Symposion "Hoffnung auf das ewige Leben": Aktuelles

(Stand: 20.02.2014)

 

Für das diesjährige Symposion hat sich eine Programmänderung ergeben. Leider musste Bischof Dr. Egon Kapellari aus terminlichen Gründen seine Teilnahme absagen. Stattdessen konnten wir PD Dr. habil. Johannes Schelhas gewinnen, der in Kürze zum Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät Trier ernannt werden wird. Wir freuen uns sehr über die Zusage von Prof. Schelhas und gratulieren ihm zugleich zur Professur!

 

Aktuell ist das Symposion ausgebucht, eine Teilnahme ist höchstens noch als Tagesgast möglich.

 

 

Symposion "Hoffnung auf das ewige Leben" (16.-18.03.2014)

Vallendar, 18.03.2014. "Hoffnung auf das ewige Leben – Kraft zum Handeln heute" war das Thema des 7. Symposiums des Kardinal Walter Kasper Instituts (KWKI) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), das von Sonntag, 16. März bis Dienstag, 18. März 2014 in der Aula der PTHV stattfand. Rund 120 Teilnehmer aus Politik und Gesellschaft fanden den Weg in die PTHV, um den Vorträgen namhafter Referenten aus theologischer und philosophischer Perspektive zu folgen.

 

"Es wird viel über Weltgestaltung und die Verbesserung dieser Welt gesprochen, und die Welt hat das ja wahrlich auch nötig; aber von der kommenden neuen Welt, von Tod und ewigem Leben ist erstaunlich wenig zu hören", stellte Kardinal Walter Kasper in seinem Eröffnungsvortrag "Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen? (Ps 42,3) – Eschatologie [die Lehre von den letzten Dingen] als endgültige Gottesbegegnung" fest. "Wenn diese so an Grundfragen des Menschen vorbeigeht, darf sie sich nicht wundern, wenn sie immer weniger auf Interesse stößt." Dieses Verstummen entspreche einer heute weit verbreiteten Einstellung. "Wir versuchen, den Tod zu tabuisieren, ihn zu verschweigen und zu verstecken. Man macht ihn unsichtbar und delegiert ihn an Krankenhäuser, Altenheime und Sterbekliniken", so Kardinal Kasper. "Aufgrund des medizinischen und hygienischen Fortschritts haben wir die Möglichkeit, den Tod immer weiter hinauszuschieben. Dann aber wünschen sich die meisten einen möglichst sanften, schnellen Tod."

 

Der Tod als Geheimnis des Lebens

 

Doch wie können wir vom Tod, vom Leben nach dem Tod und von ewigem Leben sprechen, fragt Kardinal Kasper, wenn niemand weiß, wie es hinter der Grenze aussieht? Und: Was ist der Tod? Hier gilt es, die gesamte Dramatik des zu Ende gehenden Lebens in den Blick zu bekommen: "Eine Beziehung wird abgebrochen, nicht nur von Leib und Seele, auch die Beziehung zur Mitwelt", erklärt Kardinal Kasper. Damit stelle der letzte Augenblick auch letzte Fragen nach Sinn und Unsinn des konkreten Daseins. Was ist es um das Leben? Was war es? Was bleibt? Wie kann ein Mensch im Tod bestehen? Gibt es ein Weiterleben, eine Neugeburt, Reinkarnation? Oder geht es Christen nicht vielmehr um eine letztmögliche Begegnung mit dem barmherzigen Gott?

 

Die Botschaft der Bibel, so Kardinal Kasper lautet, dass die Taten der Liebe das Einzige sind, was wir mitnehmen, mitbringen und vorzeigen können. "Sie sind das Einzige, das am Ende zählt. Alles vergeht, die Liebe bleibt; sie hört niemals auf (1 Kor 13,8). Die Liebe und die Werke der Liebe sind endgültig eingestiftet in den Bestand der Wirklichkeit. In jedem Akt der Liebe tut sich der Himmel auf, bricht das Reich Gottes an." So sei die christliche Hoffnung keine feige Weltflucht, sie halte uns zur Weltgestaltung an. "Gottes- und Nächstenliebe, Gebet und Engagement, Innerlichkeit und Weltsendung gehören zusammen."

 

Kardinal Kasper kommt in seinem Vortrag zu dem Schluss: "Nichts Gutes wird umsonst getan, keine Träne umsonst geweint und nichts umsonst gelitten sein. Alles wird sein Ende und seine Vollendung finden. Gott wir alles in allem sein und wir werden Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und in ihm alle Wirklichkeit durch seine Herrlichkeit verklärt erkennen. Denn wird schalom, ewiger Friede und nicht mehr endende vollendete Freude sein."


