Herausforderung Führungsalltag -Kompetenzerweiterung durch Förderung der inneren Ressourcen

Immer wieder werden Menschen in Führungspositionen vor schwierige Aufgaben und ungewöhnliche Herausforderungen gestellt. Die Art und Weise, wie diese Herausforderungen bewältigt werden, stehen in einem erheblichen Maße im Zusammenhang mit der Nutzungsfähigkeit der eigenen,
inneren Ressourcen.


Aufbauend auf bereits erworbenen Kenntnissen soll den Teilnehmern und Teilnehmerinnen (TN) in dieser Weiterbildungsform die Möglichkeit geboten werden, sich vertiefend mit der eigenen Persönlichkeit sowie mit ethisch-philosophischen Einzelthemen wie Erfahrung, Denken, Kommunikation
und Handeln auseinanderzusetzen.

Im Verlauf der Modulreihe erleben die TN, dass diese Themen in einem
größeren Zusammenhang stehen, ein enormes inneres Ressourcenpotential
darstellen und ihre Spiritualität berühren. Die TN lernen und erfahren im Verlauf der Modulreihe sinnvolle und nachhaltige Umgangsmöglichkeiten mit
individuell herausfordernden Situationen, die ihnen mehr Bewusstheit und Sicherheit für ihre alltägliche und berufliche Lebenspraxisgestaltung geben und den persönlichen Wachstums- und Werdeprozess unterstützen.


Erfahrene Kursleiterinnen und Kursleiter, die sowohl in Beratung
als auch in Lehre und Forschung tätig sind, garantieren
höchste Qualität.

 

Termine:

23.09. bis 24.09.2013

02.12. bis 03.12.2013

10.02. bis 11.02.2014

31.03. bis 01.04.2013

 

Kosten:

Kursgebühr 1.300 €

Vollpension

im EZ                360 €

im DZ                336 €

nur Verflegung 156 €

 

Nutzen sie die Möglichkeit der Förderung durch den QualScheck oder Bildungsprämie.

Pro Jahr und Person sind 50 Prozent der Kosten der jeweiligen Weiterbildungs-maßnahme bis zu einer Höchstgrenze von 500 Euro unter bestimmten Voraussetzungen erstattungsfähig.

 

Weitere Informationen und Anmeldung können Sie hier einsehen.

Pflegebedürftigkeit messen

Eine kritische Betrachtung der Bedarfsgrade des
Neuen Begutachtungsassessment (NBA)

 

Termin: 12. März 2013

             9.00 bis 16.00 Uhr

 

 

Seit 2007 liegt die Definition eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vor. Mit dieser Definition wird die Hoffnung verbunden, die Kritikpunkte des Pflegebedürftigkeitsbegriffs des § 14 des SGB XI zu überwinden.
Die „Elemente des Begriffs der Pflegebedürftigkeit“ sollen die oft kritisierten Schwächen des bestehenden Begriffs des § 14 SGB XI überwinden.


Das aus diesen Elementen resultierende, modulartig aufgebaute Neue Begutachtungsassessment überzeugt durch die Integration von kommunikativen und kognitiven Fähigkeiten sowie Elementen der Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Alles Aspekte, deren Berücksichtigung seit vielen Jahren insbesondere von Pflegenden, Betroffenen und ihren Angehörigen gefordert worden sind.


Die korrekte Zuordnung zu einem der fünf Bedarfsgrade statt zu drei Pflegestufen präsentiert sich als hochaktuelle und lediglich in Ausschnitten untersuchte Frage. In diesem Seminar wird das dem NBA zugrunde liegende
Messmodell vorgestellt und anhand aktueller Studienergebnisse kritisch beleuchtet. Die Kritik am bestehenden Messmodell wird erläutert und
Alternativen werden vorgestellt und diskutiert.

 

Anmeldung bis zum 15. Februar 2013

Max. 20 Teilnehmer/innen

 

Flyer

 

Anmeldung direkt unter

Zen-Kontemplation - Ein Weg zu sich selbst und zu Gott -

Für viele Menschen ist Zen mit einer buddhistischen Glaubens- und Lebenshaltung verbunden. Gleichzeitig fällt diese Meditationsweise in den letzten Jahren im Westen (Europa, USA) auf fruchtbaren Boden. Was bedeutet dies für Christen? Ist es ein „gefährlicher Weg", eine „verbotene Erfahrung" oder die Möglichkeit eines sich vertiefenden Gebetes und der „Menschwerdung"?

