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Entwicklungsbiologische Totipotenz – Bestimmung als normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse
Teilprojekt 1 (Ethik): „Normative Bedeutung von zellulärer Totipotenz bei der induzierten Reprogrammierung von Zellen.“
Verbundprojekt
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Prof. Dr. Dr. Heinemann
Kathrin Rottländer, Dipl. Biol.
2011-2014
Die Möglichkeit der De-Differenzierung von adulten somatischen Zellen in ein embryonales Entwicklungsstadium (Reprogrammierung) eröffnet neue Erkenntnisse über die molekulare Grundlage des biologischen Entwicklungspotentials von Zellen und könnte eine Strategie für die Umgehung der ethischen Probleme darstellen, die mit der Zerstörung von menschlichen Embryonen zum Zwecke der Gewinnung menschlicher pluripotenter Stammzellen verbunden sind. Da das Entwicklungspotential, namentlich die Totipotenz von Zellen, als normatives Kriterium für die Beurteilung des moralischen Status des menschlichen Embryos herangezogen wird, soll in dem vorliegenden Teilprojekt untersucht werden, ob bzw. inwieweit die mit der Entwicklung der Reprogrammierung gewonnenen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse eine Neubewertung des normativen Konzepts des biologischen Entwicklungspotentials notwendig machen. Da es nicht auszuschließen ist, dass die Reprogrammierung von Zellen temporär durch ein Stadium der zellulären Totipotenz läuft, ergibt sich zudem die Notwendigkeit einer Beurteilung der ethischen Rechtfertigung der Reprogrammierung.
In dem Teilprojekt wird
(1) ein aktualisiertes Begriffskonzept des biologischen Entwicklungspotenzials entwickelt,
(2) die Bedeutung und Stichhaltigkeit des normativen Arguments der Potentialität unter Berücksichtigung jeweiliger Handlungskontexte analysiert und das Potentialitätsargument einer erneuten Bewertung unterzogen,
(3) praktische Konsequenzen für die Reprogrammierung von Zellen aus einem solcherart revidierten Potentialitätsargument erarbeitet, die die Ungewissheit bezüglich einer möglichen temporären Totipotenz berücksichtigen, und
(4) das Konzept einer präventiven Unterbindung möglicher zellulärer Totipotenz durch molekularbiologische Eingriffe (cdx2-RNAi) untersucht und bewertet.
Im Rahmen des Verbundprojektes gibt es entsprechende rechtswissenschaftliche und naturwissenschaftliche Teilprojekte. Charakteristisch für das gesamte Projekt ist die enge interdisziplinäre Herangehensweise unter Einbeziehung von Philosophen, Rechtswissenschaftlern und Entwicklungsbiologen.
Dies wird durch regelmäßige Treffen aller Projektpartner sowie gemeinsame Publikationen und Veranstaltungen gewährleistet.
BMBF: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/186.php
Projektpartner: http://www.jura.uni-passau.de/2014.html?&L=0%2Bclass%253Dl
Analyse von Berufsbiografien langzeiterkrankter Pflegekräfte zur Rekonstruktion der Wege in die berufliche Rehabilitation
Projektart
Förderprojekt
CJD Berufsförderungswerk Koblenz
Prof. Dr. Frank Weidner
Mareike Müller, M.Sc. Pflegewissenschaft, Dipl.-Berufspädagogin (FH)
01/2011 - 12/2011
Bei Angehörigen der Pflegeberufe im Alter von 50 Jahren und darüber (50+) liegen sowohl die Fehlzeiten infolge von Erkrankungen als auch die Frühberentungsquote deutlich über dem Durchschnitt aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Zugleich gibt es für diese Mitarbeiter/innen in der Pflege nur wenige spezifische und altersgerechte Angebote in den Betrieben, um sie mitsamt ihrer Erfahrung und ihren Kompetenzen trotz der steigenden Belastungen im Pflegeberuf zu halten.
Dies erscheint jedoch notwendig vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem daraus resultierenden verstärkten Bedarf an professioneller Pflege einerseits und den abnehmenden bzw. stagnierenden Ausbildungskapazitäten in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege andererseits. Hinzu kommt, dass ein Anstieg an Bedarfen innerhalb neuer Aufgaben- und Handlungsfelder der Pflege erwartet wird.
In der Zusammenführung dieser Entwicklungen geht es im vorliegenden Projekt um die Fragen, welche Erkenntnisse zu der Vor-Reha-Phase bei langzeiterkrankten Pflegekräften bereits vorliegen und wie sich typische Verläufe in den Berufsbiographien rekonstruieren lassen.
