M 03 | Einführung in die Systematische Theologie | ECTS 13 | Workload Ca. 390 Std. | |||||
Verantwortlich: Schulze | ||||||||
Inhalte des Moduls: Ziel dieses Moduls ist es zu verstehen, wie die biblische Botschaft des AT und des NT und der überlieferte christliche Glaube angesichts der Herausforderungen der Gegenwart jeweils neu als ein Ganzes zu formulieren und seine ethischen Konsequenzen aufzuweisen sind. Dazu sind die wichtigsten philosophischen und kulturellen Strömungen der Zeit ebenso zur Kenntnis zu nehmen wie die Glaubenserfahrungen, die sich in der Geschichte der Theologie in dogmatisch verbindlichen Formulierungen und individual- und sozialethischen Normen niedergeschlagen haben. Eine besondere Aufgabe der systematischen Theologie ist es, die Einheit der Theologie in der Differenziertheit ihrer Ausdrucksformen, Methoden und Disziplinen zu erschließen. | ||||||||
Lernziele des Moduls:
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Kursnr. | Kurstitel | Dozent | Fach | Typ | SWS | ECTS | ||
M03-1 | Einführung in die Dogmatik | Löbbert | Dog | VL | 2 | 3 | ||
M03-2 | Einführung in die Moraltheologie | Niederschlag | MTh | VL | 2 | 3 | ||
M03-3 | Einführung in die Christliche Gesellschaftslehre | Sailer-Pfister | CGL | VL | 2 | 3 | ||
M03-4 | Proseminar Systematische Theologie | Fröhling | FTh | Sem | 2 | 4 | ||
Summe |
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| 8 | 13 | ||
Prüfungsleistungen: Referat und schriftliche Seminararbeit in M03-4. Modulabschlussprüfung:30 Minuten Kolloquium zu Themen aus allen besuchten Kursen. | ||||||||
M03-1 | Kurstitel: Einführung in die Dogmatik | |||
Dozent: Löbbert | ECTS: 3 | Arbeitsaufwand: ca. 60 Stunden | SWS: 2 | Vorlesung |
Termin: Di, 16.30-18.00 Uhr | ||||
Inhaltliche Beschreibung | Zur Sprache kommen die folgenden thematischen Schwerpunkte:
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Lernziele |
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Literatur: | BEINERT, Wolfgang Dogmatik studiere, Regensburg 1985. EBELING, Gerhard Einstimmung in die Dogmatik, in: ders., Dogmatik des christlichen Glaubens, Band I, Tübingen 31987, 1-76. GANOCZY, Alexandre Einführung in die Dogmatik, Darmstadt 1983. GIBELLINI, Rosino Handbuch der Theologie im 20. Jahrhundert MUELLER, Gerhard Ludwig Dogmatik als theologische Fachdisziplin, in: ders., Katholische Dogmatik, Freiburg/Basel/Wien 31998, 36-44. RAHNER, Karl Über den Versuch eines Aufrisses einer Dogmatik, in: ders., Schriften zur Theologie, Band I, Einsiedeln/Zürich/Köln 81967, 9-47. RAHNER, Karl Zur Frage der Dogmenentwicklung, in: ders., Schriften zur Theologie, Band I, Einsiedeln/Zürich/Köln 81967, 49-90. SCHEEBEN, Matthias Joseph Scheeben Theologische Erkenntnislehre (Handbuch der Katholischen Dogmatik, Band I), Freiburg im Breisgau 1948. WAGNER, Harald Dogmatik (Studienbücher Theologie, Band 18), 2003. | |||
Teilnahmevoraussetzungen: | Keine | |||
Leistungsnachweis | Teil der Modulabschlussprüfung | |||
M03-2 | Kurstitel: Einführung in die Moraltheologie | |||
Dozent: Niederschlag | ECTS: 3 | Arbeitsaufwand: ca. 60 Stunden | SWS: 2 | Vorlesung |
Termin:Do, 08.30-10.05 Uhr | ||||
Inhaltliche Beschreibung | Die Moraltheologie beschäftigt sich mit dem ethischen Handeln des Menschen aus der Perspektive des christlichen Glaubens und im Horizont der Herausforderungen der Gegenwart. Sie entwickelt tragfähige und zukunftsfähige Handlungskonzepte, die rational verantwortet und kommunikabel sind. Sie sucht unter Berücksichtigung des Propriums einer christlichen Ethik das interdisziplinäre Gespräch mit den „life sciences“. | |||
Lernziele |
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Literatur: | Auer, Alfons, Autonome Moral und christlicher Glaube. Mit einem Nachtrag zur Rezeption der Autonomievorstellung in der katholisch-theologischen Ethik, 2. Aufl., unveränd. Nachdr, Düsseldorf 1989. Häring, Bernhard, Frei in Christus. Moraltheologie für die Praxis des christlichen Lebens. Drei Bände, Sonderausg, Freiburg im Breisgau 1989. Peschke, Karl-Heinz, Christliche Ethik. Grundlegungen der Moraltheologie, Trier 1997.; Peschke, Karl-Heinz, Christliche Ethik. Spezielle Moraltheologie, Trier 1995. Weber, Helmut, Allgemeine Moraltheologie. Ruf und Antwort, Graz 1991. Wolbert, Werner, Was sollen wir tun? Biblische Weisung und ethische Reflexion (Studien zur theologischen Ethik 112), Freiburg/Schweiz 2006. Schockenhoff, Eberhard, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg im Breisgau 2007. Römelt, Josef, Christliche Ethik im pluralistischen Kontext. Eine Diskussion der Methode ethischer Reflexion in der Theologie (Studien der Moraltheologie. Abteilung Beihefte 4), Münster, Hamburg 2000. | |||
