Prof. Dr. Albert Brühl

Professor für Statistik und standardisierte Verfahren der Pflegeforschung

Der Lehrstuhl vermittelt in der Lehre grundlegende Kenntnisse zur Bearbeitung empirisch gehaltvoller Fragestellungen in der Pflege. Zentral ist hierbei der kompetente Einsatz angemessener Methoden.

 

Ziel ist es, die Qualität der in der Pflege standardisiert erhobenen Daten zu erhöhen.

Forschungsschwerpunkte

Der Schwerpunkt des Lehrstuhls ist die Bewertung und Weiterentwicklung von standardisierten Erhebungsinstrumenten jeder Art. Die Pflege profitiert an dieser Stelle von der Explikation der genutzten Standardisierungsmodelle und von der Erweiterung des methodischen Rahmens der Instrumentenentwicklung. Wesentlich ist hierbei die Ableitung empirisch gehaltvoller Hypothesen aus den theoretischen Modellen und die Wahl passender Methoden zu deren Prüfung. Themen, die dabei bearbeitet werden sind: Personalbemessung, Pflegebedürftigkeit, Kompetenzmessung und  Pflegequalität.

 

 

Abgeschlossene Dissertationen:

 

Markus Mai: Entwicklung eines konstruktvaliden Sturzrisikossessments unter Einsatz von Modellen aus dem Bereich der probabilistischen Testtheorie

 

Dissertation von Markus Mai als pdf-Datei

 

Maria Krupp: Konstruktvalidität der Erfassung der fachlichen Kompetenz im praktischen Teil der Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege in Rheinland-Pfalz

 

Sandra Bensch: Konstruktvalidität der Module "Mobilität" und "Kognitive und kommunikative Fähigkeiten" des Neuen Begutachtungsassessments zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit

 

Bensch, S. (2013). Konstruktvalidität der Module „Mobilität“ und „Kognitive und kommunikative Fähigkeiten“ des Neuen Begutachtungsassessments zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit. Hungen: Hpsmedia. ISBN: 978-3981532531

 

 

Dissertationsthemen die aktuell betreut werden

 

Entwicklung eines Klassifikationssystems zur Personalbemessung in der stationären Langzeitpflege

 

Organisationsanalysen in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen mit Mehr-Ebenen-Modellen

 

Konstruktvalidität eines Assessments zur Erhebung von Familienkohäsion

 

Konstrukt- und Kriterien bezogene Validität der Pflegetransparenzvereinbarung - ambulant (PTVA)

 

Anwendung von Intra-Klassen-Korrelations-Schätzern zur Anpassung der Fallzahlberechnung bei cluster-randomisierten Studien

 

Entwicklung eines empirisch validen Klassifikationssystems für die Intensivpflege

 

Messung von Basiskompetenzen zu Beginn der Pflegeausbildung

 

Messung des Ernährungsstatus von Pflegebedürftigen

Forschungsprojekte

  • Entwicklung einer Validitätsprüfung für die Qualitätsmessung nach § 115 Abs. 1a SAtz 6 SGBXI - Daten-Analyse der Bewohner bezogenen Kriterien anhand des Rasch-Modells im Auftrag der Diakonie Württemberg in 2010
  • Wissenschaftliche Begleitung des Projekts "Personalbedarf in der Pflege" (PiP) des Verbands katholischer Altenhilfeeinrichtungen Deutschlands (VKAD), 2010- 2012
  • Pflegebedarf im Saarland (PiSaar)- Eine empirische Untersuchung zur Erklärung des Pflegeaufwands in 62 stationären Einrichtungen mit Zeitmessungen bei 2170 Bewohnern an zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstagen im Auftrag der Saarländischen Pflegegeellschaft, 2011-2013
  • "Analysis of a reform proposal for the Luxembourg nursing tariff system for extramural nursing services" Empirische Studie in 20 ambulanten Pflegediensten im Auftrag der Cellule d'xpertise medicale (CEM) der Inspection générale de la sécurité sociale (IGSS), Luxembourg, 2012-2013
  • Entwicklung eines Vergütungssystems "soins palliatifs" im Auftrag der Cellule d'expertise medicale (CEM) der Inspection générale de la sécurité sociale (IGSS), Luxembourg, 2013-2014