Vom Unsinn des ewigen Lebens


Philosophie-Professor Dr. Peter Strasser von der Karl-Franzens-Universität Graz, der selbst nicht anwesend sein konnte, dessen Vortrag über das Ewige im Vergänglichen jedoch vorgelesen wurde, behandelte das Thema "Vom Unsinn des ewigen Lebens". Darin fragt er, ob und wie man sich in der heutigen Zeit noch ein persönliches Fortleben vorstellen kann und welchen Sinn dem gegenüber ein unpersönliches Fortexistieren hat. "Falls wir […] postmortal als Teil der Weltseele oder des Weltgeistes weiterexistieren sollten, würden wir dies als entpersönlichte Wesen tun, die keinerlei Erinnerung mehr an ihre irdische Existenz und ihren Bestand in der Zeit hätten", ist Professor Strasser der Ansicht. "Wenn wir nicht einmal zu sagen imstande sind, worauf sich die Hoffnung auf ein ewiges Leben nach dem Tod beziehen könnte, weil wir gar nicht wissen, wovon wir reden, wenn wir ein solches Leben ins Auge zu fassen versuchen – dann ist unsere ganze Existenz ohne Bedeutung inmitten eines bedeutungslosen Universums."


Professor Strasser kommt zu dem Schluss, dass es die Hoffnung auf ein die menschliche Personalität bewahrendes, ewiges Leben ist, die den Menschen nicht verzweifeln lässt. "Indem man sich in Gott absolut geborgen fühle, erübrige sich jede weitere Frage danach, wie es unter der Bedingung des Ablebens möglich sei, an ein ewiges Leben danach – nach dem Exitus, nach dem Tod des Gehirns, nach dem Stillstand des Herzens, nach dem unumkehrbaren Ausfall aller Bewusstseinsfunktionen – zu glauben." Geborgenheit in Gott bedeutet dieser Auffassung zufolge ewiges Leben.


Unversöhnt in alle Ewigkeit?


Vieles, was in der Geschichte geschieht und Menschen auseinanderreißt, Beziehungen zerrüttet, kann in der Geschichte nicht immer geklärt, aufgearbeitet und geheilt werden. In seinem Vortrag "Unversöhnt in alle Ewigkeit?" versucht Professor Dr. Jan-Heiner Tück, Dogmatiker an der Universität Wien, die Frage zu beantworten, ob der Einzelne mit Gott ins Reine kommen kann, ohne dass das Verhältnis zu anderen, an denen er schuldig geworden ist, aufgearbeitet werden muss. Diesen Versuch unternimmt Professor Tück anhand von Hartmut Langes Novelle "Das Konzert als eschatologische Provokation". "Wenn die Opfer sehen, dass die Täter mit der Wahrheit ihrer Vergangenheit schonungslos konfrontiert werden, wenn sie sehen, dass die Täter nicht mehr ausweichen können vor dem, was sie begangen haben, sondern vom sie einholenden Schmerz der Wahrheit überwältigt werden und zu Umkehr und Reue finden, wie Hartmut Lange das in seiner Erzählung imaginiert", so Professor Tück, "dann können sie – immer im Modus der Hoffnung gesprochen – in die messianische Haltung des aufgeweckten Gekreuzigten eintreten und ihre Feinde als vergebungsbedürftige Mitmenschen ansehen."


Andere Referenten befassten sich mit folgenden Themen: "Das irdische Leben – der Anfang des ewigen Lebens"; „Der Tod – Signal für das Leben davor und danach"; "Ist die Hölle menschenmöglich?"; "Die Auferstehung der Toten. Synoptische und johanneische Reflexe der Eschatologie Jesu" und "Die Hoffnung auf das Jenseits als motivierende Kraft für das Handeln heute". Allen Vorträgen war gemeinsam, dass die Auferstehungsperspektive den Menschen nicht erst in jener endgültigen Zukunft, die nach dem Tod anbricht prägt, sondern ihm vielmehr hier und jetzt, vor dem Tod, Orientierung und Ermutigung für die gelingende Gestaltung des Lebens gibt. Getröstetes und zuversichtliches Wirken in dieser Welt und weltüberwindende Hoffnung auf Vollendung in Gott sind keine Konkurrenten, sondern zwei Seiten der einen Wirklichkeit, dass die Verbundenheit mit Gott über den Tod hinaus trägt.