Die Pilotstudie “Reha-Biograf” soll mithilfe von qualitativen Interviews mit Rehabilitanden eine retrograde Introspektion zum Thema ermöglichen, d. h. rückwirkend die individuellen beruflichen Verläufe nachzeichnen. Dabei geht es um die Einsichtnahme in mögliche (auch verpasste) Interventionszeitpunkte und –maßnahmen zur Sensibilisierung und Prävention entlang dieser Biografien.
Ziel ist die Entwicklung eines ersten Kategoriensystems wichtiger Eckpunkte bezüglich dieser Fragen, das in folgenden Forschungsprozessen aufgegriffen, weiterentwickelt und überprüft werden kann.
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Wissenschaftliche Begleitung des Projekts: Personalplanung in der stationären Altenpflege
Auftragsprojekt
Verband der katholischen Altenhilfe für Deutschland e.V.
Prof Dr. Albert Brühl
2010-2012
Befragung von Einrichtungsleitungen und Validitätsanalyse der im Projekt produzierten Daten
Berichte erfolgen an den Auftraggeber
Einfluss von Lagerungsmaßnahmen auf Mikrozirkulation und Schmerzempfinden in der Endstrombahn nach infrainguinaler Revaskularisierung bei chronisch arterieller Verschlusskrankheit - Vorstudie zur Bestimmung der Messgrößen
Vorstudie zum Förderprojekt
Prof. Dr. Frank Weidner (Hauptprüfer)
Alexander Pröbstl (Pflegedirketor, Uniklinik Bonn), Liliane Beste, Dr. med. Frauke Verrel (Prüferinnen), Dr. Friedhelm J. Baisch (DLR), Prof. Dr. Albert Brühl (PTHV, Statistik)
03/2011 - 12/2011
In der klinischen Praxis erfolgt die postoperative Lagerung nach infrainguinalen Revaskularisierungen bisher nach der Maßgabe, in dem Bein, an dem die Operation durchgeführt worden ist, eine gute Durchblutung zu gewährleisten. Eine gute postoperative Durchblutung gilt als Voraussetzung für den langfristigen OP-Erfolg. Weil es bisher keine gesicherten Erkenntnisse zur optimalen Lagerungsart gibt, werden in den Kliniken unter kriterienorientierter Überwachung des Patientenbefindens und der Beindurchblutung - inkl. des Verlaufs häufig auftretender Revaskularisierungsödeme - sowohl Hoch- als auch Flachlagerungen der betroffenen Extremitäten vorgenommen.
Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der angestrebten Studie eine begründete Lagerungsempfehlung für die postoperative Phase von Patienten, die wegen peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) eine infrainguinale Revaskularisierung erhalten. Derzeit erfolgt die Vorstudie zur fundierten Festlegung der studienrelevanten Einflussgrößen, insbesondere der Effektgrößen.
Die Vorstudie wird als Pre-Post-Verlaufsanalyse durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen engmaschige Messungen der Mirkozirkulationsparameter venoläre Sättigung, Flow und relatives Hämoglobin der operierten Extremität, gemessen unterhalb D1 (große Zehe) und oberhalb des Fußinnenknöchels. Die Messverläufe werden analysiert a) während postoperativer Flachlagerung des Beines und b) während einer Hochlagerung von 10-20 cm über Herzniveau. Darüber hinaus werden die Patienten nach ihren Bewegungsprofilen und der Schmerzintensität befragt. Weiterhin werden die Beinumfänge an jedem Messzeitpunkt erfasst.
Aufbauend auf den Vorstudienergebnissen ist die sich anschließende Untersuchung als 'Randomized Controlled Trial' (RCT) geplant. Es soll geprüft werden, ob die entsprechend definierte Hochlagerung im Vergleich zur Flachlagerung mit einer signifikanten Verbesserung der Durchblutung einhergeht.
