Dieses Modul wird das nächste Mal im SS 2014 angeboten.

M10: Kirche als Mysterium und als Volk Gottes

M 10

Kirche als Mysterium und als Volk Gottes

Studienphase:

2./3. Jahr

Angebotsfrequenz:

Alle zwei Jahre

Dauer:

1 Semester – 2 Semester

ECTS-Punkte:

10,5

Studien- und Prüfungsaufwand:

Präsenz

Vor- und Nachbereitung

Selbststudium

 

105 Stunden

070 Stunden

140 Stunden

Arbeitsaufwand insgesamt

315 Stunden

Verantwortlich:

Fröhling

Prüfungsmodalitäten:

Modulprüfung: wahlweise schriftliche Prüfung von 180 Minuten oder mündliche Prüfung von 30 Minuten.

Eine weitere im Verlauf des Moduls erbrachte Leistung (Referat, Hausarbeit, Literaturbericht, Präsentation etc.) kann in die Modulnote eingebracht werden. In diesem Fall zählt die Modulprüfung zweifach, die zusätzliche freiwillige Leistung einfach.

Inhalte des Moduls:

Die christliche Botschaft hat ihren genuinen Ort im Raum der Kirche als Gemeinschaft derer, die im bewussten Leben der kirchlichen Grundvollzüge Martyria (Verkündigung), Liturgia (Gotteslob in Gebet und Gottesdienst) und Diakonia (Fürsorge für die Notleidenden jeder Art) dem Evangelium im Leben der Menschen „ein Gesicht geben“.

Diese Gemeinschaft konkretisiert sich in der Vielfalt räumlich und zeitlich unterschiedlicher Gemeinden als die eine Kirche Christi, sie besteht legitim „in und aus Teilkirchen“.

In der Sorge für die Einheit in kirchlicher Vielfalt, auch der Vielfalt geistlicher Berufungen, Charismen und Dienste, kommt dem sakramentalen Amt in besonderer Weise Verantwortung für die Wahrung des „einen Geistes“ und der Treue zum Evangelium zu.

Einheit und Ursprungstreue müssen dabei gegen ihre geschichtlichen Beschädigungen in ständiger Erneuerung und im ökumenischen Bemühen immer neu errungen werden.

Neben der notwendigen bibeltheologischen und systematischen Vergewisserung bzgl. der Grundlinien der Ekklesiologie obliegt es der kirchenrechtlichen Betrachtung, die Rolle der Gläubigen und der Amtsträger als Subjekte kirchlichen Handelns im Verfassungsgefüge der römisch-katholischen Kirche herauszuarbeiten.

Kompetenzen:

Die Studierenden

·        haben fundierte Kenntnisse in den Hauptthemen der Ekklesiologie, ihren bibeltheologischen und systematischen Grundlagen;

·        wissen um das Wesen des „allgemeinen Priestertums der Gläubigen“ und ihre apostolische Berufung;

·        kennen Wesen und Aufgabe des sakramentalen Amtes im Volk Gottes;

·        können mit ökumenischen Herausforderungen umgehen;

·        kennen die zentralen Themen des Zweiten Vatikanischen Konzils;

·        sind zur verantworteten Stellungnahme und Praxis in konkreten pastoralen Handlungsfeldern auf der Grundlage ekklesiologischer und pastoraler Einsichten befähigt;

·        setzen sich mit Herausforderungen beruflicher Verantwortung in der Kirche auseinander;

·        haben entwickelt und sich angeeignet ein persönlich reflektiertes Seelsorgekonzept, das auf der Basis eines professionellen Verständnisses von Seelsorge als „theoriegeleitetes Handeln“ verantwortet wird.

Kursnr.

Kurstitel

Dozent

Fach

Typ

SWS

ECTS

M10-1

Christsein und Kirche im Neuen Testament

Gruber

NT

V

1

1,5

M10-2

Das Zweite Vatikanische Konzil

Schmiedl

KG

V

2

3

M10-3

Ökumene

Fröhling

FTh

V

2

3

M10-4

Gemeindemodelle

Nauer

Past

V

1

1,5

M10-5

Kirchliches Verfassungsrecht

Meier

KR

V

1

1,5

Summe

 

 

 

 

7

10,5