Prof. Dr. Markus Siebolds

Honorarprofessor für Good Clinical Practice in der Pflege

Vita

Curriculum Vitae  und Beruflicher Werdegang

 

1979-1986 Studium der Medizin, Völkerkunde und Philosophie an der Universität zu Köln

 

1984-1991 Erlangung des Doktorgrades an der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln mit einer Promotion im Bereich Medizinethnologie mit dem Thema: "Ätiologie der viralen Hepatiden in Nepal", am Institut für Virologie der Universität zu Köln, Dir. Prof. Dr. med. J. Eggers. Die Dissertation wurde durch ein Stipendium der Deutschen Gesellschaft für die Bekämpfung der Viruserkrankungen e.V. gefördert.

 

1987-1992 Ausbildung zum Arzt für innere Medizin, Innere Klinik St. Antonius Krankenhaus, Köln, Chefarzt Dr. Dr. R. Mies

 

1992-1995 Psychosomatische Ausbildung in der Psychosomatischen Abteilung des St. Agatha Krankenhauses, Köln Niehl, Chefärztin Frau Dr. M. Kütemeyer. Während dieser Zeit : • Ausbildung in systemischer Familientherapie am Institut der Arbeitsgemeinschaft für psychoanalytisch-systemische Familientherapie (APF) in Köln • Ausbildung zum ärztlichen Psychotherapeuten (psychoanalytisch fundiert) am Lehrinstitut der Deutschen psychoanalytischen Vereinigung (DPV) in Köln

 

1995 Berufung zum Professor für das Fach Medizin/Medizinmanagement am Fachbereich Gesundheitswesen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein Westfalen, Abteilung Köln

 

1995 Qualitätsmanagementbeauftragter des Fachbereichs

 

1996- 1997 Stellvertretender Leiter der Senatskommission für Forschung

 

1997 – 1999 Dekan des Fachbereichs

 

1997- Ausbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten gemäß den Richtlinien der EOQ beim TÜV Rheinland

 

1999 Anerkennung als Diabetologe DDG

 

2000 bis 2007 Leiter des Masterstudienprogramms „Krankenhausmanagement für Fachärzte M.Sc.“

 

2003- Ausbildung zum ISO-Auditor gemäß den Richtlinien der EOQ beim TÜV Rheinland

 

2006 – Gastprofessur am Institut für Medizinische Informatik der Universität Graz

 

2007- Abschluss der Weiterbildung zum Good Clinical Praktice Beauftragten bei Human Technology Styria in Graz

 

2008 – Berufung zum Honorarprofessor für das Lehrgebiet Good Clinical Practice an der Fakultät für Pflegewissenschaften der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

 

2008 – Berufung in die Akkreditierungskommission Systemakkreditierung der Akkreditierungsagentur AQAS

 

2009 – Berufung in das Lenkungsgremium der DEKRA Certification Group Deutschland

 

2009 – Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein Westfalen, Abteilung Köln

Schwerpunkte in der Lehre

Inhaltliche Schwerpunkte im Lehrgebiet Good Clinical Practice

 

• Einführung in die Grundlagen der Evidenzbasierten klinischen Praxis

 

• Planung und Durchführung klinischer Studien in der Pflege

 

• Qualitätssicherung klinischer Studien gemäß GcP ICH 2006

 

• Beantragung eines Ethikgutachtens gemäß den Vorgaben der Grundsätze guter klinischer Praxis ( in Anlehnung an die Vorgaben des AMG)

 

• Erstellung eines Literaturrevuews als Grundlage der Studienplanung (in Anlehnung an die Vorgaben der Cochrane Library)

 

• Erstellung einer Investigators Broshure inklusive eines Prüfplans

Veröffentlichungen

1.Merthes, T.; Tondorf. H.; Siebolds, M.; Kruppenbacher, J.: Epidemiology of HIV and hepatitis B virus (HBV) in selected African and Asian populations. Infection. 1989 Jan-Feb;17(1):4-7.

