben wir mit Ihrer Zustimmung Informationen an unsere Partner für Soziale Netzwerke, externe Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben.

Sie geben Ihre Einwilligung, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz.

Impressum