"Neugeborene an der (Über-)lebensgrenze"

Einladung zur 13. Medizinethischen Fachtagung an der PTHV

Vallendar, 27.03.2017. Wenn das Leben eines Kindes im frühen Entwicklungsstadium bedroht ist, stellen sich für die Eltern und das medizinische und beraterische Fachpersonal weitreichende Fragen und Entscheidungsoptionen. Vorgeburtliche schwerwiegende Diagnosen, Frühgeburtlichkeit oder Geburtskomplikationen erfordern individuelle Unterstützung zum Leben wie zu einem guten Abschied und sind für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Optionen der Neopalliativmedizin wie einer intensivierten Trauer/ Abschiedsbegleitung haben dabei an Bedeutung gewonnen.

Die 13. Medizinethische Fachtagung unter dem Titel "Neugeborene an der (Über-)lebensgrenze. Neopalliativmedizin aus medizinischer, ethischer und beraterischer Sicht" der Katharina-Kasper-Stiftung gemeinsam mit dem Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) an der PTHV und dem Ethik-Institut an der PTHV nähert sich aus medizinischem, beraterisch praktischen, theologischen und dem Blickwinkel von Eltern der Thematik an und möchte mit einer interdisziplinären Podiumsdiskussion die lmplikationen für den beraterischen Begleitungsbedarf herausarbeiten. Dazu möchten das IWW und das Ethik-Institut die interessierte Öffentlichkeit herzlich am 06. Mai 2017, 9.30-16.30 Uhr, in die PTHV, Pallottistraße 3, Vallendar, einladen.

Angesprochen werden mit dieser Fachtagung Tätige im Bereich Schwangerschaft und Behinderung arbeitende Berufsgruppen aus den Feldern Medizin, Hebammenwesen, Pflege, in Beratung, Pädagogik, Seelsorge und Ethikkomitees sowie alle am Thema Interessierte.

Ziele der Veranstaltung:

Die Tagung soll sich dem Thema der Neopalliativmedizin öffnen, den interdisziplinären Austausch auf der Basis aktueller Forschung ermöglichen, professionelle Hilfsangebote und deren Grenzen aufzeigen und Impulse für die perinatale Beratung geben.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmemodalitäten: www.pthv.de oder www.katharina-kasper-stiftung.de.