Prof. Dr. Susanne Schewior-Popp

Honorarprofessorin für Pflegebildungsforschung

Das Wissenschafts- und Lehrgebiet der Pflegebildungsforschung umfasst grundsätzlich alle Bildungs- bzw. pädagogischen Prozesse im Bereich von Pflegeaus-, Fort- und Weiterbildung sowie pädagogisch-didaktische Fragen im Handlungsfeld von Schulung, Anleitung und Beratung von Patienten. Dabei wird immer auch dem institutionellen, gesellschaftlichen und wertebezogenen Kontext Bedeutung zugemessen. Je nach Fragestellung und Fokus können Planungs-, Entwicklungs-, Durchführungs- und Evaluationsprozesse, aber auch speziell personen-, institutions- und gesellschaftsbezogene Aspekte im Vordergrund stehen. Schwerpunktmäßig geht es also um Lehren und Lernen in pflegeberuflichen Bildungs- und Beratungskontexten.

Vita

Jahrgang 1955. Studium der Fächer Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Göttingen (1974-1979). Referendariat (1982-1983). Lehrtätigkeiten an Gymnasien einschließlich „Krankenhausunterricht“ (1983-1985). Hauptamtliche Referentin in der Weiterbildung zur Lehrtätigkeit in Gesundheits- und Pflegeberufen (1986-1993), begleitend: erziehungswissenschaftliches Promotionsverfahren an der Universität Heidelberg zu Professionalisierungsprozessen und Ausbildung im Gesundheitswesen, Abschluss 1994. Seit 1993 Professorin für Erziehungswissenschaften, Allgemeine Didaktik und Pflegepädagogik an der Katholischen Fachhochschule Mainz, von 2001-2008 Prorektorin der Hochschule, seit 2008 ergänzend Honorarprofessorin für Pflegebildungsforschung an der PTHV.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Wissens- und Kompetenzentwicklung, Transfer, Kompetenzerfassung
  • Lehrplan- und Curriculumentwicklung
  • Planung, Durchführung und Evaluation von Lehr-Lern-Prozessen
  • Lernorte und Lernortkooperation
  • Organisatorische und pädagogische Schulentwicklung
  • Berufliche Sozialisation von Lernenden und Lehrenden

Veröffentlichungen/ Auswahl

Bücher

Schewior-Popp, S./Sitzmann, F./Ullrich,L. (Hg.) (2009): Thiemes Pflege. Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung.Stuttgart: Thieme. (11. Aufl.).

Schewior-Popp, S./Fischer, R. (Hg.) (2009): Examen Pflege. Mündliche Prüfung Teil 2. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S./Fischer, R. (Hg.) (2008): Examen Pflege. Schriftliche Prüfung Tag 3. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S./Fischer, R. (Hg.) (2007): Examen Pflege. Mündliche Prüfung Teil 1. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S./Fischer, R. (Hg.) (2007): Examen Pflege. Schriftliche Prüfung Tag 2. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S./Fischer, R. (Hg.) (2007): Examen Pflege. Schriftliche Prüfung Tag 1. Stuttgart: Thieme.

Frohnhofen, H./Schewior-Popp, S. (Hg.) (2006): Bildung. KFH Mainz Schriftenreihe Bd. 1. St. Ottilien: EOS

Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz (Hg.) (2005): Rahmenlehrplan und Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildung in der Gesundheits und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege des Landes Rheinland-Pfalz. Berichte aus der Pflege Nr. 1. (Wissenschaftliche Leitung der Lehrplankommission und Autorenschaft)

Schewior-Popp, S. (2005): Lernsituationen planen und gestalten. Handlungsorientierter Unterricht im Lernfeldkontext. Stuttgart: Thieme.

Kellnhauser, E./Schewior-Popp, S. et al. (Hg.) (2004): Thiemes Pflege. Stuttgart: Thieme. (10. Aufl.).

Schewior-Popp, S./Lauber, A (2003).: Gemeinsam lernen - vernetzt handeln. Curriculum für die integrierte Pflegeausbildung. Stuttgart: Thieme.

Kellnhauser, E./Schewior-Popp, S. (Hg.) (1999): Mit ausländischen Patienten kommunizieren. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S. (1998): Handlungsorientiertes Lehren und Lernen in Pflege- und Rehabilitationsberufen. Stuttgart: Thieme.

