Das Zusammenwirken von Frauen und Männern in Leben und Dienst der Kirche

Zusammenwirken von Frauen und Männern in Leben und Dienst der Kirche lautet der Titel des Vortrags von Kardinal Walter Kasper bei der Frühjahrsversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier am 20. Februar 2013.

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Ein Jahr Gemeinsam Glauben

 

 

Als Zeichen der Wertschätzung für den Dienst, den Religionslehrer(innen) leisten, und als Ermutigung, den Glauben zu verlebendigen und zu vertiefen, hat das Kardinal Walter Kasper Institut, Vallendar, eine Initiaive zum Jahr des Glaubens ins Leben gerufen. Das Kardinal Kasper Institut will allen Religionslehrern (ca. 70.000) m deutschsprachigen Raum ein Jahr lang das Heft "Gemeinsam glauben" zugänglich machen.

Inhaltlich geht es besonders darum, die Texte von Papst Benedikt XVI. in ausgewählter Form für die Arbeit der Religionslehrer zu erschließen und so auch für den Religionsunterricht erfahrbar zu machen.

Diese Initiative wird von zahlreichen Diözesen und kirchlichen Stellen unterstützt und auch von privaten Sponsoren, auch von evangelischen Mitchristen, getragen. 

In Begleitung einiger Sponsoren und Förderer der Initiative und der Kardinal Kasper Stiftung besuchte Prof. P. Dr. George Augustin hierzu Papst Benedikt XVI., der die Initiative mit viel Wohlwollen begleitet. Sie soll ein Zeugnis sein, zu "zeigen, dass es schön ist, Christ zu sein - in dem Sinn, das Gott immer bei uns ist, dass wir immer miteinander in einer großen Gemeinschaft stehen." (Papst Benedikt XVI.)

 

Das Zusammenleben von Frauen und Männern in Leben und Dienst der Kirche

Das Zusammenwirken von Frauen und Männern in Leben und Dienst der Kirche lautet der Titel des Vortrags von Kardinal Walter Kasper bei der Frühjahrsversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier am 20. Februar 2013.

Gegensätze in der Kirche überwinden

Professor George Augustin SAC ist Mitglied im Beirat des Missionswissenschaftlichen Institutes (MWI) von missio in Aachen und berät die Weltbischofssynode in Rom.

<cite>25. Oktober 2012</cite>

Vordergründige Polemik und Gegensätze wie die zwischen konservativ und liberal in der katholischen Kirche zu überwinden, um wieder zu der eigentlichen Gottesfrage vorzustoßen - in diesem Anliegen sieht sich Pater Professor Dr. George Augustin SAC von der bis Sonntag, 28. Oktober, tagenden 13. Weltbischofssynode in Rom bestärkt.

Dies sagte er am Donnerstag (25.10.2012) gegenüber dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen. Er ist Mitglied im Beirat des Missionswissenschaftlichen Institutes (MWI) von missio Aachen und theologischer Berater der Synode, die sich der Neuevangelisierung weltweit widmet.

Für Professor George Augustin SAC, der Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar lehrt und Gründungsdirektor des Kardinal Walter Kasper Institutes ist, zeigen die Beratungen der Weltbischofssynode, wie wichtig es ist, "solche Fragen wie die nach der Dreifaltigkeit Gottes und welche Bedeutung dabei das Verständnis von Jesus Christus hat", neu unter der Bedingungen der heutigen Kultur den Menschen verständlich zu machen. Dies gelte aber nicht allein in der "Mission nach außen" gegenüber Nicht-Christen oder der Kirche Fernstehender, sondern auch in der "Mission nach innen" gegenüber den Christen selbst. Wie Jesus Christus verstanden wird, ob allein als eine Art vorbildhafter Mensch oder doch Sohn Gottes, sei entscheidend für das Verständnis von Kirche und deren Zukunft. Dies sei in Rom "ganz klar" geworden.

"Der Eindruck an weltweiter Erfahrung, an Vielfalt der Weltkirche, die in Rom aus Afrika, Asien, Europa, Amerika oder Ozeanien versammelt ist, und gleichzeitig die Einheit des Katholischen, die zum Ausdruck kommt, das ist eine wunderbare Erfahrung", berichtet Pater Augustin SAC weiter. Er habe dabei auch mit vielen Bischöfen aus Afrika und Asien gesprochen, die in Verbindung mit missio stehen oder gestanden haben, und dabei "Dankbarkeit" empfunden für die weltkirchliche Solidarität, die in Rom zu spüren sei, so der Beirat im Missionswissenschaftlichen Institut von missio Aachen: "Mit Gewissheit kann ich sagen: Das Geld von missio ist gut investiert."

Mit 262 teilnehmenen „Synodenvätern“ ist die Weltbischofssynode die größte Bischofssynode, die es bislang gab. 103 Teilnehmer kommen nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz aus Europa, 63 aus Nord- und Südamerika, 50 aus Afrika, 39 aus Asien und sieben aus Ozeanien. Unter den Synodenvätern sind 193 Bischöfe, 49 Kardinäle, sechs Patriarchen und 14 Priester. Insgesamt arbeiten derzeit in Rom über 400 Teilnehmer, darunter zahlreiche Berater, Assistenten und Übersetzer.

