Erfolgreicher Abschluss der ersten Modulreihe zur pflegewissenschaftlichen Weiterbildung an unserer Universität

Am 19./20 Juni fand das 3. Modul der Weiterbildungsreihe „Profession, Qualität und Innovation im Gesundheitswesen statt“.

Die Veranstaltung wurde vom Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung unserer Universität angeboten.
Verantwortlich für die Organisation und Durchführung war der Lehrstuhl für Gerontologische Pflege der pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV in Kooperation mit der Paul Wilhelm von Keppler Stiftung (Sindelfingen) und dem Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD).
Inhaltlich ging es diesmal um Fragen des „Theorie-Praxis-Transfers“ in Einrichtungen der Langzeitpflege. Im Ergebnis wurde deutlich, dass der Transfer in hohem Maße voraussetzungsvoll ist und nicht einfach linear konzipiert werden kann. Die konkreten Bedingungen der Organisation und des Managements vor Ort sind zu beachten, denn ein Transfer von wissenschaftlichen Befunden ist immer mit Organisationsveränderungen verbunden („Lernende Organisation“). Ebenfalls muss das wissenschaftliche Wissen (z.B. Leitlinien, Standards etc.) in Beziehung zum impliziten Erfahrungs- und Alltagswissen der Praktikerinnen gesetzt werden. Ein einfacher Transfer ist nicht möglich, der Begriff „Transformation“ daher angemessener. 
Teilgenommen haben 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorwiegend aus dem Leitungsbereich der stationären Altenhilfe. Vertreten waren aber auch Pflegedirektorinnen von Krankenhäusern, Verantwortliche von ambulanten Diensten sowie Leiterinnen von innerbetrieblichen Fortbildungen (IBFs) an großen Kliniken.

Referiert haben u.a. Frau Balser (Bildungszentrum Stiftungsklinikum Mittelrhein aus Koblenz), Prof. Büscher (HS Osnabrück), Frau Hendlmeier (HS Mannheim), Frau Prof. Manzei (PTHV) und Frau Prof. Höhmann (EH Darmstadt).
Die abschließende Diskussion wurde von Frau Güther (PTHV) geleitet. Am Abend des 19. Juni wurden die Zertifikate und Teilnehmerbescheinigung durch den Rektor der PTHV, Herrn Prof. Rheinbay, offiziell übergeben.
Insgesamt hat die Veranstaltung ein positives Feedback erhalten und wird fortgesetzt.
Der nächste Termin ist für den 19./20. März 2013 vorgesehen. An diesen beiden Tagen wird das Thema „Lebensqualität und Demenz“ im Zentrum stehen. Referieren werden u.a. Frau Prof. Becker (FH Bern), Herr Prof. Brühl (PTHV), Herr Antfang (Paul Wilhelm von Keppler Stiftung, Sindelfingen), Frau Schaller (Leiterin der pflegerischen Schulen, Speyer) und Frau Haas (PTHV). Angefragt ist die Kooperation mit den Kölner Cellitinen, die das „Heidelberger Instrument zur Messung von Lebensqualität demenkranker Menschen (H.I.L.D.E.)“ in der Praxis erprobt haben.  Ein weiterer Termin ist für den 5./6. November 2013 geplant (Thema: Integration und Exklusion).
Informationshinweis:
Detailierte Informationen und Bewerbungsfristen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie unter www.pthv.de/institute/iww. Kursbeschreibung können bei der PTHV (Frau Stefanie Fein, E-Mail: sfein@pthv.de) angefordert werden.
Studieninteressierte können während der 3-stufigen Modulreihe die Fördermöglichkeit des Qualischecks und der Bildungsprämie in Anspruch nehmen.
Ansprechpartner:
V.i.S.d.P.: Stefanie Fein
PTHV gGmbH - Öffentlichkeitsreferat der Hochschule -
Pallottistr. 3, 56179 Vallendar, www.pthv.de
Tel.: +49 (0) 261 6402-290, Fax: +49 (0) 261 6402-350, sfein@pthv.de