Aphoristisches

  • Das Leben ist zu kostbar, um es mit Streit und Eifersucht zu vergeuden.

     

    Ehe: ein Ort der Geborgenheit in verlässlicher Zärtlichkeit (H. Niederschlag).

     

    Zum Thema interreligiöser Dialog Zusammenleben verschiedener Kulturen ein Gedicht von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857):

    Schläft ein Lied in allen Dingen,

    die da träumen fort und fort,

    und die Welt hebt an zu singen,

    triffst du nur das Zauberwort.

     

    Aus der Heiligen Schrift des Christentums, der Bibel:

    Der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden (Ex 3, 5).

    Geh deinen Weg vor mir und sei ganz (Gen 17,1).

    Kehr um und glaube dem Evangelium (Mk 1, 15).

     

    Vinzenz Pallotti:

    Alle Menschen sind lebendige Abbilder Gottes.

    Nicht auf Leinwand gemalt, noch ein Bild aus Holz, Stein, Metall, sondern … lebendiges Abbild … .

  • Die Seele, so Teresa von Avila, könne man vergleichen mit einer herrlichen, von einem einzigen Diamant oder hellen Kristall erbaute Burg, die wie der Himmel verschiedene Wohnungen, mehrere Gemächer in sich fasse. Sie wisse nichts, was mit der Schönheit und Würde einer Menschenseele zu vergleichen wäre.
  • „(Inneres) Beten ist nichts anderes als Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft und gern allein sind, weil wir willen, dass er uns liebt.“ (Teresa von Avila)

          Madeleine Delbrêl:

  • „Wenn einige die Welt verlassen müssen,
    um sie zu finden,
    so müssen andere in die Welt hineintauchen,
    um sich emporzuschwingen
    mit ihr
    zum gleichen Himmel.
    Während du fortfährst,
    in ihnen die düstere Erde zu besuchen,
    erklimmen sie mit dir den Himmel;
    zu einer schwerfälligen Himmelfahrt sind sie bereit:
    festgehalten im Schmutz,
    verbunden mit allen,
    gebunden an dich.“
    (Madeleine Delbrel)