M23-C1 | Kurstitel: Der personale Gott und die geschaffene Natur. Das kosmologische Argument in der Epoche der Naturwissenschaften |
Dozent | Löbbert |
Veranstaltungstyp | Seminar |
ECTS-Punkte / SWS | 3 / 2 |
Termin | Blockseminar, Vorbesprechung: 24. April, 15.00 Uhr |
Inhaltliche Beschreibung | Was geschah am Anfang der Welt? Und wie ging es weiter? Auf diese Fragen existieren viele Antworten, und alle erscheinen unanfechtbar plausibel. Heute zählen vor allem Erklärungen, die den Kosmos aus sich selbst erklären: Evolution, Urknall. Gleichzeitig wird das Argument eines Beginns aus der Erschaffung ins Feld geführt. |
Lernziele | Die Studenten sollen: - die verwickelte Geschichte des kosmologischen Argumentes im Israel und der Kirche kennenlernen; - die philosophische Kontroverse um Evolution und Erschaffung mit vollziehen; - im zeitgenössischen Disput begründet eine eigene Stellung beziehen können. |
Teilnahmevoraussetzungen: | Keine |
Leistungsnachweis | Aktive Mitarbeit |
M23-C2 | Kurstitel: Christliches Festjahr und volksfrommes Brauchtum. Spurensuche nach einer Beziehung anhand ausgewählter Beispiele |
Dozenten | Becker-Huberti / Redtenbacher |
Veranstaltungstyp | Seminar |
ECTS-Punkte / SWS | 3 / 2 |
Termin | Vorbereitungstreffen: 18.05.2012, 14.00 Uhr 09.06. und 16.06.2012, von 10.00-17.00 Uhr |
Inhaltliche Beschreibung | Theologie und Pastoral scheinen heute vielfach ihre Beziehung zum so genannten volksfrommen Brauchtum verloren zu haben. Dabei stehen die religiösen Bräuche in einer engen Beziehung zur christlichen Festkultur. An den exemplarischen Festen Ostern, Pfingsten und Weihnachten wollen wir die mit ihnen verbundenen theologischen Aussagen und ihre liturgischen Formen memorieren und sie in Beziehung setzen zu den entsprechenden Brauchformen. Fragen wollen wir nicht nur nach den Formen, sondern auch nach ihren Funktionen und die damit evtl. verbundenen pastoralen Chancen. |
Lernziele | · Die Teilnehmer sollen ein Gespür für die Beziehung von Fest und Brauchtum erwerben. · Die Teilnehmer sollen erkennen, in welcher Beziehung Brauchformen zur Liturgie stehen. · Die Teilnehmer sollen lernen, dass Transzendenz und Immanenz, Fanum und Profanum, vielfältig miteinander korrespondieren und dass diese Interaktionen als „gelebtes Christentum“ gepflegt werden wollen. · Die Teilnehmer sollen liturgiebezogenes Brauchtum als Ausdruck des Inkulturationsgeschehens von Glaube und Liturgie entdecken lernen. |
Teilnahmevoraussetzungen: | Keine |
Leistungsnachweis | Mitarbeit. |
M 23-C3 | Kurstitel: Vom unrechten Gott zur ungerechten Kirche – Strafrecht in einer Kirche der Liebe |
Dozent | Meier |
Veranstaltungstyp | Seminar |
ECTS-Punkte / SWS | 3 / 2 |
Termin | Mi, 13.15-15.00 Uhr |
Inhaltliche Beschreibung | Das AT kennt eine Vielfalt von Strafen, die das bisherige Gleichgewicht wiederherstellen oder einen Schuldigen aus der Gemeinschaft ausschließen sollen bzw. als Aufforderung zur Umkehr gedacht sind. Im NT weicht Strafe mehr und mehr der Versöhnung. Insbesondere schildert die Bergpredigt wie die Verwirklichung der Gottesherrschaft aussieht. Bedarf es im Falle der Orientierung an der Bergpredigt überhaupt noch eines kirchlichen Strafrechts? Und doch nimmt die Kirche für sich das Recht in Anspruch, straffällig gewordene Gläubige durch Strafmaßnahmen zurechtzuweisen. Kann ein kirchliches Strafrecht das Festhalten am Glauben und damit die Zugehörigkeit zur Kirche erzwingen? Kann es vor Menschenrechtsverletzungen schützen? Worin bestehen heute Sinn und Zweck eines kirchlichen Strafrechts? |
Lernziele | · Kenntnis der historischen Entwicklung des kirchlichen Strafrechts · Kenntnis der Grundfragen und tragenden Grundprinzipien · Überblick über die Strafbestimmungen des CIC |
Literatur: | Althaus Rüdiger / Lüdicke, Klaus Der Kirchliche Strafprozess nach dem Codex Iuris Canonici und Nebengesetzen (=BzMK 61), Essen 2011. Pahud de Mortanges, René, Zwischen Vergebung und Vergeltung. Eine Analyse des kirchlichen Straf- und Disziplinarrechts, Baden-Baden 1992. Rees, Wilhelm, Die Strafgewalt der Kirche. Das geltende kirchliche Strafrecht – dargestellt auf der Grundlage seiner Entwicklungsgeschichte (=KStT 41), Berlin 1993 |
Teilnahmevoraussetzungen: | keine |
Leistungsnachweis | Referat, Hausarbeit |