 

Alle Beiträge des Symposiums werden in der Reihe „Theologie im Dialog“ im Herder-Verlag im nächsten Jahr erscheinen.

Symposion Glaube und Kultur (08.-10-03.2013)

Mit einem Symposion zum Thema "Glaube und Kultur" vom 8.-10.3.2013 feierte das Kardinal Walter Kasper Institut in Vallendar den 80. Geburtstag des Kardinals.

 

Mit Vorträgen zu den Themen "Neuevangelisierung", "Säkularisierung und Werteverfall", "Zur Aufgabe des geschichtlichen Denkens" und zur "Kulturprägenden Kraft des christlichen Glaubens" stellten renomierte Referenten aus Politik, Religion und Gesellschaft die Bedeutung des Dialogs von Glaube und Kultur für die moderne Gesellschaft in Europa heraus. Zu den Referenten gehörten Erzbischof Rino Fisichella (Rom), Dr. Andreas Püttmann (Bonn), Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski (Vallendar) und Prof. Dr. Richard Schröder (Berlin). Bundespräsident a.D. Dr. Horst Köhler hob in seiner Festrede die großen Verdienste Kardinal Walter Kaspers für die Einheit der Christen und seine Mitarbeit am gemeinsamen "Haus Europa" hervor. Köhler betonte dabei den Spruch im Bischofswappen Kardinal Kaspers "veritas in caritatem" (Eph. 4,15) als normatives Fundament nicht nur für die europäische Gemeinschaft.

Grußworte kirchlicher Würdenträger der katholischen und evanglischen Kirche, darunter Erzbischof Dr. Gerhard-Ludwig Müller, Dr. h.c. Nikolaus Schneider und Erzbischof Dr. Robert Zollitsch bekräftigten in ihren Ausführunen die großen Verdienste Walter Kardinal Kaspers für die Ökumene besonders in den Jahren seines Wirkens im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen, dessen Präsident Kasper bis 2010 war.

Rund 180 Festgäste begleiteten das Symposion, welches seinen Abschluss mit einem prächtigen Pontifikalamt am Sonntagmorgen in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus (Vallendar) fand.

Symposion Priestertum Christi und priesterlicher Dienst" 12.-14.03.2012

Vom 12.-14.03.2012 veranstaltete das Kardinal Walter Kasper Institut an der Philosophisch-Theologischen Hochschule ein Symposion zum Thema "Priestertum Christi und priesterlicher Dienst". Den rund 180 Teilnehmern, zu denen auch die Regenskonferenz im deutschsprachigen Raum zählte, beschäftigten sich an drei Tagen mit Fragen des Priestertums angesichts der Herausforderungen der Moderne.

Weihbischof Helmut Dieser (Trier) eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Walter Kardinal Kasper sprach sich in dem sich hieran anschließenden Referat für eine Erneuerung des priesterlichen Dienstes aus einem lebendigen Glauben aus. Wichtig sei besonders eine "theozentrische Wende" und eine "neue lebendige Zeugnisgestalt". Die Professoren Söding und Hoping gingen in ihren jeweiligen Referaten auf den Begriff des Priestertums bzw. der Lebensdiakonie Christi im Neuen Testament ein. In besonderer Weise wurde hierin die Würde des Laien und das gemeinsame Priestertum aller Christgläubigen konturiert.

Der Beitrag von Kardinal Koch, der  wegen Krankheit nicht persönlich an der Tagung teilnehmen konnte, stellte sich Fragen der Identitätsfindung des Priesters heute. Bemerkenswert waren dabei besonders die Ausführungen des Kardinals über einen neuen Amtsstil, der die Aufgaben von Laien und Priestern im gemeinsamen Dienst am Glauben stärker miteinander verbindet. In den Beiträgen der Professoren Wollbold und Tück wurde der Aufgabe einer überzeugenden Lebenskultur des priesterlichen Dienstes aus pastoraltheologischer und aus literarischer Perpektive nachgespürt.

Prof. Schulze ging dem Priestertum in den Ausführungen des Thomas von Aquin nach, um zum Vateramt des Bischofs im Vortrag von Prof. Kunzler überzuleiten.

Viele Anregungen und Impulse wurden auf diesem 6. Symposion des Kardinal Walter Kasper Instituts geboten, wie die Freundlichkeit im Miteinander und die Freude am Glauben  die Teilnehmer sicherlich noch eine Zeit begleiten werden.

