Diese Website verwendet Cookies. Wir verwenden Cookies, um Funktionen für diese Webseite anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie diese Webseite nutzen.Mehr lesen

OK

Ethik-Institut

Das im Oktober 2006 an der PTHV gegründete Ethik-Institut bearbeitet ethische Fragestellungen, vor allem für christliche Trägerorganisationen im Gesundheits- und Sozialwesen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt  auf der Medizin- und der Pflegeethik. Geplant sind darüber hinaus weitere Sektionen zur Führungs-, Wirtschafts- und Organisationsethik.

 

Zum Selbstverständnis der Ethik

Ethik versteht sich als die kritische Reflexion auf die Grundlagen unseres Handelns und will dabei Orientierung und Sicherheit geben in der Frage nach dem sittlichen Anspruch und der verantwortlichen Gestaltung menschlichen Lebens. Besonders an den Grenzen des Lebens (Geburt und Sterben) stellen sich vielfältige Herausforderungen, die im Zuge einer immer umfassenderen Technisierung, gerade auch in Medizin und Pflege, einer sach- und lebensdienlichen Regelung bedürfen. Die Ethik trägt dazu bei, ein Bewusstsein, gleichsam eine Sensorik zu entwickeln, wann das Leben, verbunden mit Grundvollzügen wie Freiheit, Selbstbestimmung und sozialer Verantwortung, gefährdet ist und welcher Hilfestellungen es bedarf. Zielgestalt ist letztlich der mündige Mensch, der für sich selbst und seinen Nächsten Verantwortung übernimmt, im Vertrauen auf die Verheißung Christi, ein "Leben in Fülle"  (Joh 10,10) zu haben.

15. Medizinethische Fachtagung

Vallendar, 11.05.2019: Die vorgeburtliche Entwicklung eines Kindes steht unter vielfältigen Einflüssen auf Zelldifferenzierung, Organ­entwicklung und Wachstum. Neben genetischen und krankheitsbezogenen Faktoren wirken spezifische Schädigungen in unterschiedlichen Schwangerschafts­phasen. Gynäkologlnnen, Hebammen, Beraterinnen in­formieren werdende Eltern über den Umgang mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Infektionen und Drogen. Die 15. Medizinethische Fachtagung nähert sich aus dem medizinischen, präventiven, medizinethischen und elterlichen Blickwinkel der Thematik an. Sie möchte mit einer interdisziplinären Podiumsdiskussion die Implika­tionen für den beraterischen Bedarf herausarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer

 

Ort: Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV), Pallottistraße 3, 56179 Vallendar

Lorenz-Werthmann-Preis 2018

Pressemeldung des Deutschen Caritasverbandes vom 17.10.2018 (gekürzte Fassung)

(Berlin) - Im Rahmen der 18. Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) hat Caritas-Präsident Peter Neher heute in Osnabrück den Gertrud-Luckner- und den Lorenz-Werthmann-Preis verliehen. Der Lorenz-Werthmann-Preis würdigt Dissertations- und Habilitationsschriften. Der Gertrud-Luckner-Preis wird für Abschlussarbeiten in Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomstudiengängen verliehen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Lorenz-Werthmann-Preis geht an Prof. Dr. theol. Ingo Proft. [...] In seiner Habilitation hat er sich mit dem Thema "Epikie. Ein integratives Handlungsprinzip zur Verlebendigung von Leitbildern in konfessionellen Krankenhäusern" auseinandergesetzt. [...]
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Jury. Die Preise werden alle zwei Jahre verliehen. [...]

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Caritasverband e.V.
Pressestelle
Karlstr. 40, 79104 Freiburg
Telefon: (0761) 2000, Fax: (0761) 200541
E-Mail: info@caritas.de

Internet: www.caritas.de

(dvf, rf)

Pflegekammer Interaktiv 2018

Mainz, 02.10.2018

Pflegeethik und Medizinethik sind eng verwandt - wie lassen sie sich voneinander abgrenzen?

Inhaltlich zeichnen sich Medizinethik und Pflegeethik durch die gemeinsame Sorge für den Patienten, den Bewohner einer Einrichtung und die Angehörigen aus. Sie verbindet die Achtung vor der Person, die Anerkennung der Selbstbestimmung und der grundlegende Schutz des Lebens. Konkret ist die Medizin in der Praxis jedoch vielfach vorrangig von der Wiederherstellung der Gesundheit geleitet - auch wenn neuere Entwicklungen, etwa in der Palliativmedizin, deutlich weiter gehen. Dem zur Seite steht ein von jeher weites Feld der Fürsorge in der Pflege. Diese unterschiedlichen Perspektiven bilden sich auch in der ethischen Bewertung von Entscheidungen und der Wahl konkreter Maßnahmen der jeweiligen Disziplinen ab.

Interview mit Prof. Dr. Ingo Proft

Kontakt

Philosophisch Theologische
Hochschule Vallendar (PTHV)
Ethik-Institut

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: +49 261 6402-603
Fax: +49 261 6402-300
E-Mail: i.proft(at)pthv.de



YouTube channel des Ethik-Instituts

Fortbildungsprogramm Angewandte Ethik 2019