Paul Rheinbay SAC ist Zen-Lehrer im Programm „Leben aus der Mitte" (Bistum Essen) und Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.


Leitung:
Prof. Dr. Günter Riße


Referent:

Prof. Dr. Paul Rheinbay SAC


Termin:
13. Juni 2013

17.00 bis 20.30 Uhr


Kosten:
Über eine Spende freuen wir uns


Anmeldung

Kompetenzmessung in der Pflege

Zur Entwicklung valider Leistungstests in der

theoretischen Pflegeausbildung

 

Leistungsmessung in der beruflichen Bildung erfüllt bedeutende individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Aufgaben. Die Konstruktion von Leistungstests ist im pädagogischen Alltag fest verankert.

 

Dennoch ist diese Aufgabe nicht immer leicht, fehlen doch in der Pflege konkrete Vorgaben zur Gestaltung valider und reliabler Testinstrumente. Testergebnisse geben hingegen nicht nur Auskunft über die getesteten Personen, sondern auch über die Fähigkeiten des Testkonstrukteurs bzw. letztlich die Qualität der Bildungseinrichtung. So wird deutlich,

wie wichtig die Entwicklung und Evaluation von Messinstrumenten sein kann.

 

Evaluationsverfahren zur Güte von Leistungstests sind in der Pflegebildung in Deutschland bisher wenig verbreitet. Mit validen und reliablen Instrumenten wäre eine verlässliche,

differenzierende und dadurch aussagekräftige Leistungs- bzw. Kompetenzmessung in der Pflege möglich. Vergleiche im nationalen und internationa

(z.B. Berufe-PISA) hin.

 

Sie erhalten methodisches Basiswissen der Mess- und

Ein Ausblick auf Methoden, die in der Kompetenzmessung national und international zur Anwendung kommen ergänzen das Seminar.

 

 

Prof. Dr. Albert Brühl

Professor für Statistik und standardisierte Verfahren,

Pflegewissenschaftliche Fakultät, PTH Vallendar

Heike Jahn

MSc Pflegewissenschaft, Dipl. Pflegepädagogin, Bildungszentrum

Leverkusen

 

Termin:

23./24. September 2013

 

Anmeldung

Bis spätestens: 15. August 2013

 

Kosten

Seminargebühr: 250,00 €,

• Übernachtung/Vollpension EZ: 89,40 €

• Tagesverpflegung: 38,40 €

Bitte melden Sie sich frühzeitig an!

 

Flyer

 

Anmeldung

Profession, Qualität u. Innovation im Gesundheitswesen Modul 5

MODUL 5: INTEGRATION UND EXKLUSION
5. NOVEMBE R 2013

11:00 – 11:20
Begrüßung und Einführung – Integration und Exklusion
(Referenten: Hermann Brandenburg und Helen Güther)


Menschen mit Behinderung, Krankheit, Pflegebedürftigkeit aus der Gesellschaft auszugliedern – in welcher Form auch immer – hat eine lange Tradition. Was sind die Ursachen? Was sind die Konsequenzen (für die Betroffenen und für die Gesellschaft)? Welche „Gegenbewegungen“ sind erkennbar?


11:20 – 12:30
Ein Blick in die Geschichte der Versorgung von Menschen mit
Behinderungen – zwischen Integration und Exklusion
(Referent: Markus Dederich)


Bereits im 16./17. Jahrhundert beginnt der Aufbau großer Institutionen, in denen die psychisch Kranken (aber auch viele andere Menschen) institutionalisiert und hospitalisiert wurden. Der aktuelle Diskurs der Heilpädagogik, der interdisziplinär ausgerichtet ist, stellt u.a. die Frage:
Wie, durch wen und unter welchen Umständen kann Integration gelingen – und wo liegen die Grenzen? Der Referent ist einer der führenden Vertreter der Heil- und Behindertenpädagogik in Deutschland.