 

Einen ausführlichen Beitrag zum Symposion finden Sie hier.

Die Liturgie der Kirche (04.-06.04.2011)

Vallendar, April 2011 -

Zum fünften Mal hatte das Kardinal Walter Kasper Institut zu einem Symposion an die Philosophisch-Theologische Hochschule nach Vallendar geladen. Thema der diesjährigen Veranstaltung war "Die Liturgie der Kirche". Die dreitägige Veranstaltung mit rund 160 Teilnehmern wurde von einer Vielzahl hochkarätiger Referenten mitgestaltet, die den Teilnehmern einen beeindruckenden Einblick in die Weite und Vielgestalt der Liturgie zu geben vermochten.

Kardinal Walter Kasper eröffnete seinen Vortrag mit einem Plädoyer für eine "erneuerte liturgisch-sakramentale" Kultur, die auf die tiefgehende Reform der liturgischen Reformen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufmerksam macht. In besonderer Weise bedürfe es dabei einer neuen Bewusstwerdung für das Heilige und die Erhabenheit der Liturgie als Kommunikationsprozess zwischen Gott und den Menschen, so Kasper.

Prof. Dr. Albert Gerhards (Bonn) ging in seinem Vortrag auf die Frage der ästhetischen Gestalt der Kirche ein. Liturgie sei "nie nur starrer Ausdruck einer geschichtlichen Entwicklung", sondern "ein lebendiger Prozess" zwischen Sein und Werden.

Kardinal Kurt Koch, Präsident des Rates zur Förderung der Einheit der Christen, betonte die Notwendigkeit, die positiven Früchte der nachkonziliaren Entwicklung zu schützen, wobei einer auf die noch ausstehende vollständige Rezeption und Umsetzung der Liturgiereform des zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) aufmerksam machte. In Gestalt einer erneuten liturgischen Bewegung kann es gelingen, das "Erbe des Konzils" für die heutige Gestalt der Kirche neu fruchtbar werden zu lassen.

Den Ansatz neuer sprachlicher und inhaltlicher Auslegung der Liturgie griff auch Prof. Dr. Thomas Söding (Bochum) in seinem Referat zur Liturgie und Martyrie in der Offenbarung des Johannes auf, in der er die Bedeutung der Bildsymbolik für den katechetischen Charakter der Liturgie reflektierte. Vor dem Hintergrund einer neuen religiösen Sprachfähigkeit setzte Prof. Dr. Albert Biesinger (Tübingen) Analysen und Herausforderungen für eine innovative Pastoral in großen Seelsorgeräumen. Wer eine erneute Verlebendigung der Liturgie anstrebe, der dürfe nicht an den Kindern vorbeisehen. Nach Biesinger gilt es "liturgisch adäquat dem Ritus folgend und zugleich kind-, familien- und erwachsenengerecht" Eucharistie zu feiern.

Prof. Dr. Alfons Knoll (Regensburg) griff diese Überlegungen in der Frage "Liturgiefähiger Mensch - menschengemäße Liturgie" auf, um die Konzepte und Grundanliegen der liturgischen Bewegung bei Romano Guardini neu zu vergegenwärtigen.

In einer zugleich sprachästhetischen wie bildmetaphorischen Darstellung erschloss Prof. Dr. Jan Heiner Tück (Wien) das Mysterium der Wandlung vor der Eucharistietheologie des Hymus "Pange lingua" des Thomas von Aquin. Den Abschlussbeitrag bot Herr Prof. Dr. Michael Kunzler (Paderborn), der die Anwesenden in die Liturgie der orthodoxen Kirche einführte.

Den Höhepunkt und zugleich das Ende der Tagung bildete die Feier der Liturgie im ostkirchlichen Ritus, der Pater Dr. Ivan Sokolovsky SJ vorstand und die unter Mitwirkung des Gospodi-Chors Tübingen gestaltet wurde.

Symposien 2007-2010

 

2010

 

Symposion "Das Evangelium Jesu Christi" vom 15. bis 18. März 2010

 

Vom 15.-18. März lud das Kardinal Walter Kasper Institut an der PTH Vallendar in Zusammenarbeit mit dem internationalen katholischen Missionswerk Missio e.V. zu einer Fachtagung zum Thema "Das Evangelium Jesu Christi - Impulse zur Neuevangelisierung in Deutschland" ein. Das Symposion zielte darauf neue Wege und Ansätze für die dringende Aufgabe der Verlebendigung des Glaubens und der Neuevangelisierung zu entwickeln. Inhaltlich kam dem Symposion sowohl eine fachwissenschaftliche als auch eine praxisorientierte Ausrichtung zu.

