"Große Freiheit in dieser Phase erwünscht"

Richtlinie bezüglich Promotion auf Jahrestagung des KThF diskutiert

Aktuelle Fragen wurden auf der Jahrestagung diskutiert/ Foto: Stefanie Fein

Vallendar, 29.01.2019. Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), und seit Januar 2017 Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags (KThF), leitete in dieser Funktion die Jahresversammlung des KThF – in diesem Jahr in Halle-Wittenberg. Der Katholisch-Theologische Fakultätentag ist ein Zusammenschluss und Repräsentationsorgan der Katholisch-Theologischen Fakultäten und Institute in der Bundesrepublik Deutschland.

Ziel des KThF ist es, die in ihm zusammengeschlossenen wissenschaftlichen Einrichtungen zu beraten, ihre hochschulpolitischen Aufgaben zu koordinieren und die gemeinsamen Interessen gegenüber Staat und Kirche wahrzunehmen.

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren anwesend, um aktuelle Fragen der Theologie und den Universitäten zu diskutieren. Unter anderem wurden die Impulse des Reformationsjahres für die universitäre Theologie und den koordinierten-kooperativen Religionsunterricht besprochen. "Ich freue mich, dass ein Konsens erzielt werden konnte über den Status theologischer Promotionen als erste Phase wissenschaftlicher Tätigkeit", sagte Prof. Schmiedl ISch. "Der Fakultätentag spricht sich für eine große Freiheit in dieser Phase aus."

Im Rahmen der Jahresversammlung wurde Prof. Dr. Johanna Rahner (Universität Tübingen) als Nachfolgerin von Prof. Dr. Alfons Knoll (Universität Regensburg) zur Stellvertreterin von Prof. Schmiedl gewählt.