Auswege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise

Wilhelm Freiherr von Haller, Mitglied des Management Committee Deutschland der Deutschen Bank AG, hielt vor rund 120 Zuhörern einen Vortrag zur derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise.

Pressemitteilung

 

Vallendar, 29.5.2009

 

Auswege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise

von Haller von der Deutschen Bank hält informativen Vortrag

 

Eine Abendveranstaltung besonderer Art fand am 28.5.2009 in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) statt. Wilhelm Freiherr von Haller, Mitglied des Management Committee Deutschland der Deutschen Bank AG, hielt vor rund 120 Zuhörern einen Vortrag zur derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise. Schwerpunkt der Veranstaltung waren die Ursachen der Krise und die Chancen einer künftigen Wirtschaftsordnung. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion mit den Zuhörern an.

 

An statistischen Daten machte von Haller deutlich, um welche Dimensionen des Welthandels es sich handelt. Er erläuterte die Auslöser der Krise, die vor allem im US-amerikanischen Immobilienmarkt zu finden sind, ging aber auch auf grundsätzliche Regelungsmechanismen im Finanzsektor ein, die zum Teil versagt haben. Dabei räumte er auch Fehler in der Bankenwelt ein und betonte, dass auch die Deutsche Bank seit ihrer Gründung immer wieder dazulerne und im steten Wandel sei „Wir erfinden uns jeden Tag neu“, so von Haller.

 

Im zweiten Teil seines mit vielen Beispielen gespickten Vortrags entwickelte er Auswegszenarien aus der „Schockstarre“, in der sich der Finanzsektor noch befinde. Dabei werden u.a. Investitionen in Zukunftsmärkte, wie regenerative Energien, eine größere Rolle spielen. In der anschliessenden lebhaften Diskussion wurden Ursachenanalysen genauso erfragt wie Ausblicke in die Zukunft. Von Haller hob dabei eigens hervor, dass Unternehmen, die eine höhere Eigenkapitalrendite vorweisen, insgesamt besser durch Krisen kommen. Mit dem Ausspruch „Wer überlebt, lebt länger“ brachte der Redner diesen Zusammenhang auf den Punkt. Beim anschließenden Stehimbiss nutzten viele Besucher noch die Gelegenheit, direkt mit dem Referenten zu sprechen.

 

Informationen und Kontakt: Stefanie Fein, 0261/ 6402 – 290 und sfein@pthv.de

(Veröffentlichung frei, Belege erbeten, Bildmaterial wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt)