Koblenzer Hochschulpreis für Pflegewissenschaftlerin

Frau Sandra Bensch wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit an der Entwicklung guter Messverfahren für die professionelle Pflege. Sie betonte in ihrer Dankesrede die Notwendigkeit von Forschung und Wissenschaft für die Pflege.

Koblenzer Hochschulpreis für Pflegewissenschaftlerin

 

Frau Sandra Bensch, Absolventin des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), wurde für ihre mit „exzellent“ bewertete Masterarbeit mit dem diesjährigen Hochschulpreis des Förderkreises Wirtschaft und Wissenschaft in der Hochschulregion Koblenz e.V. ausgezeichnet. In einem feierlichen Festakt vor großem Publikum im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz wurde ihr die Auszeichnung verliehen. Die Arbeit wurde von Prof. Albert Brühl, Lehrstuhl für Statistik und standardisierte Verfahren der Pflegeforschung der PTHV, betreut. Im Rahmen des Festaktes erhielten acht weitere Absolventen anderer Hochschulen aus der Region Koblenz ebenfalls Preise im Gesamtvolumen von 17 500 Euro.

 

In ihrer Masterarbeit hat sich Frau Bensch mit der Güte eines Messverfahrens zur Selbstpflege von Menschen mit „offenen Beinen“ beschäftigt. Prof. Brühl hob in seiner Laudatio hervor, dass sich die Preisträgerin mit ihrer Arbeit auf den Weg gemacht habe, neue Methoden zur Entwicklung guter Messverfahren in der Pflege einzusetzen. „Frau Bensch weist damit den Weg zur Entwicklung neuer Verfahren für die professionelle Pflege“, so Brühl weiter. Sie sei somit Vertreterin einer neuen Generation von Führungskräften in der Pflege, die sich wissenschaftsbasiert um optimale Versorgungsangebote bemühe, würdigte Brühl die Autorin. Sponsor des Hochschulpreises ist die „Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz“.

 

Frau Bensch ging in ihrer Dankesrede auf die Notwendigkeit von Forschung und Wissenschaft in der Pflege ein. Inzwischen arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit und strebt damit den Doktortitel der Pflegewissenschaft an. Die PTHV gehört zu den wenigen Universitäten in Deutschland, an denen dieser akademische Grad erworben werden kann.

 

Informationen und Kontakt: Maria Peters, 0261/ 6402 – 257 und mpeters@pthv.de

(Veröffentlichung frei, Belege erbeten, Bildmaterial wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt)

 

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