Am 16. September 2010 hat die Akkreditierungskommission der Agentur AKAST den Studiengang "Katholische Theologie" mit dem Abschluss "Magister theologiae" (Mag.theol.) anerkannt. Die Akkreditierungsurkunde können Sie hier ansehen.
Das Studium der Katholischen Theologie dauert fünf Jahre (10 Semester). Im Rahmen des europaweiten Bologna-Prozesses wird es in modularisierter Form durchgeführt. Der Abschluss "Magister Theologiae" ist Studienvoraussetzung für Priester, Pastoralreferenten und zahlreiche andere - auch nicht-kirchliche - Berufe. Es bildet auch die übliche Grundlage für eine spätere wissenschaftliche Qualifikation.
Das Studium gliedert sich wie folgt:
In den Modulen der Theologischen Grundlegung geht es um eine Einführung in die Weisen, wie christlicher Glaube reflektiert wird, also begrifflich durchgearbeitet und so für andere kulturelle Diskurse anschlussfähig gemacht wird. Es sollen in gleicher Weise die Vielfalt der Disziplinen und ihrer Methoden und die Einheit der Theologie deutlich werden. Dabei wird auf die Vermittlung methodischer Kompetenzen in allen fünf Sektionen (einschließlich Philosophie) Wert gelegt.
In den Modulen 06-14 des ersten Studienabschnitts sollen die im Rahmen der Theologischen Grundlegung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten ergänzt und vertieft werden. Die Module sind thematisch ausgerichtet sein und bieten Gelegenheit zur intra- und interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie werden in einem Zyklus von fünf Semestern angeboten.
Das Modul M15 haben wir gemäß der Profilierung der Fakultät überschrieben mit „Berufsorientierung: Theologie und Diakonie“. Hier findet ein berufsorientiertes Praktikum statt, vorzugsweise während der vorlesungsfreien Zeit ab dem Ende des 4. Fachsemesters. Hierbei kann es sich um ein Schulpraktikum, ein Gemeindepraktikum, ein Praktikum in einer der Einrichtungen des Trägers der Hochschule (Krankenhaus, Altenheim, Hospiz oder ähnliches) oder ein Praktikum im Bereich der Medienarbeit handeln.
Die Module im zweiten Studienabschnitt dienen der wissenschaftlichen Vertiefung und vermitteln exemplarisch Kenntnisse über den Stand der Forschung in den jeweiligen Fächern und Fächergruppen. Dabei soll das im ersten Studienabschnitt erworbene Wissen vertieft, die Fähigkeit zu eigenem wissenschaftlichem Arbeiten sowie zur Kommunikation des erworbenen Wissens und zu seiner Anwendung in unterschiedlichen Berufsfeldern vermittelt werden. Alle Fächer bzw. Fächergruppen werden während des gesamten Studiums, also auch in der zweiten Studienphase, studiert, unbeschadet einer Spezialisierung auf ein Schwerpunktfach, die in der zweiten Studienphase erfolgt.
Um drei inhaltliche Schwerpunkte gruppieren sich die in M23 zu erwerbenden beruflichen Qualifizierungen bzw. theologischen Inhalte:
Im ersten Schwerpunkt sind Vorlesungen und Seminare zusammengefasst, die in die theologische Konzeption Vinzenz Pallottis und seine Spiritualität einführen. Der zweite Schwerpunkt enthält Veranstaltungen, in denen die pastorale Kompetenz der Studierenden gefördert wird. Eine Grundlagenvorlesung führt in die Pluralität pastoraler Arbeitsfelder ein. In Seminaren werden Kompetenzen der personalen Kommunikation (Gesprächsführung etc.) und der medialen Kommunikation (Umgang mit den Medien Radio und Fernsehen beispielsweise) erworben. Der dritte Schwerpunkt eröffnet der Fakultät die Möglichkeit, auf aktuelle Fragestellungen einzugehen sowie in Kooperation mit der <st1:personname w:st="on">Pflegewissenschaft</st1:personname>lichen Fakultät interdisziplinäre Veranstaltungen anzubieten. In den vergangenen Jahren wurden in dieser Hinsicht zum Beispiel Studienwochen zur Epoche Konstantins des Großen sowie Ringvorlesungen zum Thema Lebensentscheidung und anlässlich der Seligsprechung Rosa Fleschs durchgeführt. Auch wissenschaftliche Symposien, wie die Veranstaltungen mit unserem Ehrendoktor Kardinal Walter Kasper zur Gottesfrage und zur Kirche, können bei entsprechendem Leistungsnachweis creditiert werden. Ein von Semester zu Semester wechselndes Angebot an Seminarveranstaltungen ermöglicht die Einübung vielfältiger inhaltlicher und methodischer Kompetenzen.
Am Ende des Studiengangs ist eine Magisterarbeit anzufertigen. Das Fach kann vom Studierenden selbst gewählt werden. Das Thema ist mit dem betreuenden Dozenten abzusprechen und einzugrenzen.
Nach der schriftlichen Anmeldung des Themas der Arbeit im Dekanat beträgt die Bearbeitungszeit sechs Monate.
Der Umfang der Diplomarbeit soll zwischen 50 und 100 Seiten betragen (entspricht ca. 15000 bis 35000 Wörter).
Ausgehend vom Thema der Magisterarbeit leiten die beiden Gutachter der Magisterarbeit das Abschlusskolloquium des Magisterstudiums (Dauer 30 Minuten).
Das aktuelle Modulhandbuch für den Studiengang "Katholische Theologie" (Abschluss: "Magister Theologiae" - Mag.theol.) können Sie hier ansehen und herunterladen.
Die genehmigte und approbierte Prüfungsordnung für den Studiengang "Katholische Theologie" (Abschluss: Magister theologiae - Mag.theol.) können Sie hier ansehen und herunterladen.
Studienanfänger im WS 2010/2011 bzw. im WS 2011/2012 finden hier exemplarische Studienverlaufspläne.
Interessenten an einem Freisemester / Freijahr an der PTHV finden hier eine Übersicht aller pro Semester angebotenen Module von WS 2010/2011 bis SS 2015.