

Andreas Büscher, Jahrgang 1967, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger (1990-1993) mehrere Jahre auf einer interdisziplinären Intensivstation, bevor er an der Fachhochschule Osnabrück Pflegewissenschaft studierte. Von April 2000 bis September 2006 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke und hat in diesem Rahmen u.a. ein Projekt zu den Auswirkungen von Vergütungsregelungen auf die ambulante Pflege und den deutschen Anteil an der europäischen NEXT-Studie (Nurses early exit) geleitet. Von 1999 bis 2001 absolvierte er das Postgraduiertenprogramm Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und von 2000 bis 2004 den Intensivkurs ‚European PhD’ der European Academy of Nursing Science. Zwischen 2001 und 2005 war er als Berater des Referats Pflege- und Hebammenwesen der WHO Europa in Kopenhagen tätig. Im Februar 2007 promovierte er zum Thema ‚Das Verhältnis von formeller und informeller Pflege in häuslichen Pflegesituationen’ am Department of Nursing Science der University of Tampere/Finnland. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld und dort zuständig für den Bereich der ambulanten pflegerischen Versorgung.
Bücher und Berichte:
Büscher, A./Emmert, S./Hurrelmann, K. (2009): Die Wohnvorstellungen von Menschen verschiedener Altersgruppen. Veröffentlichungsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft, P09-141. Bielefeld: IPW
Bauer, U./Büscher, A. (2008): Soziale Ungleichheit und Pflege. Beiträge sozialwissenschaftlich orientierter Pflegeforschung. Wiesbaden: VS-Verlag
Wingenfeld, K.; Büscher, A.; Gansweid, B. (2008): Das neue Begutachtungsassessment zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit. Studie im Rahmen des Modellprogramms nach § 8, Abs. 3 SGB XI im Auftrag der Spitzenverbände der Pflegekassen. Bielefeld
Büscher, Andreas: Negotiating helpful action. A substantive theory on the relationship between formal and informal care. Acta Universitatis Tamperensis 1206. Tampere University Press
Wingenfeld, K.; Büscher, A., Schaeffer, D. (2007): Recherche und Analyse von Pflegebedürftigkeitsbegriffen und Einschätzungsinstrumenten. Studie im Rahmen des Modellprogramms nach § 8, Abs. 3 SGB XI im Auftrag der Spitzenverbände der Pflegekassen
Gehring, M./Kean, S./ Hackmann, M./ Büscher, A. (Hrsg.) (2002): Familienbezogene Pflege. Bern: Huber
Büscher, A./Wagner, L. (2005): Munich Declaration: Nurses and midwives: a force for Health. Analysis of implementation of the Munich Declaration, World Health Organization, Regional Office for Europe, Copenhagen
Büscher, A./Boes, C./Budroni, H./Hartenstein, A./Holle, B. (2005): Finanzierungsfragen der häuslichen Pflege. Eine qualitative Untersuchung zur Einführung personenbezogener Budgets. Abschlussbericht. Private Universität Witten/Herdecke
Buchbeiträge:
Büscher, A.; Wingenfeld, K. (2008): Funktionseinschränkungen und Pflegebedürftigkeit im Alter. In: Kuhlmey, A; Schaeffer, D. (Hg.): Alter, Gesundheit und Krankheit. Bern: Huber, 107-119
Schaeffer, D.; Büscher, A.; Ewers, M. (2008): Ambulante pflegerische Versorgung alter Menschen. In: Kuhlmey, A; Schaeffer, D. (Hg.): Alter, Gesundheit und Krankheit. Bern: Huber, 352-369
Bauer, U.; Büscher, A. (2008): Soziale Ungleichheit in der pflegerischen Versorgung – ein Bezugsrahmen. In. Bauer, U.; Büscher, A. (Hg.): Soziale Ungleichheit und Pflege. Wiesbaden: VS Verlag; 7-45
Büscher, A.; Tackenberg, P.; Simon, M. (2008): Arbeitssituation und Ausstiegsabsicht in der Pflege – die europäische Perspektive der NEXT-Studie. In: Hedtke-Becker, A.; Zank, S. (Hg.): Generationen in Familie und Gesellschaft im demographischen Wandel. Europäische Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer; 165-179
Büscher, A./Tackenberg, P./NEXT study group (2005): Early retirement among nursing staff. In: Hasselhorn, H.-M./Müller, B.-H./Tackenberg, P.: NEXT Scientific Report July 2005, University of Wuppertal, 10-12
Herausgeber der deutschen Übersetzungen von:
Buresh, B./ Gordon, S. (2006): Der Pflege eine Stimme geben. Deutschsprachige Ausgabe herausgegeben von Dr Angelika Zegelin and Andreas Büscher. Bern: Huber
Johnson, M./ Maas, M.L./ Moorhead, S. (Hg.) (2005): Pflegeergebnisklassifikation (NOC), Deutschsprachige Ausgabe übersetzt, bearbeitet und herausgegeben von Peter Tackenberg und Andreas Büscher and Peter Tackenberg. Bern: Huber
Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations – JCAHO (Hg.) (2003): Ergebnismessung in der Pflegepraxis, Deutschsprachige Ausgabe herausgegeben und übersetzt von Peter Tackenberg, Ute Haas und Andreas Büscher. Bern: Huber
Zeitschriftenaufsätze:
Büscher, A. (2008): „Die Kraft und die Last des Tragens“. Pflegende Angehörige und Demenz. In: pflegen: Demenz, 9, 4. Quartal 2008, 7-11
Büscher, A.; Wingenfeld, K. (2008): Gesundheitlich bedingte Beeinträchtigung der Selbsthilfe und auf personelle Hilfe angewiesen. Die Diskussion um ein neues Verständnis von Pflegebedürftigkeit. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 5/2008, 179-181
Bauer, U.; Büscher A. (2007): Soziale Ungleichheit und Pflege. Konzeptionelle Zugänge. In: Pflege & Gesellschaft 12 (4), 304-317
Büscher, A.; Budroni, H.; Hartenstein, A.; Holle, B.; Vosseler, B. (2007): Auswirkungen von Vergütungsregelungen in der häuslichen Pflege. Ein Modellprojekt zur Einführung personenbezogener Budgets. In: Pflege & Gesellschaft 12 (4), 343-359
Büscher, A.; Wingenfeld, K. (2007): Tabula Rasa. Neuer Begriff, neue Begutachtung. In: Forum Sozialstation Nr. 146, 22-25
Prof. Dr. Andreas Büscher
E-mail: A.Buescher(at)fh-osnabrueck.de