Teilnahmevoraussetzungen: | keine | |||
Leistungsnachweis | Teil der Modulabschlussprüfung | |||
M03-3 | Kurstitel: Einführung in die Christliche Gesellschaftslehre | |||
Dozent: Sailer-Pfister | ECTS: 3 | Arbeitsaufwand: ca. 60 Stunden | SWS: 2 | Vorlesung |
Termin: Mo, 16.05-17.40 Uhr | ||||
Inhaltliche Beschreibung | Die Fragestellung dieser Einführungsvorlesung lautet: Welchen Beitrag kann eine christliche Sozialethik zur humanen Gestaltung der Gesellschaft leisten? Dabei sollen die biblischen Grundlagen ebenso bearbeitet wie das Gespräch mit andere philosophischen Entwürfen zu „einer gerechten Gesellschaft“ gesucht werden. | |||
Lernziele |
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Literatur: | Anzenbacher, Arno, Christliche Sozialethik. Einführung und Prinzipien (UTB für Wissenschaft. Theologie), Paderborn 1998. Heimbach-Steins, Marianne (Hrsg.), Christliche Sozialethik. Band 1: Grundlagen, Regensburg 2004. Hengsbach, Friedhelm, Die anderen im Blick. Christliche Gesellschaftsethik in den Zeiten der Globalisierung, 2., unveränd. Aufl., Darmstadt 2005. Marx, Reinhard / Wulsdorf, Helge, Christliche Sozialethik. Konturen - Prinzipien - Handlungsfelder (AMATECA 21), Paderborn 2002. | |||
Teilnahmevoraussetzungen: | keine | |||
Leistungsnachweis | Teil der Modulabschlussprüfung | |||
M 03-04 | Kurstitel: Dei Verbum – Gottes lebendiges Wort: Theologie als Biographie | |||
Dozent: Fröhling | ECTS: 4 | Arbeitsaufwand
| SWS: 2 | Proseminar Do 10.25 / 11.15 Uhr |
Inhaltliche Beschreibung | „Die Heilige Überlieferung (d.h. die je neue, lebendige Aneignung und Aktualisierung des Evangeliums im Leben der ‚Jesus-NachfolgerInnen’ aller Zeiten) und die Heilige Schrift beider Testamente sind gleichsam ein Spiegel, in dem die Kirche Gott, von dem sie alles empfängt, auf ihrer irdischen Pilgerschaft anschaut, bis sie hingeführt wird, ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, so wie er ist“. Im Mittelpunkt des Seminars steht die gemeinsame Lektüre der Konstitution „Dei verbum“ (Über die göttliche Offenbarung) des II. Vatikanischen Konzils und die dialogische Aneignung ihrer wesentlichen Inhalte; Es erfolgt dabei eine Einführung in Grundmodelle der Textauslegung und -aneignung, die einem Verstehen „im Geist des Evangeliums“ dienen, wie es Dei Verbum (12) fordert. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Notwendigkeit einer Einheit von wissenschaftlicher Theologie, Spiritualität und Nachfolgepraxis, die sich im Lebensvollzug eines Theologen / einer Theologin ausprägen muss.
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Lernziele | Die Studierenden · lernen das Offenbarungsverständnis der Katholischen Theologie kennen; · reflektieren das Verhältnis von Schrift und Tradition in seiner Bedeutung für die Theologie der Kirche und den ökumenischen Dialog; · positionieren sich im Spannungsgefüge von Theologie, Spiritualität und Lebensgestaltung und gewinnen so ein eigenes Bewusstsein, was es bedeutet, „katholische(r) TheologIn“ zu sein.
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Literatur
| Vaticanum II: Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung „Dei verbum“;
Bruckstein, Almut Sh.: Die Maske des Moses – Studien zur jüdischen Hermeneutik. Berlin / Wien (Philo) 2001. Päpstliche Bibelkommission: Die Interpretation der Bibel in der Kirche. [Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.): Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls. Bd. 115]. Bonn 1993. Ratzinger, Joseph: Wort Gottes. Schrift – Tradition – Amt. Freiburg i.Br. (Herder) 2005. Schneider, Michael: Theologie als Biographie. Eine dogmatische Grundlegung. St. Ottilien 1997. Schneiders, Sandra M.: The Revelatory Text – Interpreting the New Testament as Holy Scripture. Collegeville Minnesota 21999.
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Teilnahmevoraussetzungen: | Waches Interesse.
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Leistungsnachweis: | Referat und Seminararbeit.
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