M05: Einführung in die Philosophie

M 05

Einführung in die Philosophie

Studienphase:

1. Jahr

Angebotsfrequenz:

Jährlich

Dauer:

2 Semester

ECTS-Punkte:

13,5

Studien- und Prüfungsaufwand:

Präsenz

Vor- und Nachbereitung

Selbststudium

 

135 Stunden

090 Stunden

180 Stunden

Arbeitsaufwand insgesamt

405 Stunden

Verantwortlich:

Lenz

Prüfungsmodalitäten:

Referat und schriftliche Seminararbeit.

Modulabschlussprüfung: 30 Minuten Kolloquium.

Inhalte des Moduls:

Die christliche Botschaft ist an den Menschen gerichtet. Theologie kann deshalb nicht losgelöst vom Menschen mit seinem existentiellen Suchen und Fragen, seinem Selbst- und Weltverständnis sowie der Reichweite und den Grenzen menschlichen Erkennens betrieben werden. Anliegen des Moduls ist es, dieses Suchen, Fragen und Reflektieren in Geschichte und Gegenwart systematisch darzustellen und kritisch zu bedenken. Das umfasst auch die Aufgabe und Chance, die oft von Empirismus und Relativismus geprägte Ratio mit den geweiteten Möglichkeiten verantwortbaren menschlichen Denkens vertraut zu machen. Nicht zuletzt wird die dabei immer wieder aufkommende Frage nach dem Verhältnis von Vernunft und Glaube – bzw. die Bedeutung des Aufeinanderbezogenseins von menschlicher Existenz und göttlicher Offenbarung entsprechend  thematisiert.

 

Kompetenzen:

Die Studierenden

·        kennen die wichtigen Epochen und Denkschulen der abendländischen Philosophiegeschichte;

·        haben historische und systematische Basiskenntnis ausgewählter philosophischer Grundfragen der Theologie;

·        erwerben die Befähigung zu argumentativer Kompetenz.

Kursnr.

Kurstitel

Dozent

Fach

Typ

SWS

ECTS

M05-1

Philosophiegeschichte I

Rütsche

Phil

V

2

3

M05-2

Philosophiegeschichte II

Rütsche

Phil

V

2

3

M05-3

Philosophische Grundfragen der Theologie

Lenz

Phil

V

2

3

M05-4

Erkenntnistheorie und Logik

Schulze

Phil

V

2

3

M05-5

Seminar

Zaborowski

Phil

V

1

1,5

Summe

 

 

 

 

9

13,5

M05-1: Philosophiegeschichte I: Antike und Mittelalter

M05-1

Kurstitel:

Philosophiegeschichte I: Antike und Mittelalter

Dozent

Rütsche

Veranstaltungstyp

Vorlesung

ECTS-Punkte / SWS

3 / 2

Termin

Do, 10.25, 11.15 Uhr

Inhaltliche Beschreibung

Die Vorlesung führt ein in die Philosophie der Antike und des Mittelalters. Sie behandelt die „Perspektiven des glücklichen Lebens“, die von Platon, Aristoteles, Augustinus und Thomas von Aquin entworfen werden. Wir erforschen, wie diese Autoren in Auseinandersetzung mit ihren Lebenserfahrungen und den Geistesströmungen der damaligen Zeit ihre Theorien konzipiert haben. Dabei kommen grundlegende ethische, politische und metaphysische Gedanken aus der Antike und des Mittelalters zur Behandlung.

Lernziele

Erwerb von Basiskenntnissen über:

1. die frühen Epochen der abendländischen Geisteswelt und Kultur,

2. philosophische Grundbegriffe, die von der Theologie in Dienst genommen werden,

3. Leitideen jener Zeiträume, die auch in den heutigen geistigen Diskussionen von großer Bedeutung sind.

Literatur:

Brugger, Walter / Schöndorf, Harald (Hg.), Philosophisches Wörterbuch, Freiburg 2007.

Halder, Alois, Philosophisches Wörterbuch, Freiburg 2008 (Neubearbeitung).

Ricken, Friedo, Philosophie der Antike, Stuttgart 2007 (4. Aufl.).

Röd, Wolfgang, Der Weg der Philosophie, Bd. I: Altertum, Mittelalter, Renaissance, München 2000.