 

Quelle: http://www.missio-hilft.de/de/angebote/presse/pressemeldungen/detail_85976.html

Verleihung des Europäischen Kulturpreises an Walter Kardinal Kasper am 21.08.2011, St. Peter

(Bild: Regionalia)

Walter Kardinal Kasper wurde am 21.08.2011 in St. Peter der Europäische Kulturpreis verliehen. In besonderer Weise sollen damit die Verdienste des Kardinals im Dialog zwischen Kultur, Religion und Moderne gewürdigt werden.

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Theologenmemorandum 2011

Stellungnahme Walter Kardinal Kaspers zum Theologenmemorandum 2011.

Eine leicht veränderte Fassung ist am 11.02.2011 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.

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Kontakt

Kardinal Walter Kasper Institut

Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Tel.: 0261/6402-605

Fax: 0261/6402-300

E-Mail: kasper-institut(at)pthv.de

Web: www.kardinal-kasper-stiftung.de

Rücktritt von Walter Kardinal Kasper

Am Donnerstag, den 01. Juli 2010, hat Papst Benedikt XVI. offiziell den altersbedingten Rücktritt von Walter Kardinal Kasper als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen angenommen. Nachfolger Kardinal Kaspers wird der Baseler Bischof Dr. Kurt Koch.

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Ökumene ist nicht billig zu haben

Kurienkardinal Walter Kasper hat das Pfingstfest in ökumenischer Weise gefeiert. Der Präsident des Einheitsrates hielt gemeinsam mit mehr als zweitausend Christen in Liverpool in zwei Kathedralen Gottesdienst. Beginnend in der anglikanischen Kirche, mit anschließender Prozession zur katholischne Kirche. Zudem hielt Kardinal Kasper eine Vorlesung an der Hope Universität.

 

Predigt

 

Vorlesung

 

Bilder

 

 

Kardinal Kasper erhält Ehrendoktorwürde der Kath. Universität Suwon (Korea)

Am 19. Oktober erhielt Walter Kardinal Kasper die Ehrendoktorwürde der Katholischen Universität in Suwon (Korea). Im Rahmen einer kurzen Vorlesung stellte er "Die gegenwärtige Situation der Katholischen Kirche" dar.

Zuvor hatte Kardinal Kasper an einem internationalen Symposion zum Thema "Theologie und Spiritualität des Martyriums" in Seoul teilgenommen und dort einen Vortrag zum Thema "Märtyrer  Zeugen der Wahrheit und der Freiheit. Überlegungen zur Theologie des Martyriums" gehalten. Der Kardinal war von der Kirche in Korea tief beeindruckt, offenbarte sich diese als eine Kirche der Märtyrer, die bis heute wesentlich die Gestalt der lebendigen Kirche vor Ort prägt.

 

Ein weiteres Ziel der Reise von Kardinal Kasper war der Besuch des "Korean Christian Thought Institut", welches von einem ehemaligen Schüler des Kardinals, Prof. Msgr. Johannes Shim Sang Tai, geleitet wird. Schwerpunkt der Arbeit des Instituts ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog, besonders zwischen asiatischer und europäischer Spiritualität.

 

Interview mit Kardinal Kasper Mai 2012

Berlin, Mai 2012:

Theologe fordert Regeln für eine globale Wirtschaft. Wir müssen die Gier nach dem schnellen Geld bekämpfen!

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"Katholische Kirche" eine konsequente Entfaltung lunarer Ekklesiologie

Rom, 26.01.2012:

Vortrag von Kurienkardinal Kurt Koch anlässlich der italienischen Übersetzung des Buches "Katholische Kirche" von Walter Kardinal Kasper.

 

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Für eine "erneuerte liturgisch-sakramentale Kultur" (04.-06.04.2011)

"Wie liturgiefähig ist der moderne Mensch?" und "welche Liturgieform ist heute geeignet, den Glauben verständlich zu vermitteln?".

Wer die Liturgie als "Quelle und Höhepunkt" des gesamten christlichen Lebens (SC10) neue (er)lebbar machen will, der steht vor gewaltigen Aufgaben, das spürten auch die rund 160 Teilnehmer des fünften Symposions des Kardinal Walter Kasper Instituts Vallendar vom 04.-06.04.2011 zum Thema "Die Liturgie der Kirche".

Die Notwendigkeit einer neue liturgischen Bewegung steht, so der Tenor der Tagung, außer Frage. "Eine Vielzahl von Impulsen und Ansätzen" sei hierzu bereits grundgelegt worden, so Kardinal Kasper, zugleich sehen wir uns heute jedoch mit einem Verlust heiliger Zeiten, Zeichen und Orte konfrontiert. 

 

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Impulse zu einem dringend notwendigen Aufbruch der Kirche (George Augustin)

 

Die Kirche steht an einem Scheideweg. Kirche als Institution muss sich entscheiden. Will sie so weitermachen, wie bisher, oder ist sie bereit, umzudenken? Denn als Kirche stehen wir vor einer dringend notwendigen Erneuerung. Die grundsätzliche Frage ist: Wie können wir diese innere wie äußere Erneuerung im Miteinander aller Gläubigen geistig-geistlich gestalten? Denn selbst viele Getaufte verstehen nicht mehr den Sinn und die Sendung der eigenen Kirche und sie erkennen nicht mehr den Mehrwert, der durch die Zugehörigkeit zur katholischen Glaubensgemeinschaft entsteht.

 

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Weiterführende Literatur