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Abgeschlossene Projekte ![]()
Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Implementierung der Pflegeoase im Seniorenzentrum Idar-Oberstein der Arbeiterwohlfahrt
Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Rheinland e.V. und Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF)des Landes Rheinland Pfalz
Prof. Dr. Hermann Brandenburg
Renate Adam-Paffrath, MScN, Dipl.- Pflegewirtin (FH)
31.03.2009 – 28.02.2011
Pflegeoasen sind Mehrpersonenräume, in denen drei bis sieben Menschen mit (schwerer) Demenz in Institutionen der Langzeitpflege versorgt werden. Auswirkungen und Effekte dieser neuen Versorgungsform sind weitgehend unbekannt. In der Schweiz (Sonnweid) existiert ein entsprechendes Modell, welches in Deutschland in unterschiedlichen Varianten erprobt wird. Ziel der Studie ist es mögliche Auswirkungen der Pflegeoase auf die Lebensqualität der betroffenen alten Menschen und die Belastung der Pflegenden zu untersuchen. Darüber hinaus werden subjektive Einschätzungen der beteiligten Berufsgruppen und der Angehörigen erfasst.
Es wird ein längsschnittliches Design mit fünf Meßzeitpunkten realisiert. Dabei kommen sowohl quantitative Verfahren (QUALID, MDS / RAI, BHD) wie auch qualitative Zugänge über Gruppen- und Einzelinterviews zum Einsatz. Darüber hinaus findet eine Prozeßevaluation statt.
Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Brühl, A., Burbaum, J. 2011: Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz!? POLA-SD; Abschlussbericht. [download pdf]; [Anlagenband download pdf]
Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R. (2011): Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz !? Abschlusstagung 17.03.2011 [Präsentation, pdf]
Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R. (2011): Pflegeoasen: (K)Ein Lebensraum für Menschen im Alter mit schwerer Demenz !? Zentrale Befunde von POLA-SD. online-Veröffentlichung: www.pthv.de/pflegewissenschaft/forschung-projekte/ [pdf]
Brandenburg, H. (2010). Sicherheit und Wohlbefinden der Bewohner - Die Sicht der Angehörigen auf die Pflegeoase. Vortrag beim 2. Kongress Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie und der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie am 16.09.2010 in Berlin.
Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Stettler, N., Benz, S., Gödecke, C. & Gerten, Y. (2010). Pflegeoasen - die Perspektive von Angehörigen und Pflegenden: Zwischen Kontrolle und guter Pflege. Vortrag beim 1. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft am 19.11.2010 in Hannover.
Brandenburg, H., Adam-Paffrath, R., Brühl, A. & Burbaum, J. (2011). Pflegewelten: (K)Ein Lebensraum für Menschen mit schwerer Demenz !? Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Evaluation der Pflegeoase in Idar-Oberstein und der Vergleichsgruppe in Höhr-Grenzhausen (als pdf Ende März 2011 auf der Homepage der PTHV abrufbar).
Wissenschaftliche Begleitung für den Aufbau einer demenzfreundlichen Kommune im Kreis Ahrweiler
Caritas-Geschäftsstelle Ahrweiler „Leitstelle Demenz“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Prof. Dr. Hermann Brandenburg
Renate Adam-Paffrath, MScN, Dipl.- Pflegewirtin (FH)
01.03.2010 – 30.06.2010
Im Kreis Ahrweiler hat die Leitstelle „Demenz“ durch zahlreiche Veranstaltung und Projekt eine breite Öffentlichkeit erreicht. Diese Aktivitäten sollen im Jahre 2011 in eine Kampagne zur „demenzfreundlichen Kommune“ gebündelt werden. Im Vorfeld wurden drei ganztägige Workshops mit den Akteuren durchgeführt, die von der pflegewissenschaftlichen Fakultät vorbereitet, moderiert und wissenschaftlich unterstützt wurden.
Die Beratungen orientieren sich an den Methoden des Projektmanagements und der Projektevaluation. Darüber hinaus wurden innovative Ansätzen zur „demenfreundlichen Kommune“ vorgestellt (einschließlich externer Fachexpertise).
Der Endbericht der Leitstelle „Demenz“ erscheint im zweiten Halbjahr 2011
Die Abschlusstagung zur Kampagne ist für November 2011 in Remagen geplant
Flyer, Informationen und weitere Hinweise über die „Leitstelle Demenz im Landkreis Ahrweiler“, Bahnhofstr. 5, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. 02641/759875, Fax 02641/759839, leitstelle.demenz(at)caritas-ahrweiler.de, www.leitstelle-demenz-ahrweiler.de
(verantwortlich: Frau Steinich)
Entwicklung und Evaluation eines Online-Informationssystems für Experten und Betroffene zum Thema Demenz
Prof. Dr. Dr. Martin Härter und Prof. Dr. Michael Hüll, Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Hauptstr. 5, 79104 Freiburg
Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Philosophisch-theologische Hochschule Vallendar, Lehrstuhl für Gerontologische Pflege
Die beiden genannten Einrichtungen haben im Rahmen des Projekts "Entwicklung und Evaluation eines Online-Informationssystems für Experten und Betroffene zum Thema Demenz“ im Rahmen der Ressortforschung zum „Leuchtturmprojekt Demenz“ in der Zeit von 07/2009 bis 10/2010 zusammengearbeitet. Die kooperierende Hochschule Vallendar hat das Studienzentrum bei der inhaltlichen Entwicklung und Pilot-Testung des Informationssystems, insbesondere bzgl. der pflegespezifischen Bedürfnisse und Ziele, unterstützt (vor allem durch die Teilnahme an drei Workshops). Durch Information und Verlinkung des Systems wurde die Disseminierung in die Versorgung sowie die Lehre ebenfalls gefördert.
