"Arztbild im Wandel – Persönliche Herausforderung zwischen Ideal und Versorgungsrealität"

JProf. Dr. Franziskus Knoll OP beim Ärztetag des Erzbistums Paderborn

Die Akteure des diesjährigen Ärztetages (v.l.n.r): Prälat Thomas Dornseifer (Leiter der Planungsgruppe), Prof. Dr. Eckhard Most (Akademie für medizinische Fortbildung), Prof. Dr. Franz Mader (Facharzt für Allgemeinmedizin), Elisabeth Borg (Akademie für medizinische Fortbildung), Dr. Uli Polenz (Moderator), Erzbischof Hans-Josef Becker, Dr. Werner Sosna (Tagungsleiter), Dr. Doris Dorsel (Ärztekammer Westfalen-Lippe), JProf. Dr. Franziskus Knoll OP (PTHV)/ Foto: Lena Reiher/Pressestelle Erzbistum Paderborn

Vallendar, 06.11.2017. Mit dem Thema "Arztbild im Wandel – Persönliche Herausforderung zwischen Ideal und Versorgungsrealität" nahm der Ärztetag des Erzbistums Paderborn in diesem Jahr die Frage nach der Zukunft des Arztberufs und die damit einhergehenden Veränderungen auf. JProf. Dr. Franziskus Knoll OP, Lehrstuhl für Diakonische Theologie und Spiritualität an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), griff in seinem Eröffnungsvortrag "Der Arzt: Im Spagat zwischen Vor-Gabe und Auf-Gabe" den anspruchsvollen Balanceakt des Berufsethos auf: "Aus der Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patient erschließt sich ein enormes Heilungspotential. Daher gilt es die Beziehungsgestaltung zwischen Arzt, Patient und Angehörigen intensiv zu pflegen." Weiter legte er begründet dar, dass Ärzte ihre Selbstsorge nicht aus dem Blick verlieren sollten und anthropologische, ethische und spiritualitätsbezogene Lehr-Lern-Reflexionen noch stärker als bisher in das Medizinstudium und die ärztliche Fortbildung einzubinden seien.