 

Neben Walter Kardinal Kasper hatten auch Ivan Kardinal Dias; Bischof Stephan Ackermann (Trier); Bischof Kurt Koch (Basel); Bischof Joachim Wanke (Erfurt); Prälat Dr. Klaus Krämer (Aachen); Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Freiburg i. Br.);  Prof. Dr. Thomas Söding (Bochum) als Referenten zugesagt.

 

Gesamten Bericht lesen

 

 

 

2009

 

Symposion Die Kirche Jesu Christi vom 03.-05. Juli 2009

 

Vom 3.-5.7. Juli findet zum dritten Mal an der Philosophisch-Theologischen Hochschule eine  Fachtagung mit Walter Kardinal Kasper statt, ehemals Bischof von Rottenburg-Stuttgart, jetzt als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen in Rom zuständig für Fragen der Ökumene und der Beziehung zwischen Christen- und Judentum.


Thematisch wird sich das Symposion der Frage nach der inneren und äußeren Gestalt der Kirche Jesu Christi stellen, die ihrem missionarischen und diakonischen Auftrag nachkommen will. Dabei bietet eine auf Jesus Christus hin zentrierte und von der Eucharistie her gedachte Kirchenlehre das Fundament für die Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit und für das heute drängende ökumenische Gespräch.


Zugleich wird im gerade begonnenen, von Benedikt XIV. ausgerufenen „Priesterjahr“ das kirchliche Amt thematisiert werden, unter der Fragestellung der gemeinsamen Teilhabe aller Getauften an Leben und Sendung der Kirche. Weitere Schwerpunkte des Symposions werden sein: der bischöfliche Dienst, die pastorale Neuordnung in den deutschen Diözesen, der diakonische Wesenszug von Kirche und nicht zuletzt die Katechese als ihre formende Kraft.
Renommierte Theologen  haben ihr Kommen zugesagt und werden das Symposion inhaltlich gestalten, darunter die Bischöfe von Limburg und Basel sowie Professoren theologischer Fakultäten aus ganz Deutschland.

Eine Pressekonferenz findet am Freitag, 03.07. 2009 um 11.00 Uhr an der Hochschule statt. Zum feierlichen Gottesdienst – am Sonntag, 5.7. um 11 Uhr in der Kirche der Hochschule – sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Das Symposion wird durchgeführt vom „Kardinal Walter Kasper Institut für Theologie-Ökumene-Spiritualität“ in der PTHV. Dieses gibt die Schriften des Kardinals neu heraus, zurzeit erscheinen gerade die Bände 11 und 12 zum Thema „Kirche“. Der Kardinal ist seit 2003 Ehrendoktor der PTHV.

 

Startdatum:  03. Juli 2009

Enddatum:   05. Juli 2009

Startzeit:     15:00 Uhr

Endzeit:       14:00 Uhr

  

Zum Programm

fileadmin/user_upload/PDF_Theo/KWKI/Rueckmeldekarte.PDF

 

2008

 

Symposion Gottesfrage 11.-13.04.2008

 

Es sei „höchste Zeit“, von Gott zu reden, sagt der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper. An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) der Pallottiner sprach der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen am Wochenende von einer in Westeuropa zu beobachtenden Wiederkehr des Atheismus und atheistischer Propaganda. Man denke etwa an die auf dem aktuellen Buchmarkt erfolgreichen Abhandlungen „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins und „Gott ist nicht groß“ von Christopher Hitchens. Auch von einer Wiederkehr der Religion sprach Kasper. Die aber führe keineswegs einfach zum christlichen Gottesglauben zurück.

> Den gesamten Bericht lesen

 

  

2007

Symposion Ökumene in aktiver Geduld 01.-03. Juni 2007

 

Symposion und Festwochenende aus Anlass des Goldenen Priesterjubiläums

Dankbar blickt unsere Hochschule zurück auf die inhaltlich reich gefüllten und atmosphärisch dichten Veranstaltungen am vergangenen Wochenende. Führende Vertreter aus christlichen Kirchen und ökumenischer Theologie trafen in unserem Haus zusammen, um Leben und Wirken von Kardinal Kasper zu ehren und sich durch eigene Beiträge am Mühen um die Einheit der Kirchen zu beteiligen.
> Den gesamten Bericht lesen

Symposion 16.-18.03.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symposion 8.-10.03.2013