Das Fachgebiet Kultur und Ästhetik in der Pflege versteht sich als anthropologische Basis für Pflegewissenschaft und Pflegepraxis. Ausgehend von der leiblichen Verfasstheit des Menschseins werden Phänomene des Wahrnehmens und Spürens sowie des Handelns und Verhaltens untersucht. Zentrale Bezugsdisziplinen sind die Neue Phänomenologie als Leibphilosophie und die Neue Ästhetik. Bei der Erforschung des Menschlichen in Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit wird besonders das Verhältnis zwischen den aktivischen und passivischen Dimensionen des Daseins beleuchtet, um Konsequenzen für eine Kultur der Pflege und des Pflegens ableiten zu können.
Jahrgang 1956, Krankenschwester, Studium der Ethnologie, Soziologie und Medizingeschichte in Göttingen (1985- 1991), Ethnologin M.A., Promotion zum Thema "Kollektive Identität und Tod - Zur Bedeutung ethnischer und nationaler Konstruktionen", Soziologin Dr. disc. pol. (1997), wiss. Mitarbeiterin im Studiengang Lehramt Pflegewissenschaft an der Universität Bremen (1995-1997), ab 1998 Professorin für Pflegewissenschaft an der Evang. Fachhochschule Berlin und Gastprofessorin im Studiengang Pflegewissenschaft der Universität Halle, seit 1999 Professorin für Pflegewissenschaft an der Kath. Fachhochschule München, seit 2005 stellvertretende Direktorin des Instituts für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF) der KSFH, seit 2008 Honorarprofessorin für Kultur und Ästhetik in der Pflege an der PTHV.
Körpertheorien und Leibphänomenologie in der Pflege, Phänomene des Krankseins, Gesundseins sowie der Pflegebedürftigkeit, Ästhetik in Theorie und Anwendung (z.B. Raumwahrnehmung und -gestaltung), transkulturelle Pflege, Pflegeinteraktionen.
Aktuelle Themen
1. "Professionelles Wissen" der Laien
2. Leibliche Kommunikation und therapeutische Pflege
3. Umgebungsqualitäten in der Pflege: Die Wirkungen des Wohnens
Bücher:
Buchbeiträge:
Zeitschriftenaufsätze:
Internet/DVD/ CD-Rom:
Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
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