14:00 – 15:30
Segregation alter Menschen mit Demenz in Pflegeoasen - ein
Modell der Zukunft? (Workshop) (Referent: Hermann Brandenburg)


Pflegeoasen sind Mehrpersonenräume für Menschen mit (schwerer) Demenz in der Langzeitpflege. Unbestritten hat dieses Modell eine Reihe von Vorzügen. Es muss aber genau geprüft werden, wer von Pflegeoasen tatsächlich profitiert. Der Vortragende hat zu Pflegeoasen eine Untersuchung durchgeführt (Abschlussbericht unter: www.pthv.de).


16:00 – 17:30
Demenzfreundliche Kommune – eine nachhaltige Entwicklung?
(Referent: Matthias Brünett)


Zur Kampagne um die „demenzfreundliche Kommune“ liegen mittlerweile ca. 40 Projektberichte aus verschiedenen Städten im gesamten Bundesgebiet vor, zu denen ein Überblick gegeben wird. Der Referent hat zudem einen Blick ins Ausland vorgenommen. Er berichtet zu den Anfängen in England und Schottland und nimmt Stellung, ob und inwieweit der Gedanke der Gründergeneration verändert wurde und wie es um die Nachhaltigkeit der Konzeption in Deutschland bestellt ist.


6. NOVEMBER 2013


09:00 – 10:30
Lange bewährt, heute auf dem Prüfstand - die Pflege zu Hause
(Referentin: Helen Güther)


Unbestritten ist die Familie in Deutschland der „Hauptpflegedienst“. Damit sind Anforderungen und Belastungen, aber auch Chancen verbunden. Wie hat sich die Situation pflegender Angehöriger in den letzten Jahren verändert? Welche Lebensstile sind heute prägend? Ist die Pflege alter Menschen in der Familie ein Zukunftsmodell? Wie kann eine lebensweltorientierte professionelle Pflege die pflegenden Angehörigen nachhaltig unterstützen? Die Referentin ist
seit Jahren bei einer Interessenvertretung pflegender Angehöriger engagiert und promoviert zu diesem Thema.


11:00 – 12:30
Integration und Exklusion – ethische Aspekte (Workshop)
(Referentin: Helen Kohlen)


Unter einem ethischen Blickwinkel stellt sich die Frage, welche Bedingungen eigentlich Integration oder Exklusion rechtfertigen. Im direkten Austausch werden mit den Anwesenden mögliche Lösungsvarianten diskutieren. Die Referentin verfügt über internationale wissenschaftliche Erfahrungen im Feld der Ethik der Pflege, wurde zu Ethikkomites promoviert, ist seit vielen Jahren in der Ethikberatung tätig.


14:00 – 15:30
Abschlussdiskussion:
Konsequenzen für die Profession, Moderation: Helen Güther und Hermann Brandenburg

 

Programm

 

Anmeldung

Ausbildungskurs Bibliodramaleitung 2014-2015

Bibliodramakonzept

 

Wir verstehen Bibliodrama als eine Form der seelsorglichen
Begleitung von Gruppen.
Auf ganzheitliche Weise findet im Bibliodrama eine Begegnung
von biblischen Texten und der eigenen Lebens- und
Glaubensgeschichte statt.
Alles, was lebt, ist in Bewegung, in Entwicklung. Bibliodrama
ist in Bewegung gebrachte Bibel. Der biblische Text wird
fassbar, begehbar, sinnenfällig, erlebbar.
Glaubensbegegnung ereignet sich dadurch, dass Gottes
Wort im Raum lebendig wird.

 

 

Inhalte
Kennenlernen und Anwenden des Konzeptes „Seelsorgliches Bibliodrama“ in Theorie und Praxis


Erlernen und Einüben zentraler Elemente des Seelsorglichen Bibliodrama: Rolle, Raumaufteilung, Interview, Spielleitung, Auswertung


Auseinandersetzung mit der Thematik „Rolle“ und ihrer Bedeutung im Bibliodrama


Grundlagen biblischer Theologie und Exegese


Kennenlernen eines weiteren Bibliodramakonzeptes


Ziele
Befähigung zur Bibliodramaleitung
Wachstum im persönlichen Glauben
Kompetenz, Glaubenskommunikation in Gruppen anzuleiten

 

Weitere Infomationen können Sie dem Flyer entnehmen

 

Anmeldung hier

Kontakt

Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW)

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: 0261/6402-290 

Fax: 0261/6402-350

E-Mail: iww(at)pthv.de

Web: www.pthv.de/institute/iww