Wichtige Bücher mit näheren Angaben

Protokolle zur Liturgie: Veröffentlichungen der Liturgiewisssenschaftlichen Gesellschaft Klosterneuburg, Band 1/2007

Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg hat große liturgiegeschichtliche Bedeutung und ist bis heute ein Zentrum liturgischen und liturgiewissenschaftlichen Arbeitens: Es ist der Ausgangspunkt der Volksliturgischen Bewegung von Pius Parsch. Seit mehr als 20 Jahren hat die Liturgiepastoral der Stadt Wien (Vikariat Wien-Stadt) hier ihren Schwerpunkt, und die Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg führt jährlich eine oder mehrere liturgiewissenschaftliche Veranstaltungen durch. Mit dem neuen Jahrbuch werden die wichtigsten liturgiewissenschaftlichen und pastoralliturgischen Beiträge aus dem Umfeld dieser Tätigkeitsbereiche veröffentlicht.

Andreas Redtenbacher, Zukunft aus dem Erbe. Charisma und Spiritualität der Augustiner Chorherren

Für den Erneuerungsprozess stellt das II. Vatikanische Konzil die zentrale Bezugsgröße dar. Das Wesen des Chorherrenordens zeigt sich dabei als Institut, das von den pastoralen Notwendigkeiten der Kirche und von den optimalen Bedingungen des priesterlichen Dienstes bestimmt ist. Alle Einzelfragen entscheiden sich daran: Augustinische Spiritualität, Evangelische Räte, der theologische Ort von Liturgie und Chorgebet. So ist der Orden als Modell konkret gelebten Presbyteriums zu verstehen, der für die vielschichtig offene Zukunft bereit ist.
Mit dieser grundsätzlichen und wissenschaftlichen Studie über das theologisch-spirituelle Profil liegt hier das weltweite Standardwerk zur Ordenstheologie der Augustiner Chorherren vor und wird für die Identität und Wirksamkeit des Ordens fruchtbar gemacht.

Andreas Redtenbacher (Hg.) - Kultur der Liturgie. Grundfragen des Gottesdienstes heute

Einen grundlegenden Beitrag zum Gespräch zwischen Liturgiewissenschaft und dem konkret pastoralliturgischen Leben leistet der umfangreiche Band "Kultur der Liturgie". Er schöpft aus den Begegnungen beider Bereiche und dokumentiert ein breites Spektrum von den Grundfragen der Liturgie über den konkreten liturgischen Vollzug einzelner Feiern, bis hin zu einer Kultur des liturgischen Feierns. Das Buch wendet sich an liturgiewissenschaftlich Interessierte und an die Liturgieverantwortlichen in den Gemeinden und Diözesen.

Andreas Redtenbacher (Hg.), Die Zukunft der Liturgie. Gottesdienst 40 Jahre nach dem Konzil

Hochrangige Kirchenvertreter und namhafte Theologen äußern sich zur aktuellen Standortbestimmung der Liturgie und diskutieren Zukunftsperspektiven.

40 Jahre nach der epochemachenden Liturgiekonstitution "Sacrosanctum Concilium" fragen Bischöfe, Liturgiewissenschaftler und Seelsorger: Was ist daraus geworden? Die Frage nach der "Zukunft der Liturgie" ist eine zentrale Frage der kirchlichen Gegenwart und jeder pastoralen Planung. Das Buch bietet zugleich eine "Standortbestimmung" und eine richtungsweisende Hilfe für pastorale Praktiker, diözesane Verantwortungsträger und liturgiewissenschaftlich Interessierte.'

Andreas Redtenbacher, Liturgie und Leben. Erneuerung aus dem Ursprung. Liturgiewissenschaftliche Beiträge

Andreas Redtenbacher zeigt an wichtigen Knotenpunkten des liturgischen Lebens kirchlicher Gemeinden auf, worauf es ankommt, soll Gottesdienst heute "Quelle und Höhepunkt" (Zweites Vatikanisches Konzil) für den christlichen und kirchlichen Lebensvollzug sein.
Dabei greift der Autor auf die Ursprünge und den Sinn der Liturgischen Bewegung wie auch auf die Kernaussagen der Konzilskonstitution über die Liturgie „Sacrosantum Concilium“ zurück.
An Beispielen wie Taufe, kirchliche Begräbnisfeier und heiliger Raum macht Redtenbacher die Lebens- und Glaubensrelevanz der Liturgie unter heutigen gesellschaftlichen und pastoralen Bedingungen deutlich.
Im Schnittpunkt gegenwärtiger Liturgiewissenschaft und pastoralliturgischer Herausforderungen will das Buch zum „Leben aus der Liturgie“ verlocken. So stellt es „Liturgische Spiritualität“ als Kern und Mitte konkreten Lebens in persönlicher und kirchlicher Verantwortung als bedeutsame gegenwärtige Herausforderung für die Kirche dar.
Das Vorwort Kardinal Königs erinnert an die große Zeit der Entstehung des Konzilstextes zur Liturgiereform. Kardinal König – Zeitzeuge weltweiten Geschehens – hatte als Wiener Erzbischof das Ringen um die Liturgieerneuerung miterlebt und mitgeprägt.

Kontakt

Prof. Dr. habil. Andreas Redtenbacher

 

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Fax: 0043-(0)2243-411-275

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Email: a.redtenbacher@stift-klosterneuburg.at