Lehrstuhl für Pflegewissenschaft

Prof. Dr. Frank Weidner hat den Lehrstuhl Pflegewissenschaft inne. Hier ist in der Lehre die Vermittlung der professionellen Grundlagen und Entwicklungen der Pflege und ihrer Wissenschaft verbunden. Die theoretische Fundierung und praxis- wie gesellschaftsrelevante Reflexion der Pflege wird in Anlehnung an die international und national gängigen Methoden und Verfahren der Nursing Science entwickelt. In der Forschung geht es vorrangig um die Systematisierung der Konzepte entlang des pflegerisch-therapeutischen Spektrums. Neben empirischen Ansätzen werden Beiträge zur Grundlegung der Pflegewissenschaft ins Zentrum gestellt.

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Lehrstuhl für Gerontologische Pflege

Prof. Dr. Hermann Brandenburg hat den Lehrstuhl für Gerontologische Pflege inne. Wissenschaftstheoretisch ist die Gerontologische Pflege als ein neues Feld zu kennzeichnen, welches primär auf Forschungsbefunde aus den Leitdisziplinen Gerontologie und Pflegewissenschaft zurückgreift. Darüber hinaus werden Erkenntnisse und Perspektiven aus der Medizin, Biologie, Psychologie, Soziologie, Philosophie und Theologie berücksichtigt.
Die Gerontologische Pflege versteht sich also von Anfang als ein interdisziplinäres Projekt, weil Altern und Pflegebedürftigkeit letztlich Themen und Herausforderungen darstellen, die nur aus einer umfassenden und integrativen Perspektive beantwortet werden können. Ziel dieser Bemühungen ist eine Analyse und ein vertieftes Verständnis von Pflegesituationen alter Menschen im familiären, institutionellen und räumlichen Kontext.
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Lehrstuhl für Statistik und standardisierte Verfahren der Pflegeforschung

Prof. Dr. Albert Brühl hat den Lehrstuhl für Statistik und standardisierte Verfahren der Pflegeforschung inne. Hier werden in der Lehre grundlegende Kenntnisse zur Bearbeitung empirisch gehaltvoller Fragestellungen in der Pflege vermittelt. Zentral ist hierbei der kompetente Einsatz angemessener Methoden.

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Lehrstuhl für Methodologie und Qualitative Methoden in der Pflege- und Gesundheitsforschung

Der Lehrstuhl für Methodologie und Qualitative Methoden in der Pflege- und Gesundheitsforschung ist zur Zeit nicht besetzt.

 

Lehrstuhl: Care-Policy und Ethik in der Pflege

Jun. Prof. Dr. phil. Helen Kohlen entwickelt das Fachgebiet Care-Policy und Ethik in der Pflege in Anbindung an internationale Theorien und Konzepte. Basierend auf komparative Studien von Care - Systemen und Arrangements stellt sie die zukünftigen pflegerelevanten Fragen von neuen Ansätze der Wohlfahrtsstaatenforschung in den Mittelpunkt ihrer Forschung. Fragen der Partizipation der Pflege in Bioethik und Biopolitik gehören zu ihren Schwerpunkten.

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Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege

Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler hat den Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege inne. Der Lehrstuhl für Gemeindenahe Pflege fokussiert auf eine theoretisch und empirisch begründete Weiterentwicklung der Pflege zur Vorbereitung von Städten und Gemeinden auf eine Gesellschaft des langen Lebens. Eine wesentliche Herausforderung besteht in diesem Zusammenhang darin, die Perspektiven unterschiedlicher gesellschaftlicher Teilbereiche und verschiedenster Disziplinen und Professionen zu integrieren und dabei auch die Belange von Pflege und Pflegewissenschaft zur Geltung zu bringen.

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Lehrstuhl Pflegedidaktik

JProf. Dr. Nadin Dütthorn hat den Lehrstuhl für Pflegedidaktik inne. Die junge Disziplin Pflegedidaktik stellt als Berufsfelddidaktik theoretisch-fundierte wie auch empirisch-begründete Orientierungs- und Reflexionsrahmen zur Gestaltung von pflegeberuflichen Lern- und Bildungsprozessen bereit.
In der Lehre werden pflegedidaktische Konzepte, Modelle und empirische Befunde mit einem doppelten Praxisbezug (Pflegebildungspraxis und Praxis der beruflichen Pflege) in den Blick genommen. Darüber hinaus werden gesellschaftskritische Perspektiven auf berufs- und bildungspolitischer Makroebene zur Reflexion gebracht.
Pflegedidaktische Forschungsfelder eröffnen sich insbesondere mit Blick auf die Ermöglichung von Persönlichkeitsbildung und Kompetenzentwicklung im Kontext internationaler Pflegebildungsprozesse. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der pflegedidaktischen Begründung der Relationalität des Lernens.