 

2.Siebolds, M.: Ratgeber für Typ 2-Diabetiker Marcus Siebolds Herausgeber: Prof. G. Mödder Bundverlag, Köln 1991

 

3.Siebolds; M.; D. Weise Typ-2 Diabetikerschulung: Arbeitsbuch für Ärzte, Schwestern und Diätassistentinnen im Krankenhaus Verlag De Gruyter, Berlin, New York 1993

 

4.Siebolds, M.: Was ist Diabetes? Patientenarbeitsbuch mit integriertem Schulungsprogramm Hiel BBDO, München 1993

 

5.Cromach, G.; Siebolds, M.; Mies R. Insulin Use in Pregnancy In: Clinical Pharmacocinetics 24 (2);89-100, 1993

 

6.Crombach, G.; Wolf, F.; Klein, W.; Herrmann, F.; Oberle, E.; Ollenschläger, G.; Kaufmann, W.; Siebolds, M.; Mies, R.; Bolte.A. Schwangerschaftsausgang unter intensiver Insulintherapie In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde 50 (1990) 263-269

 

7.Siebolds,M.: Typ 2 Diabetiker Gruppensprechstunde Ein integriertes Beratungsprogramm für Hausärzte 2. vollständig überarbeitete Auflage, De Gruyter, Berlin, 1996

 

8.Siebolds, M.: Typ 2 Diabetiker Gruppensprechstunde In: Der praktische Arzt, 7/1996

 

9.Siebolds, M.: Modellprojekt für Qualitätszirkel "Diabetiker Betreuung" In: Ärztliche Qualitätszirkel, 4/1996

 

10.Siebolds, M.: The therapeutic reality of typ 2 dibates In: Diabetes, Nutrition an Metabolism. Vol 10, Supp No 1, Febr. 1997, S. 23

 

11.Siebolds, M.: Die therapeutische Realität in der Alltagsdiabetologie In: Kongressband zum 1. Kongress "Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen"; S220-252 Quintessenz-Verlag, Berlin 1997

 

12.Siebolds, M.: Zwischen Überforderung und Resignation -Belastungsgrenzen der Therapeuten im Strukturwandel des Gesundheitswesens- In : Kongressband zum 1. Kongress "Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen"; S271-285 Quintessenz-Verlag, Berlin 1997

 

13.Siebolds, M.: Medizin und Geld In: Katholischer Krankenhausdienst, 12/1997

 

14.Siebolds, M.: Das verrückte Handeln der Akteure im Gesundheitswesen -Versuche des Verstehens eines Scheiterungsmythos In : Kongressband zum 2. Kongress „ Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen“; S30-51 Quintessenz-Verlag, Berlin 1998

 

15.Siebolds, M.: Integratives Qualitätsmanagement des Typ 2 Diabetes in der Hausarztpraxis In : Kongressband zum 2. Kongress „Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen“; S285-300 Quintessenz-Verlag, Berlin 1998

 

16.Siebolds, M.; Weidner, F.: Kooperation zwischen Medizin und Pflege In : Dr. med. Mabuse; Ausg. 115/S44-50 Frankfurt a.M. 1998

 

17.Siebolds, M.: Warum tun sich Ärzte mit Reformen so schwer? In : Kongressband zum 3. Kongress "Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen"; S 46-57 Quintessenz-Verlag, Berlin 2000

 

18.Siebolds, M.: Hermeneutisches Fallverstehen - Ein praxisorientiertes Qualitätszirkelkonzept Für die hausärztliche Betreuung von Typ 2 Diabetikern In : Kongressband zum 3. Kongress "Umbau oder Abbau im Gesundheitswesen"; S 185-205 Quintessenz-Verlag, Berlin 2000

 

19.Siebolds, M.: Qualitätssicherung in der Ernährungstherapie am Beispiel der stationären Patientenschulung In : Ernährungsumschau, Sonderheft 1998; S100-107 Frankfurt a. M. 1998

 

20.Siebolds, M.; Horaczek, U.; Jacobs, G.: Qualitätszirkel Diabetes In: Qualimed 4/99, S. 102 - 111

 