Schewior-Popp, S. (Hg.) (1997): Patientenbeobachtung in der Pflegeausbildung. Melsungen: Bibliomed

Schewior-Popp, S. (1994): Krankengymnastik und Ergotherapie. Eine exemplarische Studie zur Entwicklung von Professionalisierungsprozessen und Ausbildung in den Berufen des Gesundheitswesens. Idstein: Schulz-Kirchner. (2. Aufl. 1999).

 

Buchbeiträge

Schewior-Popp, S. (2009): Menschliche Entwicklung und Sozialisation. In: Schewior-Popp, S. et al. (Hg.): Thiemes Pflege. Stuttgart: Thieme, 174-183.

Schewior-Popp, S. (2009): Warum mit „Fällen“ lernen? In: Schewior-Popp, S. et al. (Hg.): Thiemes Pflege. Stuttgart: Thieme, 224-229.

Schewior-Popp, S. (2006): Ausbildung ist auch Bildung. Verantwortliche Kompetenzentwicklung in den Pflegeberufen. In: Frohnhofen, H./Schewior-Popp, S. (Hg.): Bildung. KFH Schriftenreihe Bd. 1. St. Ottilien: EOS, 194-212.

Schewior-Popp, S. (2004): Interdisziplinäre Kooperation – Leitgedanken zur Verbesserung der Praxis. In: Brandenburg, H. (Hg.): Kooperation und Kommunikation in der Pflege. Hannover: Schlütersche Verlagsanstalt, 118-131.

Schewior-Popp, S. (2002): Neue Wege in der Pflegeausbildung durch Kooperation und Vernetzung. In: Nichtweiß, B. (Hg.): Mainzer Perspektiven. Orientierungen 5. Zwischen Profit und Profil. Herausforderungen und Perspektiven für das christliche Krankenhaus. Publikationen Bistum Mainz, 84-91.

Schewior-Popp, S.(1996): Pädagogik. In: Hüter-Becker, A. et al. (Hg.): Physiotherapie. Lehrbuchreihe. Bd. 3. Stuttgart: Thieme, 35-64.

 

Zeitschriftenaufsätze

Schewior-Popp, S. (2008): Projektunterricht. Ein Klassiker mit zwingender pädagogischer Aktualität. In: PADUA 4/2008, 6-9.

Schewior-Popp, S. (Hg.) (2007): Berufliche Kompetenzen erweitern. Wissen und Weiterbildung in der Pflege. In: CNE (Certified Nursing Education). Fortbildung und Wissen für die Pflege. 1/2007, Lerneinheit 3.

Schewior-Popp, S. (2007): Viele Wege, ein Ziel. Selbstreguliertes Lernen und Prüfungsvorbereitung. In: PADUA 5/2007, 24-26.

Schewior-Popp, S. (2007): Handlungspläne. Strukturiertes praktisches Lernen. In: PADUA 4/2007, 34-37.

Schewior-Popp, S. (2007): Lehrplanarbeit. Curriculumentwicklung in Rheinland-Pfalz. In: PADUA 1/2007, 6-12. 

Schewior-Popp, S. (2006): Fallbezug im Unterricht. Chancen, Möglichkeiten und Grenzen. In: PADUA 5/2006, 6-11.

Schewior-Popp, S. (1996): Pflegepädagogik. Zum Selbstverständnis einer neuen Fachhochschuldisziplin. In: Krankendienst 8/9, 261-266

Schewior-Popp, S. (1995): Personenorientierte Schlüsselqualifikationen zur Förderung von Handlungskompetenzen und Verantwortlichkeit in der Pflege. In: Mitteilungen für Pflegeberufe (Kath. Berufsverband für Pflegeberufe) 2, 5-11. 

Schewior-Popp, S. (1994): Handlungsorientierter Didaktikansatz für den Theorie-Praxis-Transfer in der Krankenpflegeausbildung. In: Die Schwester/Der Pfleger. 8, 630-636.

Mitgliedschaften

  • Gründungs- und Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) in Köln, ab 2009 Mitglied des Verwaltungsrates des Instituts

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates von KomPASS (Kompetenzplattform der Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit sowie Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld)
  • Mitglied der Landespflegekonferenz Rheinland-Pfalz
  • Vorsitz der Lehrplankommission Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflege Rheinland-Pfalz
  • (Mit)- Herausgeberin der pflegepädagogischen Zeitschrift PADUA  

Kontakt

Prof. Dr. Susanne Schewior-Popp

Katholische Fachhochschule Mainz

Fachbereich Gesundheit und Pflege

Saarstr. 3

55122 Mainz

Tel: +49-6131/289 44 29

E-mail: schewior-popp(at)kfh-mainz.de

Sprechzeiten

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