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Fachgebiet: Pflegebildungsforschung

Prof. Dr. Susanne Schewior-Popp vertritt als Honorarprofessorin das Fachgebiet der Pflegebildungsforschung. Es umfasst grundsätzlich alle Bildungs- bzw. pädagogischen Prozesse im Bereich von Pflegeaus-, Fort- und Weiterbildung sowie pädagogisch-didaktische Fragen im Handlungsfeld von Schulung, Anleitung und Beratung von Patienten. Dabei wird immer auch dem institutionellen, gesellschaftlichen und wertebezogenen Kontext Bedeutung zugemessen. Je nach Fragestellung und Fokus können Planungs-, Entwicklungs-, Durchführungs- und Evaluationsprozesse, aber auch speziell personen-, institutions- und gesellschaftsbezogene Aspekte im Vordergrund stehen. Schwerpunktmäßig geht es also um Lehren und Lernen in pflegeberuflichen Bildungs- und Beratungskontexten.

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Fachbegiet: Kultur und Ästhetik in der Pflege

Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz vertritt als Honorarprofessorin das Fachgebiet Kultur und Ästhetik in der Pflege. Das Fachgebiet versteht sich als anthropologische Basis für Pflegewissenschaft und Pflegepraxis. Ausgehend von der leiblichen Verfasstheit des Menschseins werden Phänomene des Wahrnehmens und Spürens sowie des Handelns und Verhaltens untersucht. Zentrale Bezugsdisziplinen sind die Neue Phänomenologie als Leibphilosophie und die Neue Ästhetik. Bei der Erforschung des Menschlichen in Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit wird besonders das Verhältnis zwischen den aktivischen und passivischen Dimensionen des Daseins beleuchtet, um Konsequenzen für eine Kultur der Pflege und des Pflegens ableiten zu können.

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Fachgebiet: Pflegesystemforschung

Prof. Dr. Heribert Gärtner vertritt als Honorarprofessor das Fachgebiet Pflegesystemforschung. Forschungsschwerpunkte sind (1) Systemisches Management und Pflegesystemforschung: (Re-)formulierung von Fragestellungen und Aufgaben des Managements in der Denkfolie der "neueren Systemtheorie"; systemtheoretische Bearbeitung pflegerelevanter Themen, wie z. B.  das Verständnis der MdK-Prüfung als soziales System; Pflege an den Rändern der Gesellschaft. (2) "Wie kommt das Evangelium in die Organisation?" Führung und Leitung von Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft: Entwicklung von Bausteinen einer  Organisationslehre, die Management und Theologie miteinander ins Gespräch bringt. (3) Kann es im kirchlichen Krankenhaus "einen Unterschied" geben? Zur Zeit werden Studien durchgeführt, die sich mit der Reichweite der GKV-Versorgung in kirchlichen Krankenhäusern beschäftigen.

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Fachgebiet: Good Clinical Practice in der Pflege

Prof. Dr. Marcus Siebolds vertritt als Honorarprofessor das Lehrgebiet Good Clinical Practice in der Pflege.

Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin

Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann hat den Lehrstuhls Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin inne. Er befasst sich mit der Identifizierung und Analyse ethischer und wissenschaftstheoretischer Fragen in der Medizin und der biowissenschaftlichen Forschung sowie historischen Aspekten.

Thematische Schwerpunkte liegen im Bereich der Stammzellforschung, der Neuroethik, der molekularen Medizin, der Altersforschung sowie der Untersuchung von Möglichkeiten und Voraussetzungen einer interkulturellen Bioethik. Charakteristisch für den Lehrstuhl ist zum einen die interdisziplinäre Herangehensweise, die die Naturwissenschaften mit der Ethik und der Philosophie verbindet. Zum anderen ist die Arbeit gekennzeichnet durch einen starken Praxisbezug sowohl im Hinblick auf die Biowissenschaften als auch auf Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Altenhilfeeinrichtungen.

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