21.Siebolds, M.: Die Bedeutung psychosozialer Kontexte für die alltägliche Arbeit in der Diabetikerschulung In: Herpertz,S.; Paust, R.(Hersg): Psychosoziale Aspekte in Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus, Papst Verlag Lengerich 1999, S. 137-149

 

22.Siebolds, M.;Horaczek,U.; Jacobs,G.: Die Patientenfallkonferenz am Beispiel "Qualitätszirkel Diabetes" In: Medical Expert, 2/2000, S. 31 - 41

 

23.Siebolds, M.: Professionalitätstheorie und hausärztliche Professionalität In: Der Hausarzt 10/00

 

24.Siebolds, M.: Die Kunst der Falldeutung, In: Der Hausarzt 12/2000

25.Siebolds, M.; Gesenhues, S.; Herrmanns, M.: In: Zeitschrift für Allgemeinmedizin 2000; 76:S 618-622 Qualitätssicherung der allgemeinmedizinischen Lehre im Medizinstudium

 

26. Tophoven, C: Siebolds, M. et al.: Arbeitsbuch für Netze Kassenärztliche Bundesvereinigung, Köln 2000

 

27.Siebolds, M.: Erstellung und Einführung von leitlinienbasierten, sektorübergreifenden Verfahrensanweisungen In; Tophoven, C.: Handbuch für Netzberater Köln, 2000

 

28.Siebolds, M.; Kirchner, H : Erstellung von Verfahrensanweisungen für die Pharmakotherapiesteuerung in Netzen In; Tophoven, C.: Handbuch für Netzberater KBV Köln, 2000

 

29.Siebolds, M.: Grundlagen des Projektmanagements für Netzberater In: Tophoven, C.: Handbuch für Netzberater KBV Köln, 2000

 

30.Tophoven, C.; Siebolds, M.: Praxisnetze In: Deutsches Ärzteblatt, 2000, Heft 46, S2362-2363

 

31. Siebolds, M.; Risse,A.: Erkenntnistheoretische und systemtheoretische Aspekte in der modernen Diabetologie, De Gruyter Verlag, Berlin 2001

 

32.Schwedes, U.; Siebolds, M.; Merthes,G.: Effect of Blood Glucose Self-Control (BGSC) on Diabtese Control in Non Insulin Treated Type 2 Diabetic Patients In: Diabetes, Supplement (2) 2001; p 403

 

33.Siebolds, M.; Gaedeke, O; Schwedes, U.: Psycological Factors Relevant to Changes in HbA1c in Non Insulin Dependent Type 2 Diabetic Patients with Blood Glucose Self Control (BGSC) In: Diabetes, Supplement (2) 2001; p 405

 

34.Schwedes, U. Siebolds, M.; Merthes, G.: Blood Glucose Self Monitoring in Diabetes Control in Non Insulin Treated Type 2 Diabetic Patients In: Diabetologia Vol 44 Supplement 1 Aug. 2001, p 879

 

35.Siebolds, M.; Gaedeke, O.; Schwedes, U.: Ergebnisrelevante psychologische Faktoren für die HbA1c Veränderungen bei nicht insulinpflichtigen Typ 2 Diabetikern mit strukturierter Blutzuckerselbstmessung (BZSM) In: Diabetes und Stoffwechsel, Bd. 10, 2001, Supplementheft 1, p 17-12

 

36.Schwedes, U.; Siebolds; M.; Merthes G.: Wirkung von Blutzuckerselbstmessung (BZSM) auf die Diabeteskontrolle bei Typ 2 Diabetikern ohne Insulintherapie In: Diabetes und Stoffwechsel, Bd. 10, 2001, Supplementheft 1, p 10-27

 

37.Siebolds, M.: Information und Kommunikation als Determinanten der Versorgungsqualität In: Versorgungsforschung, Systemed Verlag, Lünen 2001

 

38.Siebolds, M.: Qualitätsverbesserung von Personal- und Organisationsstrukturen In: HRK (Hrsg.): Beiträge zur Hochschulpolitik "Auf dem Weg zum Qualitätsmanagement" 14/2001, S. 39-54

 

