"Quartiersentwicklung in Vallendar"

Lehramtsstudierende der Pflegewissenschaftlichen Fakultät haben Projekt kennengelernt

Studierende der Pflegewissenschaftlichen Fakultät lernen das Modellprojekt in Vallendar kennen/ Foto: Brandenburg

Vallendar, 29.06.2017. Im Rahmen einer Exkursion haben Studentinnen und Studenten des Lehramtsstudiengangs Pflege (LA2) das Quartiersprojekt in Vallendar kennengelernt. Die Gruppe wurde begleitet durch Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät sowie Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Prodekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Hausleitung Frau Behrens und die Leitung des Sozialen Dienstes, Frau Lambertz, berichtete Hr. Wienczierz, Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH, Geschäftsleitung Quartiersentwicklung, über Entstehung, aktuellen Stand und Perspektiven des Modellprojektes "Quartiersentwicklung St. Josef Vallendar". "Es handelt sich um ein ambitioniertes Vorhaben, in dem sowohl die Kommune und der Landkreis, die Kirchengemeinde, die katholischen Frauengemeinschaft, die ökonomenische Sozialstation sowie ein privater Investor involviert sind", erklärt Prof. Dr. Hermann Brandenburg das Modellprojekt. Die Konzeption wird seitens der Cusanus Trägergesellschaft Trier (ctt) und der Marienhaus Stiftung vorangetrieben. Sr. Dr. h.c. M. Basina Kloos (ehemals Vorstandsvorsitzendes der Marienhaus Unternehmensgruppe, jetzt Hildegard Stiftung), hat dieses Vorhaben von Anfang an unterstützt und aktiv begleitet. Seitens der LA2-Gruppe wurde unter Moderation des Prodekans die Vorgehensweise und Implikationen des Projekts intensiv und kritisch diskutiert. Insgesamt wurde hervorgehoben, dass es sich um ein zukunftsweisendes und innovatives Projekt für die (stationäre) Altenhilfe handelt. Deutlich wurde u.a. auch, dass der gesamte Prozess seitens eines Quartiersmanagements von Anfang an begleitet werden muss, die relevanten Akteure durch einen inhaltlich und fachlich begründeten "Spirit" - z.B. im Hinblick auf eine solidarische Gesellschaftsform - motiviert werden sollten und dass bei der Personalplanung (vor allem der Konfiguration des Personalmix) die Einbeziehung verschiedener Professionen zwingend geboten ist.