Trotz der stetig steigenden Zahl an Demenz leidenden Menschen fehlt in Deutschland eine Internetseite, die pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Ärzte auf hohem wissenschaftlichem Niveau über die Erkrankung, damit zusammenhängende Belastungen und Behandlungsmöglichkeiten nutzergerecht informiert. Im Rahmen des Projektes www.demenz-leitlinie.de wurde eine interdisziplinäre Internetseite entwickelt, die das Ziel hat, den Zielgruppen freien Zugang zu evidenzbasierten Empfehlungen sowie Informationen zu Hilfen im Umgang mit Demenz-Betroffenen anzubieten. Um die Seite gezielt am Bedarf und den Erwartungen der Zielgruppen auszurichten, wurde eine Bedarfsanalyse durchgeführt, an der 80 Ärzte, 163 Pflegekräfte und 104 Angehörige teilnahmen. Alle Befragten bewerten Informationen zu demenziellen Erkrankungen, Verlauf und Behandlung sowie zu Entlastungsmöglichkeiten von pflegenden Angehörigen als wichtig. Spezifische Unterschiede gab es hinsichtlich des Informationsbedarfs zu finanziellen Unterstützungsmöglich-keiten und zur Betreuung / Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen.
http://www.demenz-leitlinie.de
Komarahadi, F.L., Ruf, D., Röder, H., Deddner, K., Hüll, M., Brandenburg, H., Jansen, S., Kern, I. Härter, M. (2011). Bedarfanalyse zu Informationen und Erwartungen von Ärzten, Pflegenden und Angehörigen an eine Internetseite mit nutzerorientierten Demenzleitlinien (im Druck).
Härter, M., Ruf, D., Komarahadi, F.L. , Wernher, I., Jansen, S., Kern, I., Brandenburg, H., Hüll, M. (2010). www.demenz-leitlinie.de - Barrierefreier Zugang zu e-Leitlinien und Wissenstransfer für Ärzte, Pflegende, Angehörige und Betroffene. Vortrag beim DGMP-Kongress in Gießen am 15.-18.09.2010.
Expertise für das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland Pfalz zu „Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld“
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pflalz
Prof. Dr. Frank Weidner
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung (dip), Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (u.a. Prof. Dr. Hermann Brandenburg und Renate Adam-Paffrath, MScN, Dipl.-Pflegewirtin), Dekanat der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Hochschule Fresenius
In enger Abstimmung mit der Projektleitung wurden in der Zeit von 03/2009 bis 09/2009 vor allem zwei inhaltliche Teilbereiche der Expertise bearbeitet. Zum einen ging es um die Öffnung der stationären Altenhilfe, hier insbesondere bezogen auf Voraussetzungen, Variationen und Innovationspotenziale der Öffnung. Zum anderen wurden Fragen der Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements thematisiert und hierzu aktuelle empirische Befunde mit berücksichtigt. Zwei Referenzprojekte wurden in die Expertise mit einbezogen.
In Rheinland-Pfalz existiert ein umfangreiches Netz an Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen für (alte) Menschen mit Pflegebedürftigkeit und Behinderung. Durch Pflegestützpunkte und Landespflegegesetzgebung in Rheinland Pfalz sind neue Weichen gestellt worden, die u.a. von den Regionalen Pflegekonferenzen umgesetzt werden sollen. Der „Auftrag der Expertise bestand darin, vor dem Hintergrund der neueren Gesetzgebung, aber auch angesichts zahlreicher relevanter Initiativen und Projekte in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, Innovationsfelder für die Entwicklung der Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld zu beschreiben und Empfehlungen für die relevanten Einrichtungen und Akteure abzuleiten“ (aus dem Vorwort der Gutachterinnen und Gutachter zur Veröffentlichung, s.u.).