39.Siebolds, M.: Ärztliches Rollenverständnis als bestimmende Größe für Organisations- und Personalentwicklung in Praxisnetzen In: Arbeit und Soziales, 9/10 2002, S33-39

 

40.Schwedes, U.; Siebolds; M.: Meal-Related Structured Self-Monitoring of Blood Glucose Effect on diabetes control in non-insulin-treated type 2 diabetic patients Diabetes Care 25:1928-1932, 2002

 

41.Hansen, L.; Siebolds; M : Qualitätszirkel stärken die ärztliche Autonomie In: Dtsch Arztebl 2002; 99 A 3158-3160 (Heft 47)

 

42.Siebolds, M.: Evidenzbasierte Medizin als Modell der Entscheidungsfindung in ärztlicher Praxis In: Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung, 97: 257-262

 

43.Siebolds, M.: Qualitätsmanagement im Praxisnetz -eine pragmatische Einführung- In: Tophoven, Ch.; Lieschke, L.: Integrierte Versorgung. Deutscher Ärzteverlag Köln 2003, S 107-129

 

44.Siebolds, M. als Mitglied des Autorenteams (2003) Hrsg.: Gramsch, E.; Hoppe, J.D. Jonitz, G.; Richter Reichhelm, M.; Ollenschläger, G.: Kompendium Q-M-A Deutscher Ärzteverlag Köln 2004, S 50ff

 

45.Weidener, F.: Hrsg. (2003) Siebolds, M.; Webler, W.D.; Craanen, M. Qualität durch Evaluation Schlütersche Verlag und Druckerei GmbH & Co KG Hannover

 

46.Siebolds, M.; Diel, F.; Kirchner, H.: Handbuch Qualitätszirkel, Deutscher Ärzte Verlag Köln 2004

 

47.Siebolds, M.; Schwedes, U.; Gaedeke, O.: Self-monitoring of blood glucose-Psychological aspects relevant to changes in HbA(1c) in type 2 diabetic patients treated with diet or diet plus oral antidiabetic medication. Patient Educ Couns. 2006 Jul;62(1):104-10. Epub 2005 Sep 12.

 

48.Siebolds, M.: Evidenzbasierte Medizin in der Diabetologie In. Nauk, M.; Brabant, G.; Hauner, H.: Kursbuch Diabetologie, Kirchheim Verlag 2005

 

49.Meyring, S.; Leoppold, H.C.; Siebolds, M.:: [Implementation of a competency-based graduate medical education program in a neurology department.] Nervenarzt. 2006 Apr;77(4):439-48. German.

50. Kiwitt, P:; Beer, A.M.; Siebolds, M.: Die Bedeutung eines skillorientierten operationalisierten Weiterbildungsprogramms in der neurologischen Intensivmedizin. Akt. Neurol 2006; 33;150-157

 

51. Siebolds, M., Beer, A., Kiwitt, P.; Meyring, S.: Strukturierte Facharztweiterbildung-Alter Wein in neuen Schläuchen- Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 42 vom 20.10.2006, Seite A-2765 / B-2403 / C-2313

 

52. Siebolds, M.: Die Qualitätslüge. Ärzte Steiermark, 08; 2006, S.6-8

 

53. Kiwitt, P.; Siebolds, M.; Beer, A.M.: Relevanz operationalisierter Weiterbildungsprogramme in der Neurologie. In: der Neurologe und Psychiater, 8/2007, S. 51-56

 

54. Beer, M.A.; Kiwitt,P.; Siebolds, M.: Operationalisierte Weiterbildungsprogramme als Führungsinstrumente ärztlicher Weiterbildung. In: Das Krankenhaus, 12/2007 S. 1303-1304

 

55. Siebolds, M.: Facharztweiterbildung in der Anästhesie. In: Eckart, Jaeger, Möllhoff: Anästhesiologie., Ecomed Verlag Landsberg 2009, 13. Erg.-Lfg. 7/09, Kap. 20.1

 

56. Siebolds, Marcus; Diel, Franziska; Quasdorf, IngridQualitätszirkel: Selbstbestimmtes Lehren und Lernen. Dtsch Arztebl 2012; 109(38): A-1872 / B-1520 / C-1492