Teilnahmevoraussetzungen:

Es ist als Einstieg bei F. Ricken das Kapitel A. Die vorsokratische Philosophie, S. 13-59, zu lesen

Leistungsnachweis

Teil der Modulabschlussprüfung

 

 

M05-3: Zwischen menschlichem Alltag und theologischem Denken - Einführung in philosophische Fragen und Perspektiven

M05-3

Kurstitel:

Zwischen menschlichem Alltag und theologischem Denken –
Einführung in philosophische Fragen und Perspektiven

Dozent

Lenz

Veranstaltungstyp

Vorlesung

ECTS-Punkte / SWS

3 / 2

Termin

Mi, 08.30, 09.20 Uhr

Inhaltliche Beschreibung

Es werden philosophische Grundfragen bzw. Grundthemen menschlichen Lebens in ihrer Bedeutung für das menschliche Selbst- und Weltverständnis wie für das Philosophie- und Theologiestudium erschlossen. Das umfasst Themen wie Freiheit und Wahrheit ebenso wie die die Frage nach der Bedeutung philosophischer Reflexionen und Vergewisserungen für das menschliche Leben, das theologische Denken und die Auskunftsfähigkeit in unserer säkularen Welt.

Lernziele

Die Studierenden sollen

·        die Bedeutung und Eigenart philosophischen Fragens und Denkens als unverzichtbarer und rational verantwortbarer Zugang zur Wirklichkeit kennenlernen und sich in diese Denkweise einüben

·        die Bedeutung der Philosophie im Rahmen der Theologie reflektieren,

·        mit Grundthemen wie Freiheit, Wahrheit, Würde, Kausalität u. ä. vertraut werden.

 

Literatur:

Müller, Klaus, An den Grenzen des Wissens. Einführung in die Philosophie für Theologinnen und Theologen, Regensburg 2004.

Anzenbacher, Arno, Einführung in die Philosophie, 4. Aufl. der Neuausg., (11. Gesamtaufl.), Freiburg im Breisgau 2006.

Weitere Literaturhinweise, Skriptum, Kopiervorlagen aller Schaubilder und ein Katalog möglicher Prüfungsthemen gibt es in der Vorlesung bzw. liegen ebenso vor wie eine Mappe mit allen für die Vorlesungen relevanten Texten (Kopiermöglichkeit) im Lesesaal aus

Teilnahmevoraussetzungen:

Keine

Leistungsnachweis

Teil der Modulabschlussprüfung

M05-5: Proseminar Philosophie

M 05-5

Kurstitel:

Proseminar Philosophie

Dozent

Zaborowski

Veranstaltungstyp

Seminar

ECTS-Punkte / SWS

1,5 / 1

Termin

Mi, 23.11.2011, 10.25 Uhr: Vorbesprechung

Di, 10.25-12.00 Uhr vom 10.01.-07.02.2012

Inhaltliche Beschreibung

Die Gottesfrage gehört seit den Anfängen der Philosophie zu ihren wichtigsten Fragen. In der Gegenwart hat die Frage nach Gott durch den sog. “neuen Atheismus” neu an Aktualität gewonnen. Es wird wieder intensiv diskutiert, ob es einen Gott gibt und, falls ja, was sich philosophisch über Gott sagen lässt. Nach wie vor aktuell sind in dieser Debatte die Beiträge des Freiburger Religionsphilosophen Bernhard Welte (1906-1983) zur “Frage nach Gott” und zum Phänomen des Atheismus. Das Seminar geht den Überlegungen Weltes nach und diskutiert sie vor dem Hintergrund gegenwärtiger Diskussionen.

Lernziele

-   Auseinandersetzung mit den Texten Weltes durch Analyse, Interpretation und Kritik

-   eigenständige Darstellung und Diskussion von Weltes Denken im Kontext der Philosophie- und Theologiegeschichte (Referate, Seminararbeiten)

-   Vergleich von Weltes Denken mit ausgewählten anderen philosophischen und theologischen Positionen

-   Einführung in Grundfragen der philosophischen   Gotteslehre und in das Phänomen des Atheismus

· Einführung in die Phänomenologie

Literatur:

· Bernhard Welte, Versuche zur Frage nach Gott (= Bernhard Welte, Gesammelte Werke; III, 3), hrsg. von Holger Zaborowski, Freiburg i. Br. 2008.

· Markus Enders / Holger Zaborowski, Phänomenologie der Religion. Zugänge und Grundfragen, Freiburg / München 2004.

· Ludwig Wenzler (Hrsg.), Mut zum Denken, Mut zum Glauben. Bernhard Welte und seine Bedeutung für eine künftige Theologie, Freiburg 1994.

Teilnahmevoraussetzungen:

keine

Leistungsnachweis

Referat, Hausarbeit