Gerontologische Pflege ist ein Forschungsfeld, welches methodisch und inhaltlich an der Schnittstelle von Pflegewissenschaft und Gerontologie verortet ist. Aus beiden Disziplinen liegen Forschungsbefunde mit Bezug auf das (hohe) Alter vor. Kenntnisse, Kompetenzen in der Gerontologie sind unverzichtbar für eine auf Zukunft orientierte Arbeit in der Pflege(wissenschaft). Dies nicht zuletzt deswegen, weil bereits über die Hälfte der Pflegenden mit alten Menschen arbeitet. Die mit * gekennzeichneten Beiträge (s. Vorlesungsunterlagen; dazu bitte einloggen) sind obligatorisch und auf der Homepage verfügbar, die anderen Texte mögen bitte zur Kenntnis genommen werden. Eine aktualisierte Literaturliste wird unmittelbar vor der Veranstaltung ausgeteilt.
Das Modul soll in grundlegende und vertiefende Fragen der Gerontologischen Pflege einführen. Grundlegende Fragen werden im 2. Semester, vertiefende Fragen im 3. Semester besprochen.
Der Leistungsschein (Referat oder Hausarbeit) muss spätestens am Ende des Moduls erbracht werden.
Kurs 1 (im 2. Sem.): Grundlegung zur Gerontologischen Pflege
Dieser Kurs besteht aus vier Teilen
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Die Grundlagen der Gerontologischen Pflege wurden im 2. Semester gelegt. Es wurde ein Einstieg in die Thematik vermittelt, multi- und interdisziplinäre Zugänge zur Gerontologie besprochen, das Iowa-Model of Gerontological Nursing vorgestellt und Fragen der interprofessionellen Kooperation und Zusammenarbeit in der Gerontologischen Pflege diskutiert. Im 3. Semester wird inhaltlich eine Vertiefung der Fragen der Gerontologischen stattfinden, und zwar in zwei Kursen.
Kurs 2: Vertiefung zur Gerontologischen Pflege I:
Klinische Problemfelder und Qualitätsentwicklung
In der ersten Veranstaltung stehen zunächst subjektive Perspektiven auf die Qualität im Vordergrund. Zunächst geht es um die Sicht der Pflegenden, dann die Herausforderungen / Ambivalenzen für die Angehörigen, schließlich um Studien aus dem Langzeitbereich, in denen Wünsche, Erwartungen und Ängste alter Menschen thematisiert werden.
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Versorgungs- und Betreuungssysteme alter Menschen zwischen Familie und Heim
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Datum | Uhrzeit | Thema | DozentIn |
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11.04.11
| 14:00 - 18:20 | Bioethik/Biopolitik, Macht, Diskurs | JProf. Helen Kohlen |
12.04.11
| 9:00 – 10:30 | Bioethik/Biopolitik, Macht, Diskurs | JProf. Helen Kohlen |
12.04.11
| 10:50 – 12:20 | Einführung BIAP | JProf. Helen Kohlen + Prof. Herman Brandenburg |
30.04.11
| 9:00 – 16:00 | Palliativmedizin- Palliativpflege- Hospizarbeit - Sterbekultur | PD Dr. Rainer Schäfer |
09.05.11
| 14:00 – 18:20 | Wissenstransfer | Prof. Herman Brandenburg |
12.05.11
| 9:00 - 17:00 | Dr. Traudel Weber-Reich | |
13.05.11
| 9:00 - 16:00 | „Bedarf es einer besonderen Ethik in der Altersmedizin?“ | Prof. Kanowski angefragt |
21.05.11 | 9:00 - 16:00 | Leiblichkeit und Leibliche Kommunikation als Wege zur transkulturellen Verständigung | Prof. Charlotte Uzarewicz |
30.05.11
| 14:00 - 18:20 | Nursing research in Canada: Nursing Ethics and Community Care in comparison with Germany | JProf. Helen Kohlen u. Dr. Vera Caine and collegues (Uni Alberta Kanada[1]; |
04.07.11
| 11:00 – 12:30 | Wissenstransfer | Prof. Herman Brandenburg |
04.07.11
| 14:00 - 15: 30 | Abschluss des BIAP-Moduls | Prof. Herman Brandenburg u. JProf. Helen Kohlen |
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Görres, S., Hasseler, M., Mittnacht, B. (2008). Gutachten zu den MDK Qualitätsprüfungen und den Qualitätsberichten: Online-Adresse