 

 

Aktuelle Veröffentlichungen

  • Brühl, A., Planer, K. , Hohmann, J. (2014): Designing Fair Scales of Fees for Ambulatory Nursing Services – Proof from Empirical Evidence Wanted! A Case Study From Luxembourg. Health Technology Assessment International (HTAi), 11th Annual Meeting, Washington, Abstract Volume, S. 147
  • Brühl, A.; Avlund K. (2012): Structural validity and internal consistency of functional ability scales for healthy older people. In: Journal of Clinical Gerontology and Geriatrics, Volume 3, Issue 1, p 29-35 (online bei ELSEVIER:

    http://dx.doi.org/10.1016/j.jcgg.2011.11.007

  • Brühl, A; Berger B. (2011): Mit weniger Kriterien besser differenzieren. Warum bei der Messung von Qualität, weniger mehr sein kann -Selektion von 15 validen Bewohner bezogenen Kriterien der Pflegetransparenzvereinbarung nach §115 SGB XI. In: Pflegewissenschaft, 10/11, S. 525-534
  • Brühl A. (2008) Ergebnisse der Kontrollstudie. In:Gebert A, Schmidt C, Weidner F: Präventive Hausbesuche bei Senioren.Schlütersche,Hannover, S. 119-128
  • Brühl A. (2008) Prozess und Leistungstransparenz im Case-Management. In: Bostelaar R.A.,Pape R.: Case Management im Krankenhaus.Schlütersche,Hannover, S. 115-125
  • Brühl, A.; Isfort, M.; Zinn, W. (2008): Patientenklassifikation und Personalbemessung auf Intensivstationen (2). In: Intensiv, H. 6, S. 314–319.

Vita

1984-1989 Studium der Psychologie und Betriebswirtschaft in Bonn

1990 Diplom in Psychologie an der Universität Bonn

1990 Gründung des Sozialpsychologischen Instituts Köln (SPI KÖLN; www.spikoeln.de) mit Prof. Dr. Herbert Feser

Im SPI KÖLN von 1990 bis 2009 insgesamt 22 Auftragsforschungs- und   Beratungsprojekte 

1992-2010  Lehraufträge für Methoden der empirischen Sozialforschung in Aachen und Köln

2003 Promotion in Osnabrück bei Prof Dr. Müller-Kohlenberg mit den Fallgruppen Sozialer Arbeit (FdS®)

2008 Berufung zum Professor für Statistik und standardisierte Verfahren an der PTHV

Kontakt

Prof. Dr. Albert Brühl

 

Philosophisch-Theologische Hochschule

Pflegewissenschaftliche Fakultät

Pallottistr. 3

56174 Vallendar

 

1. Tel.: +49- 261-6402 257

2. Mobil:+49-170-1653157

 

E-mail: abruehl(at)pthv.de

 

 

Lehrveranstaltungen

Im Masterstudiengang:

Teil 1: Von der Fragestellung zur Datenanalyse

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Teil 2: Grundlagen Inferenzstatistik [...mehr]
Teil 3: Zentrale Teststatistiken [...mehr]
Teil 4: Test-/Instrumentenentwicklung [...mehr]

 

Im Doktorandenkolloquium:

Unterstützung der Instrumentenentwicklungen und -bewertungen der Doktorandinnen und Doktoranden

Qualitätsmanagement

Im Rahmen des QM der Hochschule werden regelmäßig Befragungen der Studierenden unternommen und ausgewertet.

zu den Befragungen

Statistik- u.a. Software

Software für Studierende ... hier